Folge 12 - Melanie Pesendorfer - „So gelingt ein guter Schlaf auch in den Wechseljahren.“

Shownotes

Melanie Pesendorfer ist Schlafcoachin – sie unterstützt Menschen, die nicht gut schlafen können und das betrifft sehr oft Frauen in den Wechseljahren. Melanie beschäftigt sich mehr als 15 Jahren mit dem Thema Schlaf, sie hat an der Medizinischen Universität Wien eine Ausbildung zur Schlafcoachin absolviert und betreibt ein eigenes Institut für Schlafcoachig in Wien. In Kooperation mit ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen und anderen SchlafexpertInnen unterstützt sie Menschen dabei, wieder einen guten Schlaf zu finden.

Im Gespräch mit Birgit Fenderl erklärt die Schlaf-Expertin, warum viele Frauen in den Wechseljahren nicht gut schlafen können – von rein körperlichen Gründen wie dem hormonellen Umbau bis zu psychischen Gründen und oft auch Stress. Durch einen sogenannten Chronotyp-Test hilft sie Frauen, ihre innere Uhr und somit ihre individuellen Schlafbedürfnisse zu erfassen und dementsprechend wieder in einen guten Schlafrhythmus zu kommen, den wir im Laufe des Lebens oft verlernen oder umlernen müssen. Die gute Nachricht: Schlaf kann man nicht verlernen und man soll sich keinen Sorgen machen, wenn man nach 3-4 Stunden wieder aufwacht – ein Klassiker in den Wechseljahren – rein körperlich hat der Mensch dann nämlich keinen sogenannten Schlafdruck mehr und wir kommen oft mir weniger Schlaf aus als wir denken, weiß die Schlafcoachin. Wie man auch in den Wechseljahren wieder zu einem guten Schlaf findet, ist individuell, manchen hilft ein(e) sogenannte Co-Schläfer(in) - in Japan gibt es sogar Co-Schläfer-Roboter…. Im Allgemeinen schlafen Frauen allerdings besser alleine als wenn sie sich das Bett mit jemanden teilen – bei Männern ist das umgekehrt – auch über diese wissenschaftliche Studie geht es in diesem spannenden Gespräch…

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    00:00:00: Die Wechseljahre und das Schlaf.

    00:00:02: Das ist ein schwieriges Thema.

    00:00:04: Was fällt einem das Erster sein dazu?

    00:00:06: Viele Frauen in den Wechseljahren kommt die Schlafqualität leider oft wirklich abhanden.

    00:00:13: Viele kommen dann in einen gewissen unregelmäßigen Schlafachrhythmus, weil sie eben in der Nacht häufiger aufwachen, nicht mehr einschlafen können oder eben aufgrund von sehr vielen Schwitzen auch, weil die ganze Hormonelle Umstellung natürlich auch die hormonelle Schlafproduktion und Schlafqualität umstellt und dadurch kommt dann auch die Schlafqualität ein wenig durcheinander.

    00:00:36: Aber es gibt Abhilfe?

    00:00:37: Es gibt viel Abhilfe natürlich, man kann sich immer Gutes tun, auch was die Schlafqualität während der Wechseljahre angeht.

    00:00:48: Von wegen Pause, Wechseljahre, ein fulminanter Neustart mit Birgit Fendern.

    00:00:58: Einen wunderschönen guten Abend.

    00:01:00: Oder ist es bei euch vielleicht gerade mitten in der Nacht und ihr könnt wieder einmal nicht schlafen?

    00:01:06: Dann ist diese Podcast-Folge genau die Richtige für euch.

    00:01:09: Schön auf jeden Fall, dass ihr wieder dabei seid bei von wegen Pause.

    00:01:13: Heute geht es hier erraten um das Thema Schlafen.

    00:01:16: Ja und das wird gerade für viele Frauen in der Phase der Wechseljahre zu einem Problem.

    00:01:21: Thema.

    00:01:21: Selbst Frauen, die eigentlich nie ein Problem mit dem Ein- oder Durchschlafen hatten, haben durch die Hormonumstellung plötzlich ein Schlafproblem.

    00:01:30: Und nicht gut schlafen zu können, das wirkt sich massiv auf unsere Lebensqualität, auf unsere Leistungsfähigkeit, eigentlich auch unser gesamtes Wohlbefinden aus.

    00:01:39: Und bevor es losgeht, eine kurze Werbeschaltung.

    00:01:42: Omnibiotik aktiv unterstützt nicht nur diesen Podcast, sondern begleitet Frauen auch durch wechselhafte Zeiten im Leben.

    00:01:50: Omnibiotik aktiv erhältlich in deiner Apotheke.

    00:01:55: Wie wichtig ein guter Schlaf ist.

    00:01:56: Da kann mein heutiger Gast viel mehr dazu erzählen und sie hat vor allem ein Fachwissen, wie wir wieder zu einem guten Schlaf kommen werden.

    00:02:04: Das ist ja das Ziel.

    00:02:05: Hallo Melanie Besendorfer, schön, dass du bei mir bist.

    00:02:07: Du bist Schlafcoaching.

    00:02:09: Ja genau, vielen Dank auch für die Einladung.

    00:02:11: Wir haben uns in der letzten Fernsehsendung, die ich moderiert habe, im Studio zwei begegnet.

    00:02:16: Da kamst du und da hieß es, es kommt heute eine Schlafcoaching und ich muss gestehen.

    00:02:21: Ich kannte diesen Beruf vorher nicht.

    00:02:23: Vielleicht kannst du uns zu Beginn einmal erzählen, wie wird man Schlafcoaching und welche Ausbildung hast du dafür gemacht?

    00:02:31: Tatsächlich gibt es mittlerweile sogar einen Master-Lehrgang an der Medizinischen Universität Wien.

    00:02:36: Ich habe noch den Zertifizierungslehrgang Schlafcoaching absolvieren dürfen.

    00:02:41: Wie kommt man dazu, indem eben Schlafprobleme Menschen mit Schlafproblemen immer mehr geworden sind in den letzten Jahren?

    00:02:48: Ich bin selbstständig seit ich fünfundzwanzig Jahre bin.

    00:02:51: Jetzt bin ich quasi am Punkt der Menopause mit dreiundvierzig.

    00:02:56: Das heißt, in den letzten Jahren habe ich mich ganz, ganz viel mit meinem eigenen Gesundheitsinstitut in Wien mit Gesundheit, mit Entspannung, mit Rohekompetenz beschäftigt und seit circa zwei tausend dreizehn, zwei tausend und vierzehn kamen immer mehr Menschen zu mir mit Schlafproblemen und so bin ich dann auf diese Ausbildungen auf der Medizinischen Universität Wien aufmerksam geworden und habe diese absolviert.

    00:03:19: Sehr spannend, weil du dich selbst in den Spiel gebracht hast, muss ich natürlich gleich ein bisschen am Anfang persönlich nachfragen.

    00:03:23: Als Schlafcoaching schläft man da immer gut, weil man weiß, wie es geht.

    00:03:27: oder kennst du das auch, dass man nicht gut schlägt?

    00:03:29: Selbstverständlich ist Schlaf nie eine Konstante im Leben, sondern so wie man lebt, so schläft man.

    00:03:35: Und selbstverständlich hatte auch ich bereits von Bandscheibenvorfall bis hin zu ganz auch einschneidenden Lebensereignissen, wo man tatsächlich auch nicht einmal... nicht schlafen kann.

    00:03:47: Und die prägen einem aber umso besser, da kann man dann auch das erlernte Wissen gleich umsetzen.

    00:03:52: Ein paar Nächte nicht zu schlafen.

    00:03:54: Ja, das kennt wahrscheinlich jede oder jeder.

    00:03:57: Das Thema ist aber, wenn man länger nicht schlafen kann.

    00:03:59: Und das ist das, was auch ich erfahren habe, als diese Wechseljahre angefangen haben.

    00:04:04: Ich war nie eine gute Schleferin, muss ich sagen.

    00:04:05: Ich habe einen hellen Schlaf und wach auch sehr schnell auf und das beschäftigt einen ja auch immer viel in der Nacht und so.

    00:04:10: Aber wenn man dann wirklich regelmäßig um drei Uhr, halb vier Uhr aufwacht und eigentlich erst dann wieder einschlafen kann, wenn man eigentlich jetzt dann aufstehen muss, das wird dann wirklich hart.

    00:04:22: Und ich glaube, das ist ja so die typische Geschichte in den Wechseljahren, dass das nicht mal eine schlechte Nacht ist, sondern das sind viele schlechte Nächte.

