Folge 18 - Irene Guttmann - „Mit Mentaltraining unser Gehirn besser nutzen und Beschwerden reduzieren“

Shownotes

Irene Guttmann ist Mental- und Businesscoach – sie war lange in einem Konzern tätig, bevor sie sich vor acht Jahren als Exekutiv-Coach selbstständig gemacht hat. Inzwischen hat sie zahlreiche Zusatz-Ausbildungen u.a. für Human-Energetik und Mentaltraining absolviert und fokussiert sich neben Business-Coaching jetzt auch auf Coaching zum Thema Wechseljahre. Irene Guttmann hat auch eine eigene WhatsApp Gruppe für Frauen in den Wechseljahren, wo sie und andere Expertinnen ehrenamtlich ihr Wissen weitergeben.

Im Gespräch mit Birgit Fenderl erzählt Irene Guttmann, wie sie sich aus der eigenen Wechseljahre-Verzweiflung heraus ein spezielles Mental-Training als Unterstützung für Frauen in den Wechseljahren entwickelte. Mit gezielten Übungen und in Zusammenarbeit mit ÄrztInnen unterstützt sie Frauen dabei, mental besser durch die Wechseljahre zu kommen. Das Gespräch mit Birgit Fenderl ist übrigens Irene Gutmanns allererste Podcast Aufnahme…

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    00:00:00: Liebe Irene, wie kann man Beschwerden der Wechseljahre durch Mentaltraining besseren Griff bekommen?

    00:00:06: Indem wir uns bewusst machen, dass jeder körperliche Prozess und Vorgang und auch jeder mentale durch das Gehirn gesteuert wird.

    00:00:13: Und wenn wir dann lernen, das Gehirn zu nutzen, dann können wir auch Wechselbeschwerden deutlich reduzieren.

    00:00:19: Ein unglaublich spannender, für mich auch ganz neuer Zugang.

    00:00:21: Ich freue mich auf das Gespräch.

    00:00:23: Ich freue mich auch, danke.

    00:00:28: Wechseljahre, ein fulminanter

    00:00:30: Neustart

    00:00:31: mit Birgit Fendern.

    00:00:37: Einen wunderschönen guten Abend oder guten Morgen.

    00:00:39: Ganz egal wann und wo ihr meinen Podcast hört, ich freue mich sehr, dass ihr wieder oder möglicherweise vielleicht auch das erste Mal bei von wegen Pause dabei seid, dann herzlich willkommen.

    00:00:49: Und bevor es losgeht, eine kurze Werbeschaltung.

    00:00:52: Amnibiotik aktiv unterstützt nicht nur diesen Podcast, sondern begleitet Frauen auch durch wechselhafte Zeiten im Leben.

    00:01:00: Amnibiotik aktiv erhältlich in deiner Apotheke.

    00:01:21: Einige von euch haben mir schon unter Hashtag, wann ich von wegen Pause höre, gepostet, wann oder in welchen Situationen Sie am liebsten meinen Podcast hören.

    00:01:29: Danke, danke, danke.

    00:01:30: Ich freue mich wahnsinnig und ich freue mich natürlich auch auf weitere Postings.

    00:01:34: Und ich freue mich auch sehr, dass wir uns hoffentlich begegnen, dann nämlich, wenn es von wegen Pause live gibt in der Kulisse in Wien.

    00:01:40: Den Link mit mir Infos und zum Ticket verkaufe, den gebe ich jetzt auch natürlich ab sofort immer in meine Show Notes.

    00:01:47: Jetzt aber gleich zu meiner heutigen Gesprächspartnerin, die ihr schon ganz kurz gehört habt und auf die ich gestoßen bin, weil sie eine Homepage hat, die man unter www.meinewechseljahre.com findet.

    00:01:58: Und da habe ich mir gedacht, da muss ich mal nachfragen und mir dir kurz telefonieren.

    00:02:02: und dann waren wir völlig klar.

    00:02:03: mit Irina Gutmann, möchte ich gerne in diesem Podcast sprechen.

    00:02:07: Herzlich willkommen.

    00:02:08: Vielen Dank.

    00:02:09: Ich freue mich sehr.

    00:02:10: Du hast doch gesagt, das ist deine allererste Mal mit einem Podcast.

    00:02:14: Es wurde Zeit, schön, dass du von wegen Pause dafür ausgewählt hast.

    00:02:18: Ja, danke, dass du angerufen hast.

    00:02:19: Da habe ich mich gut gefühlt im Gespräch und dann mir gedacht, der Bier geht, kann ich mich anvertrauen fürs erste Mal.

    00:02:24: Ja, ich denke schon.

    00:02:25: Also, sagen wir dann am Ende, ob es geblasen hat.