    00:04:29: Genau gerade bei den Wechseljahren ist es ja leider oft so, dass sich der Schlaf von heute auf morgen auch mit ändert.

    00:04:35: So wie die hormonelle Produktion sich auf einen auf einen anderen Tag auch drastisch verändert, hat das eben diesen Einfluss auch auf diese hormonelle Ure, es melatonin, seratonin gut soll.

    00:04:46: Und dann verzweifeln viele Frauen.

    00:04:49: Leider.

    00:04:51: Wichtig ist es tatsächlich, es auch anzunehmen, dass der Schlaf sich auch zeitlang, solange diese Phase der hormonellen Umstellung im Körper passiert, auch ein wenig mit Akzeptanz begleiten lässt.

    00:05:07: Wie akzeptiere ich das, wenn ich um drei Uhr früh wieder war?

    00:05:10: Ich habe mir oft gedacht, ich verstehe das, warum Schlafentzug eine Foltermethode ist, weil wenn du das jeden Nacht hast, dann bist du einfach fertig.

    00:05:17: Ganz genau.

    00:05:18: Also viele Nächte, also in der Schlafmedizin muss man ein bisschen unterscheiden zwischen Menschen mit Schlafproblemen und Schlafstörungen.

    00:05:25: Von einer Schlafstörung bespricht man tatsächlich erst dann, wenn man häufig als vier bis fünf Mal pro Woche über einen längeren Zeitraum von drei Monaten ein oder wieder Einschlafprobleme und Ausschlafprobleme hat.

    00:05:37: Das heißt, dass wieder einschlafen oder einschlafen dauert länger als fünfzehn bis zwanzig Minuten.

    00:05:41: Und wichtig ist, ich habe tagsüber tatsächlich Symptome.

    00:05:45: Das heißt, ich habe Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Gereiz, Dünnhaltigkeit.

    00:05:50: Ich kann meine Aufgaben nicht mehr in der Qualität und in der Freude machen, die ich hätte oder könnte, wenn ich gut geschlafen hätte.

    00:05:59: Das ist wichtig zu wissen, weil viele meiner Klienten kommen natürlich auch zu mir.

    00:06:05: Und sagen, sie haben massiv ein oder wieder ein Schlafproblem aufgrund der Wechseljahre, können um drei, vier Uhr nicht mehr einschlafen und können aber trotzdem den Tag gut verbringen haben, trotzdem ihre Hobbys, ihre Freunde, ihre Sozialaktivitäten, denen sie mit Freude nachgehen können.

    00:06:22: Dann ist der Schlaf auch ausreichend.

    00:06:24: Also es kann sein, dass man einfach auch gar nicht so viel Schlaf braucht, wie man glaubt.

    00:06:28: Ganz genau.

    00:06:29: Wichtig ist es wirklich, diese Beziehung zu dem eigenen Schlaf nicht in die Brüche gehen zu lassen, nur weil er plötzlich sich verrückt, sondern je mehr ich... Es gibt acht Qualitätskriterien für guten Schlaf.

    00:06:44: Und das wichtigste Kriterium ist tatsächlich die subjektive Schlafqualitätsvernehmung.

    00:06:50: Das heißt, wie ich meinem Schlaf begegne, Tag für Tag, Morgen für Morgen.

    00:06:54: Wenn ich jetzt am Morgen schon aufwache und meinen Schlaf erteufle, oder meinen Schlaf als etwas sehr schlechtes Darsteller oder Sage oder Empfinde, dann wird es sich bewahrheiten.

    00:07:06: Also es ist ja natürlich, man kennt das ja zum Beispiel, wenn man weiß, ich wach jetzt immer um die und die Zeit auf, dann lauert man ja vielleicht schon ein bisschen.

    00:07:13: Es ist ja nicht viel im Kopf natürlich, aber das ist auch schwierig, das wieder loszuwerden.

    00:07:18: Genau, genau.

    00:07:19: Das ist eben die Challenge, auch in einem Schlafcoaching einmal zu schauen, wie ist einmal die eigene Meinung zum eigenen Schlaf?

    00:07:28: ist die jetzt schon sehr problemhaft, also es ist meine Klientin hier schon sehr in großer Sorge um ihre Schlafqualität, dann müssen wir in diesem Einzeltoch arbeiten.

    00:07:42: Weil wenn ich gut über meinen Schlaf denke, auch wenn er eben während der hormonellen Umstellung Probleme bereitet, der Schlaf selber Bereitet ja nicht die Probleme, sondern die hominelle Umstellung.

    00:07:54: Und man kommt aber dann in seinen Teufelskreislauf, weil ich dann Angst habe, nicht mehr gut zu schlafen, nicht mehr erholsam zu sein, nicht mehr genug Energie zu haben, krank zu werden, dünn heutiger zu werden.

    00:08:06: Und dann baut sich der Druck auf und schlafe auf.

    00:08:08: Und das ist genau das Gegenteil, was wir brauchen.

    00:08:11: Ein Teufelskreis.

    00:08:12: Wie ist es Frauen kommen zu dir?

    00:08:14: Du hast ja auf deine Homepage findet man unglaublich viel Angebot.

    00:08:19: Einerseits an Einzelpersonen, andererseits auch Unternehmen.

    00:08:21: Da können wir nachher vielleicht in einem Ende noch ein bisschen kurz darüber reden, aber wir wollen ja vor allem bei den Wechselern bleiben.

    00:08:26: Und die, die uns zuhören, sind ja vor allem an diesem Thema interessiert und möglicherweise hören jetzt heute auch Frauen zu, die sich denken, vielleicht kriege ich jetzt endlich die Antwort, dass ich wieder geschlafen kann.

    00:08:39: kommen zu dir, sagen, oft ist dieses Nicht-Schlafen-Können-Mächs-Lehren ja auch mit diesen nächtlichen Wallungen und Hitze-Attacken verbunden.

    00:08:48: Das ist ja so ein Klassiker.

    00:08:50: Das ist ja das, wo viele ja dann oft merken, okay, jetzt ist diese Phase offensichtlich da.

    00:08:55: Dann kommen sie zu dir.

    00:08:57: Was machst du dann?

    00:08:59: Zuerst bekommt man bei mir tatsächlich wissenschaftliche Fragebögen, Schlafqualitätsfragebögen und ein Schlaf-Tagebuch, wo wir uns einmal anschauen.

    00:09:09: Wie ist der regelmäßige Schlafachrhythmus?

    00:09:12: Wie empfindet sie?

    00:09:13: Also welche Schulnote würde sie ihrer Tagesverfassung geben, ihrem Schlaf?

    00:09:19: Wir schauen uns eben an natürlich auch, wie ist sie?

    00:09:25: Also wann und wie viel Uhr, wie viele Bewegungen, wie

    00:09:27: viele soziale... Also lebensgewohnheiten kommen da ganz, ganz

    00:09:29: wichtig.

    00:09:30: Genau.

    00:09:30: Es gibt wesentliche Bausteine, die für eine gute Schlafqualität sorgen.

    00:09:34: Sind die für jede und für jeden gleich?

    00:09:37: Das ist tatsächlich sehr unterschiedlich, weil da muss man eben schauen, es gibt mehr als sieben Stressfaktoren im Leben.

    00:09:44: Es gibt sozialen Stress zum Beispiel und eine Mutter, die noch vielleicht Kinder zu Hause hat im Wechsel, in den Wechseljahren, pubertieren vielleicht auch noch.

    00:09:54: Ja, gerne.

    00:09:55: Genau.

    00:09:56: Bloß vielleicht eine schlecht laufende Ehe, die hat andere Themen.

    00:10:01: Sorgen am Job.

    00:10:02: Genau wie jemand, der zum Beispiel ganz alleine ist, introvertiert ist, aber sich plötzlich in den Wechseljahren ihr ganzes Leben hinterfragt und plötzlich Familie und wieder Kinder möchte, aber das nicht schafft, weil jetzt die Menobause da ist.

    00:10:21: ganz unterschiedliche Frauen, es gibt ganz unterschiedliche Menschen und die Entspannung und Ruhekompetenz ist bei jedem anders angelegt.

    00:10:29: Und auch die Symptome der Wechseljahre sind bei jeder Frau anders.

    00:10:34: Die eine hat eben das Schwitzen in der Nacht, die andere hat das Sorgen, also die Sorgen denken und nicht mehr abstellen können und die andere hat einfach so viel plötzlich Auffachphasen, dass, obwohl sie wieder geschnell einschlafen kann, dass sie das so mitnimmt und fertig macht.

    00:10:53: Das sind so psychische Komponenten, die du da gerade auch geschildert hast.

    00:10:58: Wenn man zum Lebensstil

    00:11:00: kommt und da

    00:11:01: kommt man jetzt ins Detail auch, was bei diesen Fragebögen, ich glaube, man kann das auf deiner Homepage auch mal machen, sich das mal anschauen oder immer kommt zu dir oder zu jemand anderen, der sich bei dem Thema gut auskennt.

    00:11:12: Ich weiß so, weiß ich nicht so, damit bin ich aufgewachsen, aber so im Abend nicht mehr so viel essen.

    00:11:17: Ich esse halt so gerne am Abend.

    00:11:19: Kann das sein, dass es mir das gar nicht schlecht tut?

    00:11:22: Oder ist es auf jeden Fall schlecht, wenn ich am Abend bin?

    00:11:25: Genau, das würde der Kono-Typ des dann uns zeigen, ob du eben ein ... ja.

    00:11:31: Moderator morgen oder Abentyp bist oder ein Normaltyp.

    00:11:35: Und je nachdem hängt natürlich auch hier die hormonelle Uhr mit dem Essen zusammen.

    00:11:39: Wann dein Stoffwechsel noch funktioniert und wann nicht mehr.

    00:11:42: Ich bin zum Beispiel ein Moderator morgen Typ.

    00:11:44: Mein Stoffwechsel hört um acht Uhr auf zu arbeiten.

    00:11:48: Wie hast du das abgecheckt?

    00:11:49: Wie weißt du das?

    00:11:50: Also erstens kann man eben auf meiner Website tatsächlich diesen wissenschaftlich evaluierten Chronotyp-Test-Fragebogen machen.

    00:11:56: Oder man lässt sich, ich habe mich auch testen lassen.

    00:11:59: Also man kann den Chronotypen, die Schlafenszeiten tatsächlich auch in einer Berliner Charité, in ein Labor der Berliner Charité testen lassen.

    00:12:08: In

    00:12:08: Wien oder in Österreich geht das nicht.

    00:12:10: Nein, das hatte eben der Dr.

    00:12:12: Achim Gramer, eine fünfjährige Forschung mit seinem Team in der Berliner Charité, das ist der Leiter der Chronobiologie dort, er Vorstand erfunden und hat das soweit ich weiß sogar patätieren lassen und das hat er jetzt eben auf den Markt gebracht.

    00:12:25: Und du hast das gemacht, ist da für dich eine Überraschung rausgekommen?

    00:12:29: oder hast du eigentlich ihr gewusst, was da für ein Typ ist?

    00:12:31: Genau, die meisten, die an regelmäßigen Arbeitsrhythmus nachgehen und Lebensrhythmus, die haben das ja gut im Gefühl welcher Typ sie sind.

    00:12:38: Ich zum Beispiel Ich bin immer, ich habe noch nie verschlafen, ich stehe zwischen fünf und sechs von alleine auf.

    00:12:44: Entsätzlich.

    00:12:45: Das wäre

    00:12:45: für mich schrecklich.

    00:12:46: Und ab einigen zwanzig und dreißig bin ich im Bett und schlafe.

    00:12:51: Jetzt hat man vielleicht so einen Rhythmus, aber wir alle erfahren ja auch im Laufe eines Lebens, dass wir uns für die Arbeit oder für die Kinder, für die Familie einfach einen Rhythmus gewinnen müssen.

    00:13:02: viele Jahre lang Nachtsendungen moderiert, dann habe ich auf einmal sehr, sehr früh gearbeitet, auch weil ich ein kleines Kind hatte.

    00:13:09: Jetzt weiß ich, ich bin definitiv der Abendmensch, weil jetzt bin ich wieder zur Nacht eulomotiert, aber ich muss mindestens fünfzehn Jahre meines Lebens, auch die Phase, wo die Wechseljahre angefangen haben, um sechs Uhr früh im Büro sein, auch wenn ich gar nicht der Typ dafür bin.

    00:13:22: Was mache ich dann dann mit meinem Rhythmus?

    00:13:24: Genau, also das richtige Timing ist auf Platz zwei für eine gute Schlafqualität.

    00:13:30: Also erstens, das Subjektiv für Schlafqualität war eine, und zweitens, das richtige Timing.

    00:13:34: Das heißt, wenn ich natürlich über viele Jahre gegen meine innere Uhr lebe, lebe ich in einer Dauerchat-Lag.

    00:13:41: Aber das muss man ja oft.

    00:13:43: Es kommt immer darauf an, ich kann immer zu meinem richtigen Timing aus, ich bin im Schichtdienst.

    00:13:48: Da gibt es

    00:13:48: auch viele Leute.

    00:13:49: Viele meiner Klientinnen sind tatsächlich Ärzte in der Krankenpflege.

    00:13:53: Auch von Flugbiloten habe ich als Klient.

    00:13:58: Da muss man dann schauen, wie kann ich trotz meiner inneren Uhr und meinem vielleicht Beruf, der zu früh für mich anfängt, trotzdem in einen gesünderen Schlafwachrhythmus kommen?

    00:14:12: Man kann ja auch Schlaf aufteilen.

    00:14:14: Ich muss ja nicht einen monophasischen Schlaf

    00:14:16: leben.

    00:14:17: Bis jetzt.

    00:14:19: Das jester ist ein Power-Nap.

    00:14:21: Ein dreißigminütiger, kurzer Nick, wo man sich einfach kurz erholt.

    00:14:27: Das ist nicht wirklich eine Schlafphase.

    00:14:30: Weil man nicht

    00:14:30: in Tiefschlaf kommt?

    00:14:31: Weil man nicht in Tiefschlaf kommt.

    00:14:33: Wenn man spricht von Schlafschlafzyklus von neunzigminütigen Schlafphasen.

    00:14:38: Ronaldo z.B.

    00:14:39: schläft auf drei Mal.

    00:14:40: Also Sportler um eben tatsächlich ... Hier seine optimale körperliche und mentale Leistungsfähigkeit

    00:14:49: abzurufen.

    00:14:50: Das wäre zum Beispiel ein Thema für Frauen in den Wechseljahren.

    00:14:53: Die merken, das ist nicht mehr so.

    00:14:55: Ich mache es wie Ronaldo.

    00:14:57: Es kommt halt drauf an, ob die Dame das zeitlich so unterbringt natürlich.

    00:15:03: Aber wenn ich jetzt im Schichtdienst bin, zum Beispiel wirklich auch Polizistinnen, die Vierundzwanzigstunden-Dienste haben Ärztinnen, die Vierundzwanzigstunden-Dienste haben, da machen wir das genauso.

    00:15:13: Also da haben wir nach solchen Nachtdiensten dann den Schlaf auf zwei Phasen aufgeteilt.

    00:15:19: Kann man sich das beibringen und lernen?

    00:15:21: Weil manche sagen, ich kann das nicht, mich tagsüber hinlegen.

    00:15:23: Genau, also das kann man, wenn man eben weiß, jeder hat neunzig Minuten Schlaffenster und wir kennen die.

    00:15:29: Dieses Schlaffenster ist hormonell gesteuert und geht bei uns unterschiedlich auf, also bei mir schon sehr früh, also früher mein Optimales, wie bei dir, bei dir wahrscheinlich erst so zwischen Mitternacht und Halbzwei.

    00:15:42: Genau, ist ein Moderator-Abend-Typ und der kann aber auch essen so bis zu einundzwanzig Uhr.

    00:15:47: Das ist die gute Nachricht, danke schön.

    00:15:49: Ich wollte mir gerade sagen, weil Essen haben wir noch keine Antwort bekommen.

    00:15:52: Es ist durchaus abgesehen davon, dass jetzt die Ernährungsberaterinnen, mit denen ich ja auch Spreche sagen würde, das sollst du nicht machen, weil man nimmt ja auch zu in der Phase und spät essen und Ding ist wieder ein anderes Thema, jetzt pur auf den Schlaf bezogen, also es gilt... Für dich ist vielleicht besser, um vier zu essen und wenn ich um acht ist, ist es auch kein Drama.

    00:16:09: Ganz genau.

    00:16:10: Weil der Stoffwechsel anders hormonell gesteuert ist als meiner.

    00:16:13: Und dieser Biorhythmus, der gibt eben vor, wann wir idealerweise uns auch im Schlaf eh erholen können.

    00:16:20: Wenn du ja zum einundzwanzig Uhr, fünfzehn oder so wie ich, schlafen gehen würdest, würdest du dich in dieser Nacht, auch wenn du hier acht Stunden schlafen würdest, nicht in dieser Qualität erholen, wie wenn du erst um zero dreizig schlafen gehst.

    00:16:34: Genau, umgekehrt.