    00:02:30: Du bist Mentalcoach, du bist natürlich auch Businesscoach und wie bei vielen Frauen ist ja bei mir genauso sind die Wechseljahre noch ein Thema mit dem wir uns beschäftigen.

    00:02:39: Sei so lieb vielleicht einmal am Anfang Businesscoach, Mentalcoach, das hört man öfter, das ist aber sehr unterschiedlich.

    00:02:47: Wer bist du, durch welche Ausbildung bist du zu dem gekommen, was du machst?

    00:02:51: Ich habe zwei parallele Karrieren gemacht, wenn du so möchtest.

    00:02:55: Einerseits eine Konzernkarriere, recht erfolgreich und habe aber auch dort immer über den Menschen gearbeitet, weil jede Kundin ist ein Mensch, jede Mitarbeiterin ist ein Mensch, jeder Vorgesetzte ist ein Mensch und nie über die Marke oder das Produkt.

    00:03:12: Dadurch, dass mich der Mensch am meisten fasziniert, habe ich mich auch seitdem ich ungefähr achtundzwanzig war, laufend fortgebildet in Themen wie Psychologie, Mentaltraining, Humanenergie, EZG, ein neurowissenschaftliches Studium und so weiter.

    00:03:25: Und da lernt man hier aus, das ist wunderschön.

    00:03:28: Und nebenbei habe ich dann gesehen, dass es mir sehr große Freude macht zu Coaching, Mentoring.

    00:03:36: Mein psychologisches Wissen und Coaching, wie es noch anzuwenden und habe das lange Jahre ehrenamtlich im Konzern gemacht, habe mich dann nebenberuflich selbstständig gemacht und irgendwann hat es mir einfach so viel Spaß gemacht.

    00:03:47: und das Feedback war so schön, dass ich mich, dass ich beschlossen habe, ich steig aus dem Konzern und mache das hauptberuflich.

    00:03:55: Wie lange bist du schon selbstständig tätig?

    00:03:57: Mittlerweile seit acht Jahren und sehr, sehr glücklich.

    00:04:00: Und sehr, sehr glücklich, wie schön.

    00:04:02: Ich habe schon am Anfang gefragt, natürlich auch Mental-Training, wie sehr man da auch wechseln, beschwerben oder Zustände oder was auch immer, wie immer wir das in den Griff kriegen können.

    00:04:11: Jetzt ist Mental-Training ein bisschen so etwas wie ein Schlagwort, über das man immer wieder stolpert.

    00:04:16: In Zusammenhang mit Sport fällt es mir zum Beispiel mit Spitzensport, fällt es mir ein.

    00:04:20: Aber ich könnte jetzt auch nicht sagen, was ist das genau.

    00:04:22: Was ist Mental-Training?

    00:04:24: Ja, ist eine gute Frage.

    00:04:25: Es ist ein Schlagwort, mit dem viel Geschäft gemacht wird.

    00:04:28: Metalltraining hat viele Gesichten, sofern ist das eine sehr gute Frage.

    00:04:32: Letztendlich geht es darum, dass in unserem Gehirn Milliarden von Gehirnnerven sind, Neuronen.

    00:04:38: Und wie wir die Welt sehen, erleben, verstehen, wie wir uns fühlen, hängt von den Verbindungen zwischen den Gehirnnerven ab.

    00:04:46: Und die kann man auch ganz bewusst quasi verbinden.

    00:04:50: Idealerweise mit Emotionen verbunden und diese Verbindungen stärken.

    00:04:56: Und das bestimmt dann darüber, ob wir glücklich erfolgreich sind und wie wir die Welt wahrnehmen.

    00:05:01: Wo wird denn Mentaltraining besonders oft eingesetzt?

    00:05:05: Es kommt ursprünglich, was am häufigsten eingesetzt bei den, wie du schon gesagt hast, Spitzensportlern, weil man erkannt hat, der Körper allein, wir können die Muskeln, das Skelett und so weiter trainieren, die Koordination.

    00:05:17: Aber wenn wir uns auch stark fühlen, wenn wir diese Dinge auch verinnerlichen können, wenn wir mutig sind und so weiter, dann können wir mehr erreichen.

    00:05:27: Wie bist du dann auf die Idee gekommen, Mentaltraining in Zusammenhang mit den Wechseljahren zu bringen und jetzt doch einzusetzen?

    00:05:35: Aus der Verzweiflung.

    00:05:37: Aus der eigenen Erfahrung.

    00:05:37: Aus der eigenen Erfahrung und der Verzweiflung.

    00:05:39: Das heißt, die Ergänzung wird nicht gut in

    00:05:41: den Wechseljahren.

    00:05:44: Erzähl mal ein bisschen.

    00:05:46: wie die meisten Frauen leider keine Ahnung, was Wechseljahre eigentlich sind, dass die einzige Association war, da fängt man an zu schwitzen und es ist ein bisschen zach.