    00:16:34: Wenn ich um Nuller dreißig schlafen gehe und auch acht Stunden schlafe, würde ich nie diese Qualität haben an Schlaf, wie wenn ich jetzt in meinem richtigen Schlaffenster um einundzwanziger dreißig schlafen gehe.

    00:16:45: Das ist auf jeden Fall... ganz toll, weil man das mal weiß.

    00:16:48: Manchmal spürt man es vielleicht auch.

    00:16:50: Was ist denn da deine Erfahrung?

    00:16:52: Auch wenn Frauen gerade in dieser Phase kommen, du hast dann auch gesagt, das ist ja auch eine Phase, wo man oft sehr viel beschäftigt und in der Nacht sind die Gedanken oft schwerer als tagsüber und das dreht sich dann und so.

    00:17:03: Wissen die eigentlich eh, was für sie gut wäre, Schlafrhythmus technisch oder ist das manchmal ein großes Aha-Erlebnis?

    00:17:10: Die meisten Frauen sorgen sich leider mit der Schlafdauer.

    00:17:14: Das heißt, sie nehmen an, wenn ich jetzt, oder schau natürlich viel auf die Uhr, wenn ich jetzt mit der drei schlafe wieder nicht ein und profizialen sich dann dieses Wachverhalten tatsächlich oder konditionieren sich dieses Wachverhalten und legen ganz, ganz viel Druck auf sieben, acht, neun Stunden Schlaf, was man halt auch überall liest.

    00:17:34: Wichtig ist es aber tatsächlich, Schlafdauer, die Schlafdauer ist auf Platz vier für guten Schlaf.

    00:17:41: Also eins ist die subjektische Schlafqualität, zwei ist das richtige Timing und drittens ist die Regelmäßigkeit.

    00:17:47: Das heißt, je regelmäßiger ich zur selben Zeit einschlafen, desto besser wird meine Schlafqualität.

    00:17:54: Und ich fühle mich oft nach fünf, sechs Stunden erholter und ausgeschlafener, als nach sieben, acht, neun Stunden schlaf.

    00:17:59: Das kennt jeder wahrscheinlich.

    00:18:00: Das kennt

    00:18:00: jeder.

    00:18:00: Genau.

    00:18:01: Deshalb bitte, also mein großer Wunsch auch, nicht sich so sehr stressen mit der Schlafdauer, dass ich auf acht Stunden komme, sondern wenn ich in der Nacht aufwache und nicht mehr wieder einschlafen kann.

    00:18:11: Weil vielleicht eben gerade diese Schlaffenster, die ich angesprochen habe, das sind hormonell gesteuert.

    00:18:18: Und ich kann tatsächlich in einem, also die Sinn... vierzehnzeigstunden lang offen zu, offen zu.

    00:18:23: Alle neunzig Minuten circa.

    00:18:25: Das heißt, wenn ich jetzt in einem Aufwache um drei Uhr und da ist vielleicht mein Schlafenster zu, dann kann ich vermutlich vielleicht eine Stunde nicht gut einschlafen.

    00:18:35: Was mache ich dann?

    00:18:36: Das ist immer so die Frage.

    00:18:37: Man versucht, das vielleicht einfach wieder einzuschlafen.

    00:18:40: Ich muss gestehen, ich bin so auch ins Podcast hören gekommen vor vielen, vielen Jahren, weil ich dann damit irgendwie auch versucht habe, meine Gedanken einfach woanders hinzuführen.

    00:18:50: möglicherweise bin ich da noch dabei eingeschlafen irgendwann einmal.

    00:18:53: Oder man steht auf und arbeitet etwas oder man versucht irgendwie krampfhaft doch wieder einzuschlafen, was haben wir tun?

    00:18:59: Das ist jetzt von Frau zu Frau wirklich unterschiedlich, weil die eine ist eine Vieldenkerin.

    00:19:04: Da müssen oder dürfen wir schauen, wie können wir diese vielen Gedanken, vielen vernetzten Gedankengänge in die Ruhe bringen.

    00:19:11: Die andere sorgt sich sehr viel, weil das Melatonin in der Nacht hoch ist, das mich eben in so eine schlechtere Stimmung versetzt.

    00:19:18: Das

    00:19:18: ist der Grund.

    00:19:20: Genau, das ist etwas, was mich eher schwerfällig.

    00:19:25: Viele Frauen berichten ja, in der Nacht wollte ich mich schon oft scheiden lassen, aber Gott sei Dank kam der Tag wieder.

    00:19:31: Du beim Melatonin ist ja so etwas, was man eher nimmt, auch mal auf einer Landstreckenreise umschlafen zu können.

    00:19:37: Das heißt, man nimmt etwas, um schlafen zu können und das macht einem dann dunkler Gedanken.

    00:19:41: Genau.

    00:19:42: Also wichtig ist es für mich, eher zu sorgen und zu schauen, was ich dann gerade in meinem Alltag brauche.

    00:19:48: Brauche ich gerade Stimmungsoffälle, dann kann ich hier mit Pflanzen supplementieren oder mit Nahrungsergänzungsmitteln supplementieren, die mir eher gut tun, also die mir eine Stimmung auffällen und nicht etwas supplementieren wie Melatonin, was vielleicht meine Stimmung sogar noch mehr drückt.

    00:20:03: Das habe ich nicht gewusst, schau.

    00:20:06: Ich habe das natürlich auch versucht, da gibt es auch so Gummibärlezeug und was aus sich, da ist eher relativ wenig drinnen, glaube ich.

    00:20:11: Aber in der Verzweiflung versucht man ja dann schon alles quasi.

    00:20:14: Bis hin natürlich auch, bin ich wahrscheinlich auch nicht die Einzige, jetzt trinke ich ein gutes, schweres Glas Rotwein.

    00:20:21: Das kann auch helfen, aber du willst wahrscheinlich sagen, Alkohol nein.

    00:20:25: Frauenwechseljahre, Alkohol ist der ganze Eignis.

    00:20:30: Genau.

    00:20:31: Prinzipiell wirkt natürlich Alkohol grad rot, wenn Schlafern stoßend.

    00:20:37: Muss man aber leider zu sagen, dass Alkohol leider auch unsere Schlafqualität mindert.

    00:20:42: Das heißt, der Abbauprozess auch von einem Glas ist oft wirklich beeinflussend auf unsere Schlafqualität.

    00:20:49: Deshalb eher nicht anzuraten, sondern eher auf Rituale zu schauen, den Feierabend wieder für mich zu nutzen, zu schauen, dass ich vom Handy wegkomme.

    00:20:59: Das Blaulicht.

    00:21:00: Gar nicht so sehr das Blaulicht, weil die meisten Händen mittlerweile Blaulichtfilter drin sind.

    00:21:04: Und man weiß, dass Studien, wenn ich jetzt mit einem Handy lesen würde, mit Blaulichtfilter oder ein analogisches Buch lese, habe ich hier keine Verzögerung meiner Einschlafzeit.

    00:21:15: Das Blaulicht ist nicht mehr so das Thema, sondern eher was machen denn viele Frauen?

    00:21:20: Sie recherchieren noch?

    00:21:22: Sie sind vielleicht sogar noch auf Social-Media-Seiten unterwegs und Social-Media macht etwas mit uns.

    00:21:28: Es vergleicht, lässt uns ständig im Außen sein und uns vergleichen.

    00:21:32: Das heißt, wir vergleichen uns ständig mit anderen Frauen.

    00:21:34: Wie macht das, wie die lieben das Leben, das Leben, das Leben.

    00:21:37: Und ich

    00:21:38: denke schon wieder.

    00:21:39: Genau.

    00:21:39: Und es gibt so ein schönes Zitat, das nennt sich, der Vergleich ist das Glück ist tot.

    00:21:45: Und das ist ein absoluter Schlafräuber.

    00:21:48: Wenn ich unglücklich bin, wenn ich frustriert bin, wenn ich undankbar bin für das, was ich in meinem Leben habe, dann kann ich nicht entschlafen.

    00:21:57: Und jetzt ein bisschen Werbung.

    00:22:10: Ich habe immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich mit dem Handy im Bett leg und natürlich tue ich das auch.

    00:22:16: Ja, ich versuche schon diese Sachen, die auch so schnelle Input sind, den Social Media wegzuregen.

    00:22:20: Aber zum Beispiel, ich lese wahnsinnig gern am Abend schon die Zeitung vom nächsten Tag oder so.

    00:22:25: Die gute Nachricht ist, das kann ich machen.

    00:22:27: Genau, das Lesen ist für viele eine absolute Entspannung.

    00:22:31: Das heißt, alles, was mir gut tut und was mich runterfahren lässt.

    00:22:37: Bitte nicht machen.

    00:22:38: Also auch z.B.

    00:22:39: Fernsehen im Bett.

    00:22:40: Wenn jemand gern noch sich berießen lässt und dann soll er tatsächlich auch mit dem Fernsehen im eigenen Schlafraum einschlafen.

    00:22:50: Wichtig ist tatsächlich, je mehr ich lerne, wieder in die Ruhe zu kommen, wieder zu entspannen.

    00:22:55: Und das ist ja aufgrund der hormonellen Umstellung oft.

    00:22:59: Das Schwierige.

    00:23:00: Weil ja, die Wechseljahre sind im Endeffekt ähnlich wie die Pubertät.

    00:23:05: In der Pubertät hat man nur schreien dürfen und die Türen kläschen und in den Wechseljahren darf man das als Frau dann plötzlich nimmer.

    00:23:13: Das heißt, da kommt ja auch noch einmal diese innere Anspannung, diese Unruhe.

    00:23:17: Viele Frauen beginnen sich da, ihr ganzes Leben zu hinterfragen und diesen Stress, den man da hat, den sich Zeit zu nehmen, gerade am Abend die eigenen Bedürfnisse mal anzuschauen, was braucht ihr denn auch vielleicht eine Dankbarkeitsliste zu machen.

    00:23:31: Was aufzuschreiben?

    00:23:32: Was aufzuschreiben, genau.

    00:23:34: Tatsächlich viele Frauen brauchen das von sich einmal oder einfach irgendwo auch in einen eigenen Audio-Ratei sich selbst zu sagen und anzuhören.

    00:23:45: Also je nachdem, welche Themen gerade im Leben sind und die mich bewegen, am Abend loszulassen.

    00:23:51: Das ist ja gar nicht so einfach.

    00:23:53: Das ist wirklich nicht einfach, das braucht Überwindung.

    00:23:56: Gerade für viele Frauen, die sich ja Leben lang für andere sich gekümmert haben, die Mutter waren, die sich um Eltern gekümmert haben, um gearbeitet haben, Haushalt gemacht haben.

    00:24:06: Und plötzlich ist dann diese Phase da, wo nichts mehr so gewohnt ist, nichts mehr so geht, wie es früher, wie es vielleicht noch vor drei, vier Jahren gegangen ist.

    00:24:15: Und sich dann, also die Schönheit verfällt mehr oder weniger leider aufgrund der Abnahme von HGH-Hormonen.

    00:24:22: Schlaf.

    00:24:24: Diese Produktionsausschüttung wird mit der Abnahme von Progesson-Eustrogene tatsächlich weniger auch im Schlaf und das merken viele Frauen, das heißt hier hadern sie, dann ist natürlich Die sexuelle Unlust manchmal, mit der sie hat.

    00:24:39: Es gibt ganz viele Baustellen in

    00:24:42: der Phase, die hier

    00:24:43: wirklich auch die Schlafqualität ganz stark beeinflussen.

    00:24:47: Wenn dann eine Frau zu dir kommt und all das, was du jetzt auch gesagt hast, das habt ihr besprochen, dann geht es an die Umsetzung.

    00:24:52: Ich nehme mir mal an, das kann man nicht von heute auf morgen umsetzen.

    00:24:56: So ein bisschen vielleicht auch wie autogenes Training, das muss man ja auch üben, damit man überhaupt da hinein kommt oder so.

    00:25:02: Was sind dann deine Empfehlungen, was soll man dann machen?

    00:25:06: Bei mir ist es ganz wichtig, dass die Frauen zuerst die Analyse haben und wissen, warum sie derzeit Schlafprobleme haben.

    00:25:13: Es gibt ja mehr als forty-f vierzehn Schlafstörungen.

    00:25:18: Die Hälfte sind organisch bedingt, wie z.B.

    00:25:21: die hormonelle Umstellung.

    00:25:22: Oder wie z.B.

    00:25:23: auch die Schlafabnoe, die auch im Bereich wechselern.

    00:25:27: Wenn ich Atemaussetzer im Schlaf habe.

    00:25:29: Wird

    00:25:30: das auch in einem Wechselern mehr?

    00:25:32: Ich dachte, das haben mehr Männer.

    00:25:34: Das ist die Gerechtigkeit, also tatsächlich haben es hier, also bei dieser organischen Schlafstörung handelt es sich tatsächlich um eine vorwiegend männliche Schlafstörung, aber natürlich auch viele Frauen, die das auch viele, viele Jahre nicht wissen, dass sie das haben, also unbemerkt hat.

    00:25:50: Und wenn ich aber im Gespräch, immer mal im Nesegespräch drauf komme, das könnte hier auch, also eventuell sein, dann muss man sie natürlich weiter verweisen zu einem Schlafabnoe-Scraining, zu einem Lungenfacharzt zum Beispiel.

    00:26:04: Das kann ja auch

    00:26:06: wirklich medizinisch ungut und gefährlich werden.

    00:26:08: Solche organischen Schlafstörungen, tatsächlich, wenn ich die unbehandelt lasse über viele Jahre, kann es gravierenden Einfluss in Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben, Diabetes, Demenz, aber natürlich auch Depressionen, Burnouts etc.

    00:26:23: Das

    00:26:25: schlafen ist eine komplizierte Geschichte.

    00:26:28: Gibt es eigentlich einen Alter, wo man wirklich gut schläft?

    00:26:32: Ist das erforscht, wann ist das?

    00:26:34: In der Jugend schläft man tatsächlich eigentlich so am besten.

    00:26:37: Meine Kinder wollen ja nicht schlafen, die wehren sie ja die ganze Zeit dagegen.

    00:26:40: Als Eltern ist man schon vollkommen ermattet bei kleinen Kindern und die sind nicht müde und sie wollen nicht schlafen.

    00:26:48: Es gibt solche Kinder und solche sich, ich habe auch wirklich viele bereits kennenlernen dürfen, die superschlefer sind, die es lieben, die auch aber in der Familie des Schlafen.

    00:26:59: vorgeliebt bekommen haben, dass Schlaf etwas das Schönste der Welt ist.

    00:27:03: Wo es wirklich geht, mach, jetzt dürfen wir wieder ins Bett gehen und nichts tun und faulenzen und Schlaf erholt uns, wo Schlafer einfach eine sehr positive Sache ist.

    00:27:15: Und dann gibt es leider Familien, wo Schlaf natürlich auch oft als Bestrafung eingesetzt wurde.

    00:27:20: Wenn du den Zimmer nicht aufraumst, musst du jetzt aber schlafen gehen.

    00:27:23: Musst du früher schlafen gehen oder du darfst länger aufbleiben.

    00:27:26: Genau,

    00:27:26: genau.

    00:27:27: Das heißt, Schlaf ist dann oft mit irgendwas kritischem verbunden und dann wird Schlaf schlecht besetzt.

    00:27:36: Oder eben natürlich in Familien, wo viel gestritten wurde am Abend oder getrunken wurde oder wo psychische Probleme im Spiel waren, ist Schlaf auch für viele Kinder oder Jugendliche ein ganz schlecht besetztes Thema.

    00:27:49: Das heißt, es kann ja auch sein, dass jetzt seine Frauen wechseln.

    00:27:53: dann so eine schlechte Schlafgeschichte irgendwie einfach schon hat, von Kind auf vielleicht miterlebt und dann kommt sie eben zu dir.

    00:28:00: Wie schnell kann man das dann hinkriegen, dass es besser wird?

    00:28:04: Tatsächlich ist beim Schlaf es wirklich oft ein Phänomen, dass wenn einmal Menschen, Frauen wissen, woran es liegt, sie das ganz schnell lösen können.

    00:28:14: Schnelllösung.

    00:28:16: Also ich erlebe leider ganz, ganz oft Menschen, die zu mir kommen, die seit zehn, zwanzig, dreißig, vierzig Jahren Schlafprobleme haben und alles tun, um wieder gut zu schlafen.

    00:28:26: Die von Schlafmitteln über Gadgets, über sogar Schlafroboter aus Japan sich einen fliegen haben

    00:28:31: lassen.

    00:28:32: Was ist das?

    00:28:32: Was ist dein Schlafroboter?

    00:28:34: Schlafroboter, die... Wie ein weicher Roboter, der neben einem liegt, der mit einem Atem, mit dem er einen Herzschlag hat, der einen Koschläfer schläft.

    00:28:48: Ein Roboter-Koschläfer.

    00:28:52: Ja, viele können tatsächlich ... Schlaf ist ein sehr individuelles Thema.

    00:28:58: Manche können z.B.

    00:28:59: im Alter oder im Wechseljahr nicht mehr neben ihren Männern schlafen.

    00:29:02: Weil die soziale Nähe zu viel ist, auch auf der Schnarche natürlich.

    00:29:07: Und bei vielen ist es aber auch so, die brauchen immer jemanden, der neben ihnen.

    00:29:13: Und die z.B.

    00:29:14: greifen auch noch so Schlafroboter zurück.

    00:29:17: Ich find schnurrende Katzen sind super zum Einsteigen.

    00:29:19: Genau, auch das.

    00:29:21: Und da muss man dann halt schauen, wie kann ich mir ihr selber Gutes tun, damit ich eben bei diesem Einschlafen besser zurechtkomme.

    00:29:34: Also alle Mittel erlaubt, sagst du.

    00:29:38: Alles,

    00:29:38: was mir gut

    00:29:39: kommt.

    00:29:40: Du hast Schlafmittel erwähnt, da waren wir noch gar nicht.

    00:29:42: Das ist natürlich ein ganz spezielles Thema.

    00:29:47: Ich zum Beispiel möchte das gar nicht nehmen, auch wenn ich weiß, ich habe manchmal Schlafthemen, weil ich da furchtbar in Respekt habe davor, ist es aber vielleicht trotzdem.

    00:29:56: Gut, um irgendwo hinzukommen.

    00:29:58: Wie gehst du mit diesem Thema um?

    00:29:59: Schlafmedikamente dürfen tatsächlich nur Ärzte und Ärztinnen verschreiben.

    00:30:04: Das heißt, meine Klientinnen kommen ja entweder schon mit Schlafpulver eingestellt zu mir und haben den Wunsch, ich möchte das eben weg haben.

    00:30:15: Ich möchte mich davon befreien.

    00:30:18: Schlafmedikamente werden ... Eigentlich nur dann ausgegeben oder sollten nur dann ausgegeben werden, wenn diese Person tatsächlich unter dieser Gruppe drei leidet, mehrmals pro Woche, länger als drei Monate, Schlafprobleme hat und tagsüber.

    00:30:32: Ihr Leben immer auf die Reihe kriegt, mehr oder weniger.

    00:30:35: Dann können solche Schlafmittel sicherlich sehr, sehr sinnvoll sein, weil ich nehme ja auch eine Krücke, wenn ich eine Knie operiert bin.

    00:30:42: Also das Krücke sind Sie gut, aber die Sorge ist ja auch immer so quasi einmal genommen, brauche ich das dann immer.

    00:30:48: Genau, die meisten Klienten kriegen dann natürlich hier dieses zusätzliche Problem, das was ich vorher kurz erwähnt habe, wie ich sehe, viele machen ja dann alles um wieder schlafen zu können oder besser schlafen zu können.

    00:31:00: Und alles was ich da tu, mach Druck und schlafe hat, braucht genau das Gegenteil, Vertrauen.

    00:31:07: Und das heißt, alles was ich jetzt mache, um besser zu schlafen, wirkt vielleicht zwei, drei, vier mal und plötzlich nicht mehr.

    00:31:14: und dann ist die Sorge, noch größer.

    00:31:16: Oder mein Schlafproblem noch größer.

    00:31:18: Das ist immer

    00:31:19: ein größeres Thema.

    00:31:20: Ich habe Klientinnen bei mir sitzen gehabt, die haben den ganzen Tag alles ausgerichtet, um wieder gut zu schlafen.

    00:31:27: Und im Endeffekt haben sie eine Panikartacke bekommen, bevor sie in diesem, nur die Schlaftürzimmertür

    00:31:32: gesehen haben.

    00:31:32: Da wird

    00:31:32: es dann ein richtiges Thema.

    00:31:33: Ein richtiges Thema.

    00:31:34: Deshalb ist es eben oft das Phänomen, wenn ich einmal den Druck rausnehme und das kann man dann nur, indem ich einmal eine Analyse habe, Zuerst im Schlafcoaching weiß, an diesen Stellen liegt es.

    00:31:47: Also es gibt organische, vielleicht hormonelle Stelle gerade, die zu zwanzig, dreißig Prozent gerade meine Schlafqualität beeinflusst, Meinzelthema, aber eben auch vielleicht ein falsches Timing von meinem Schlaffachrhythmus.

    00:32:00: Also es gibt so mehrere und das muss man zuerst analysieren.

    00:32:02: Ein falsches

    00:32:03: Bett, falsche Matratze, falsche, weiß ich nicht, irgendwie wenig Luft, zu warm, zu kalt, das sind ja auch... Faktoren?

    00:32:12: Absolut.

    00:32:13: Also auch fast eine Schlafbekleidung kann auf der Faktor sein.

    00:32:17: Also es gibt ganz, ganz viele unterschiedliche Richtungen, auf die man hinschauen darf, um sich einfach auch das Thema Schlaf für sich wieder mit mehr Vertrauen und wieder sich anzufreunden.

    00:32:29: Wenn ich weiß, okay, ich kann ja das Schlafen selbst nicht verlernen, Gott sei Dank.

    00:32:34: Und das ist ja auch auf die große Sorge von vielen, dass sie das Schlafen verlernt haben.

    00:32:39: Das geht nicht.

    00:32:40: Nein, das geht nicht.

    00:32:40: Wir können schlafen

    00:32:41: nicht verlernen.

    00:32:43: Weil, ganz einfach, das ist ja kein Verhalten.

    00:32:47: Wir haben das ja von niemanden beigebracht bekommen, oder?

    00:32:51: Ein Baby kommt aus die Welt.

    00:32:52: Sie atmen ein bisschen,

    00:32:53: oder?

    00:32:53: Genau, wird hingelegt und da steht niemand dabei und zeigt ihm das vor, wie das jetzt geht, dass einschlafen ist, bewusstlos werden ist.

    00:33:01: Abschalten.

    00:33:02: Sondern das kann der Mensch.

    00:33:04: Das ist eine Grundkompetenz.

    00:33:05: Wie es Sonne und Regen ist Schlafen und Wachsein.

    00:33:07: Eine Grundkompetenz.

    00:33:09: Das, was wir oft uns eben dann antrainieren, ist tatsächlich ein Wachproblem.

    00:33:14: Also, dass wir uns mit gewissen Mustern, Konditionierungen, Ängsten, Unsicherheiten, Überforderungen, Unterforderungen wachhalten.

    00:33:23: Unglaublich, wie viele Faktoren.

    00:33:25: Da ist es irrsinnig interessant.

    00:33:28: Komm ich zu dir und geh durch diesen ganzen Prozess und du sagst, es geht dann relativ schnell, dann gehen die Frauen, sagen wir mal, in den Wechseljahren, die wirklich drunter leiden, dass sie lange überhaupt nicht schlafen können, Geräte ziehen nicht leitzungsfähig sehen, noch dünnhäutiger sehen, was auch immer.

    00:33:43: Gehen nach diesem Gespräch, so wie du das jetzt geschildert hast, machen das.

    00:33:48: Wann kommen die dann wieder zu dir.

    00:33:50: oder was ist dann der Check?

    00:33:51: Weil natürlich sobald ich jetzt mal den Weg auch zu jemanden wie dir mache.

    00:33:56: Ist es natürlich ein Thema?

    00:33:57: Und es soll ja eigentlich kein Thema sein.

    00:33:59: Genau.

    00:34:00: Ich vergleiche das immer gerne mit Fitness, weil beim Fitness muss ich ganz viele Stunden absolvieren, um fitter zu werden oder dünner zu werden.

    00:34:11: Beim Schlaf ist es tatsächlich je weniger man für guten Schlaf tut, desto besser wird er.

    00:34:15: Aber schwierig, oder?

    00:34:16: Das Vertrauen zu finden in sich ist schwierig.

    00:34:19: Es hat natürlich bei vielen Frauen oft ein Selbstwertthema.

    00:34:22: Und wenn ich oder wenn zum Beispiel auch Urängste dann Grundängste hohe, da arbeite ich dann mit der Netzwerke von Lebenssozialberaterinnen und Psychotherapeutinnen zusammen, wo ich dann weiter verweise.

    00:34:34: Zu mir kommen tatsächlich die meisten Klientinnen nur zwei, drei Mal.

    00:34:38: Wichtig ist, einmal wirklich die Analyse zu machen, einmal zu verstehen, woran liegt es.

    00:34:42: damit ich auch dann in die Umsetzung gehen darf und einmal verstehen kann, ich habe meistens, meistens kein Schlafproblem, sondern meistens ein Wachproblem.

    00:34:50: Wenn es aber Schlafproblem gibt, gibt es Gott sei Dank Expertinnen, die mir weiterhelfen können, wie Ema Lungenfacharzt bei der Schlafabnoe, wie ein Internist vielleicht bei der hormonellen Einstellung oder Frauenärztin, die mir da helfen kann.

    00:35:01: Oder eben, was auch oft ist, wenn wir analysieren, die Frau bewegt sich gar nicht.

    00:35:08: Bewegung ist natürlich gut.

    00:35:09: Und

    00:35:10: körperliche Erschöpfung

    00:35:11: ist auch gut.

    00:35:11: Genau, genau.

    00:35:12: Also gerade...

    00:35:12: Du will auch nicht.

    00:35:13: Genau.

    00:35:13: Wenn

    00:35:13: du zu erschöpft findest, dann nicht.

    00:35:15: Gibt meistens eine Grundregel, so dreimal fünffünfvierzig Minuten ausdauer, kann Wechseljahre Symptome im Schlaf bis zu sechzig Prozent lindern.

    00:35:23: Das heißt, wenig tatsächlich dreimal fünffünfvierzig Minuten, einfach ein bisschen... dreimal fünf vierzehn Minuten in Kahlenberg rauf geht, wo der Puls nach oben geht, dann wird das ein positive Einfluss auf meine Schlafqualität

    00:35:35: haben.

    00:35:35: Also das Bewegen ist ja in dieser Phase besonders wichtig, hören wir auf allen Ebenen.

    00:35:38: auch fürs Schlafen lernen wir heute.

    00:35:40: Ganz ganz wichtig.

    00:35:42: Jetzt sind diese Wechseljahre so eine Übergangsphase, man weiß ja auch, das vergeht und man findet sich seine Methoden und ja.

    00:35:51: immer mehr Frauen versuchen auch zu mehr Informationen hier zu verhelfen, wie auch hier in dem Podcast, weil man sich ärgert, dass man die nicht hat, der am Anfang und so.

    00:35:59: Wenn man mit dem Schlafen dann so beschäftigt ist, ist es die heiklste Schlafphase im Leben und hat man das dann quasi geschafft, wenn man damit zurechtkommt oder wenn man ganz alt wird, wird es noch mal zu Hause geschlafen.

    00:36:10: Man sagt, das ist die sinile Bettflucht und das ist ja nicht positiv konnotiert, aber vielleicht braucht man einfach nicht mehr so viel Schlaf.

    00:36:16: Schlaf ändert sich tatsächlich im Laufe des Lebens.

    00:36:18: Wir wissen, dass Babys schlafen am meisten.

    00:36:20: Die Kinder brauchen meistens auch noch bis ca.

    00:36:22: zwölf Jahren ein Mittagsschlaf und ein, zwei Stunden.

    00:36:26: Bis zwölf Jahren?

    00:36:27: Das macht kein Kind.

    00:36:30: Also, so ein Mittagsschlaf.

    00:36:33: Braucht nicht jedes Kind, aber viele Kinder bräuchten es tatsächlich noch.

    00:36:37: Mit der Pubertät wird dann auch der Schlafachrhythmus verstellt.

    00:36:40: Also viele jugendliche, gerade junge Männer, brauchen dann andere Bettgezeiten, also nicht vor Mitternacht, sondern werden dann eulen.

    00:36:48: Das normalisiert sich dann mit fünfundzwanzig und dann hat man so sein Hauptschlaf bis fünfundfünfzigsechzig.

    00:36:55: Bei Frauen eben mit Beginn, früher auch schon, mit Beginn ... Der Wechseljahre wird der Schlaf tatsächlich ein wenig oberflächlicher.

    00:37:04: Der Tiefschlaf wird weniger.

    00:37:07: Wir verbringen jeder gesunde Mensch, verbringt zu ca.

    00:37:13: dreiundvierzig Jahren, so eineinhalb Stunden circa.

    00:37:18: Wenn ich jünger bin, habe ich noch zwei, zweieinhalb Stunden Tiefschlaf, weil eben die hormonelle Ausschüttung noch ein anderer ist.

    00:37:24: Wir haben noch mehr Schönheitshormone, die ausgeschüttet und produziert, weil mehr Zell erneuerung, die ausgeschüttet wird im Tiefschlaf.

    00:37:30: Und das nimmt mitten Alter ab.

    00:37:33: Das heißt, diese ...

    00:37:34: Da kann ich tun und machen, was ich will.

    00:37:35: Da

    00:37:35: kann ich leider tun und machen, was ich will.

    00:37:38: Und so ab siebzig, fünfundsiebzig ... beginnt dann auch die Melatoninproduktion natürlich abzusinken.

    00:37:44: Ich kann dann vielleicht ein bisschen mehr einschlafen, brauche untertags mehr Schlaf, mehr Müdigkeit anfälle.

    00:37:51: Das heißt, ich habe da einfach einen mehr fragmentierteren Schlaf.

    00:37:55: Aber die Schlafdauer selbst bleibt.

    00:37:57: Nur der Hauptschlaf eben, vielleicht wenn ich früher gewohnt war um sechs aufzustehen, stehe ich jetzt plötzlich mit siebzig dann um fünf oder halb fünf auf.

    00:38:04: Da wird man wieder ein bisschen zum Baby, oder?

    00:38:05: Die machen das ja auch so auf

    00:38:06: Grasen.

    00:38:07: Genau,

    00:38:09: genau.

    00:38:13: Das ist ja etwas, das man auch kennt, wenn man eine wirklich schlechte Nacht hatte.

    00:38:18: Oder gerade in der Phase ist, eben auch mit Wechselern so viele schlechte Nächte.

    00:38:22: Und man ist dann so müde und dann denkt man sich, ist das jetzt eigentlich gut, dass ich dem nachgebe, wenn ich kann, zum Beispiel am Nachmittag?

    00:38:27: Oder mache ich mir damit ein Problem für die Nacht, weil mich nicht mehr genug Müdigkeit habe?

    00:38:32: Wie soll ich damit umgehen?

    00:38:33: Super Thema.

    00:38:34: Genau eben nicht machen.

    00:38:36: Also wenn da maximal dreißig Minuten sich wirklich runterzufahren, kurz zu entspannen auch tagsüber.

    00:38:43: Aber nicht zu schlafen.

    00:38:45: Weil das ist dann dieser Teufelskreislauf.

    00:38:47: Wir brauchen drei Faktoren, damit wir gut einschlafen können.

    00:38:50: Faktor eins, eins.

    00:38:51: Und das nehmen wir uns dadurch.

    00:38:53: Wir brauchen hundertprozentigen Schlaftruck.

    00:38:55: Schlaftruck ist etwas Physisches, wird untertagsaufgebaut.

    00:38:59: Und nach zwölf Stunden durchgängiger Wachheit ist der schon Schlaftruck voll.

    00:39:02: Was passiert, wenn wir jetzt aber um drei, vier Uhr, weil wir so müde sind, wir haben nichts geschlafen oder noch ganz wenig und wollen dann ... Um drei, vier Uhr gehen wir ins Bett und schlafen zwei, drei Stunden.

    00:39:15: Dann machen wir erst oft Geräte auf und das orientiert uns vor.

    00:39:20: Wir verstellen unsere gesamte hormonelle Produktion.

    00:39:22: Das heißt, der Körper braucht einen Tag, bis er sich von diesem Chat-Lack mehr oder weniger erholt.

    00:39:28: Also durchdrücken wir einen Kaffee trinken?

    00:39:29: Durchdrücken, einen Kaffee trinken, Pause machen, sich besonders einfach Gutes tun an dem Tag.

    00:39:35: ihn auch so sein lassen, lieber einen Spaziergang in der Natur einmal rausgehen oder etwas für sich machen, auch wenn man wütend ist, rausgehen im Wald und schreien, etwas wirklich rauslassen.

    00:39:46: Eisbadengehen hilft auch, um Energie loszuwerden.

    00:39:53: Es gibt ja unterschiedliche ... Energien, die Frauen halten und ganz, ganz oft ist das auch eine physische Komponente.

    00:39:59: Und wenn ich diese Energien nicht los, wer kann ja nicht gut schlafen.

    00:40:02: Und deshalb boomt zum Beispiel das Eisbaden auch in den letzten Jahren auch bei Frauen.

    00:40:06: Das hilft auch, um besser zu schlafen.

    00:40:08: Genau, man weiß, dass eben bei drei Minuten, drei Grad kaltes Wasser, jetzt beginnt ja die Saison an der alten Donau auch wieder.

    00:40:16: Ich bewundere es sehr, ich habe es noch nie gemacht.

    00:40:18: Genau, und da kann man tatsächlich wirklich feststellen, wie sich die Psyche, aber auch der Körper, also man steckt das Immunsystem, man steckt die Schlafqualität, man steckt aber auch die Ruhe in die Gelassenheit.

    00:40:31: Das

    00:40:31: heißt, für den Pilz ist das absolut?

    00:40:32: Absolut, ja.

    00:40:33: Also es gibt Krügerkammern, wo man bei Hundertvierzig Grad ... gefühlte hundertvierzig Grad, das hat meistens so neunzig Grad Minus, drei, vier Minuten reingeht.

    00:40:43: Ich mache das regelmäßig.

    00:40:45: Es gibt Eisbaden, ich selbst mache mit der coolsten Frau Österreichs, mit Sonja Vlandorfer, gemeinsam einmal im Jahr in reicheneinander Raxi im Frühjahr ein Retreat, ein reitägiges, wo wir Eis baden.

    00:40:59: und Schlafqualität verbessern.

    00:41:01: Auch das gibt es, weil es einfach super zusammenpasst.

    00:41:04: Ich kenne ganz viele Frauen, die durchs Eisbahn ihre Schlafprobleme verbessert haben.

    00:41:08: Vielleicht probiere ich es doch hier gerade.

    00:41:10: Schauen wir mal.

    00:41:11: Ein

    00:41:11: unglaublich spannendes Thema, wie eh alle Themen.

    00:41:14: Das macht doch noch ganz, ganz viel auf.

    00:41:15: Ich muss ein bisschen auf die Zeit natürlich auch schauen.

    00:41:17: Ich habe noch eine Frage gegen Ende.

    00:41:21: Das ist meine ganz subjektive empirische Beobachtung über meine bald fifty-fünfzig Jahre.

    00:41:26: Ich habe mir das Gefühl, Männer schlafen.

    00:41:28: Einfach besser als Frauen, stimmt das?

    00:41:31: Statistisch gesehen ja, ein wenig.

    00:41:34: Also gerade bei den Ein- und Duschlaufproblemen ist es eher weiblich bedingt, weil einfach Frauen anders ticken.

    00:41:41: Also hat viel mit Gehirnaktivität, mit Vernetzung, mit unserem Denken anders als Männer.

    00:41:50: Und es hat aber natürlich auch mit den hormonellen Prozessen zu tun.

    00:41:54: Und eben Frauen, wenn sie die Tage haben, schlafen, brauchen mehr Schlaf, schlafen anders.

    00:42:00: Sie sind auch feinfühliger, man kennt sie ja von vielen Fernsehserien.

    00:42:04: Wenn ein Einbrecher kommt, wer wird wach?

    00:42:06: Die Männer verschlafen.

    00:42:08: Und da zählte man das zwei achtzehn, zwei achtzehn, zwei neunzehn war das auf der Mettunivine und Herrn Gerhard Klösch in einer Studie beobachten keinen Bauschlaf.

    00:42:17: Also wie ist die Schlafqualität von Männern, wenn sie nicht meiner Frau schlafen, wie ist die Schlafqualität von Frauen nicht Männern?

    00:42:23: Und man hat es tatsächlich, dass Männer viel tiefer und erholsame nicht meiner Frau schlafen, als Frauen nicht Männern.

    00:42:29: Also Frauen würden ... von der Schlafkollidität ja wahrscheinlich besser schlafen, wenn sie alleine schlafen, vor allem im Wechsel oder ab dem Wechsel, weil eben der Schlaf noch einmal sensibler wird und sie leichter wegbarer werden als davor.

    00:42:42: Und ich rate eben vielen Ehepaaren natürlich auch zu getrennten Schlafzimmern an, wenn es die Beziehung oder die Ehe dadurch verbessert.

    00:42:52: Lieber glücklich haben Frühstückstisch sitzen als schon in der Nacht ständig.

    00:43:00: in den Streit oder in die Scheidung zu denken, von dem her eben, ja, es gibt wirklich gravierende Unterschiede zwischen Männern und Warnschlaf.

    00:43:08: Gibt es schon, ja.

    00:43:09: Also dann ist das nicht nur eine Subjektbeobachtung.

    00:43:13: Zum Schluss frage ich immer alle meine Gesprächspartnerinnen und Partner, ich rede ja hier auch mit Männern, nach einem Minotip, du hast uns ja schon so viele Tipps auch gegeben, aber jetzt mal so ein spezieller, kurzer Minotip, was wäre das von dir?

    00:43:26: Ich rate allen während im Wechseljahr, wenn sie in der Nacht aufwachen, steht es auf.

    00:43:31: Schaut es, dass ihr grün werdet.

    00:43:35: Grün ist eine emotionale Grundfarbe in uns, wo wir schauen sollten, dass wir uns auf uns besinnen.

    00:43:42: Das heißt nicht im Bett liegen und rot werden, rot sind wir angespannt, wartend, frustriert.

    00:43:49: Da kann unser Gehirn uns nicht erlauben, abzudrehen.

    00:43:53: Deshalb ist es mein Ratschlag wirklich, aufzustehen nach einer halben Stunde, wenn ich nicht einschlafen kann, auch beim ersten oder beim zweiten wieder einschlafen und dann wirklich zu schauen, was tut mir gut, was brauche, um grün zu werden, was brauche, um wieder ruhiger oder gelassener zu werden.

    00:44:09: Brauche vielleicht wirklich jetzt einen kleinen Snack, brauche ein Glas Wasser, brauche einen kurzen Spaziergang, brauche vielleicht, dass ich bügeln tu.

    00:44:19: Viele Frauen tut so nach, da ist kein Problem.

    00:44:21: Wichtig ist tatsächlich, wenn ich dann wieder beruhigt und grün bin und wieder zurück ins Bett gehe, dass das Schlafzimmer immer für mich ein Ort der Erholung, der Entspannung ist und nicht der Ort des Krübelns, der Anspannung der Sorge und dass man sich stresst.

    00:44:34: Das ist ganz wichtig, dass wir uns hier auch daran wieder besinnen, den Schlafraum an höheren Stellenwert zu geben.

    00:44:41: Mir

    00:44:41: fällt gerade ein ganz Witzig, habe ich eigentlich schon wieder vergessen.

    00:44:45: Ich glaube, es war letztes Jahr im Dezember, habe ich wieder mal nicht zu schlafen.

    00:44:48: können, Alterjob ging zu Ende, Neues, alles Ding und was mache ich?

    00:44:52: und ich konnte nicht schlafen und ich bin aufgestanden und ich habe das Konzept für diesen Podcast geschrieben, mitten in der Nacht.

    00:44:57: Irgendwann kann er produktiv sein.

    00:44:59: Lieber Melanie, großartig, vielen Dank.

    00:45:02: Da kann man noch ganz viel weiterreden.

    00:45:04: Wer weiß, kommst noch einmal.

    00:45:07: In den Schornuts findet man natürlich auch deine Homepage.

    00:45:09: Wie gesagt, du machst Einzelcoaching, arbeitest auch mit Firmen, auch total interessant.

    00:45:14: Ja, schlafen ist ein richtig, richtig wichtiges Thema und gerade eben in dieser Phase der Wechseljahre.

    00:45:19: Vielen Dank, dass du die Zeit genommen hast.

    00:45:21: Du bist eine gefragte Frau, hingezischt auch herum.

    00:45:24: Man kann dich auch bei Veranstaltungen hören oder Vorträge hältst und dich dafür buchen.

    00:45:28: Ich habe viel mitgenommen und ich werde beruhigt am Abendessen und meine Zeit auf dem Handy lesen und ich denke nicht, tu mir was Schlechtes zum Beispiel.

    00:45:37: Vielen lieben Dank und danke euch, dass ihr dabei wart.

    00:45:40: Vielleicht ist es ja bei euch gerade drei in der Früh und ihr könnt jetzt grün werden und wieder einschlafen oder so zum Beispiel.

    00:45:48: Ja, ich habe noch viele spannende Themen, alle vierzehn Tage.

    00:45:52: Wie immer gibt es ein Podcast, wenn ihr euch gefällt, zackt ihn gerne weiter, postet, liked ihn, abonniert ihn, schreibt mir aber auch vielleicht, wenn ihr ein Thema hättet, wo ihr das Gefühl hättet, da würde ihr gerne darüber reden oder eine konkrete Frage.

    00:46:04: Das geht auch ganz einfach über meine Homepage, die findet ihr auch in den Schaunots.

    00:46:08: Ja, dann bleibt mir nur zu sagen, danke und bis zum nächsten

    00:46:11: Mal.

    00:46:11: Und gute Nacht.

    00:46:12: Und gute Nacht, genau.

    00:46:36: Deine Podcastagentur.

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