    00:05:57: Im Rückblick erwischt hat es mich im Frühling, ich war in einer Online-Beratung und habe plötzlich Schweißausbrüche bekommen, die ich nicht kannte.

    00:06:07: Mein erster Gedanke, ich bin krank, das war ich dann Gott sei Dank nicht.

    00:06:11: Und irgendwann war mir klar nach ein paar Tagen, das müssen die Wechseljahre sein.

    00:06:15: Und als ich mich dann schlau gemacht habe... habe ich erkannt, dass das bei mir aber nicht mit fünfzig, nämlich zwanzig, zwanzig begonnen hat, sondern schon mit zweiundvierzig.

    00:06:23: Mit

    00:06:23: zweiundvierzig?

    00:06:24: Ja.

    00:06:24: Wie hast du das dann, also ich habe auch viel rekonstruiert, was da schon alles eigentlich Anzeichen waren dafür, dass diese Wechseljahre kommen, ebenso uninformiert, ein Klassiker kann man fast schon sagen.

    00:06:35: Ich sitze ja sehr oft voran gegenüber die solche Geschichten erzählen, das ist auch die Motivation mehr, über das Thema zu sprechen, für dich wahrscheinlich auch.

    00:06:42: Was hat, was war das, was dich darauf schließen lassen, dass du mit dem Thema begonnen

    00:06:48: hast?

    00:06:49: Es war eine Norm, ich war immer auf der Überholspur unterwegs.

    00:06:52: Also Stress kannte ich, Stress mochte ich, Gas geben mochte ich.

    00:06:55: Aber mit ungefähr zweiundvierzig hat es begonnen.

    00:06:59: dass der Stress wirklich belastend wurde und dass ich das gefühlte Hamsterrad in der Brust im Bauch nicht mehr stoppen konnte.

    00:07:07: Also ich erinnere mich an Situationen, wo ich mit den Kindern am Ausjahressee gesessen bin, drei Wochen Urlaub perfekt, keine Erwartungshaltung, keine Termine und ich konnte das Radl nicht abstellen.

    00:07:19: Dann hat die Administration begonnen, unregelmäßig zu werden und im Jahr ist es die Wechseljahre sein müssen.

    00:07:29: Da war auch so eine generelle Angst da.

    00:07:33: Ich bin da früh aufgewacht und hatte Angst.

    00:07:37: Objektiv gesehen keinen Grund dazu, aber ich hatte immer Angst und das kann sehr belastend sein.

    00:07:41: Das ist extrem belastend.

    00:07:43: Ich weiß aus dem Gespräch auch mit Psychotherapeuten und Psychologinnen, dass manche Frauen auch regelrecht Panikattacken

    00:07:49: entwickeln

    00:07:50: in dieser Phase.

    00:07:51: Lustigerweise, wenn du sagst

    00:07:52: Angst,

    00:07:53: ich erinnere mich auch, ich bin eine, die gern Auto fährt und ich bin früher auch langweite Strecken allein gefahren und auf einmal war mir das ungut, dieses Auto fahren.

    00:08:01: Also es war jetzt nicht so ganz schlimm, aber es war auch unerklärlich.

    00:08:04: Also es passiert ja psychisch, auch sehr, sehr viel in dieser Phase.

    00:08:08: Absolut.

    00:08:09: Und das ist weniger bekannt.

    00:08:11: Wenn wir über die Wechseljahre überhaupt etwas höheren qualifizierte Informationen, dann sind das meistens körperliche Dinge wie Hitzewallungen, Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Schlafprobleme, aber die mentalen Beschwerden, über die spricht kaum jemand.

    00:08:25: Und du hast vorher gesagt, dass eigener Verzweiflung, glaube ich, hast du es genannt, bist du dann dazu gekommen, das ins Berufliche auch zu heben?

    00:08:32: Das ist aber auch noch einmal ein Weg.

    00:08:34: Wie

    00:08:34: hast du denn gesagt, es ist reichlich?

    00:08:36: Schauen wir das jetzt an, weil eigentlich Tuls in der Hand, die ich da verwenden kann, oder wie war das?

    00:08:40: Ja, so smart war ich nicht sofort.

    00:08:43: Ich habe einfach diese Waldungen gehabt und ich bin dann auch rot angelaufen.

    00:08:46: Und das geht natürlich in meinem Job überhaupt nicht.

    00:08:50: Man kommt zu mir, weil ich Senior bin, weil ich nicht unsicher bin und so weiter nicht.

    00:08:55: Und ich habe mich auch mental überhaupt nicht gut gefühlt.

    00:08:57: Das ist wirklich bergab gegangen.

    00:08:59: Und ich wollte mich nicht abfinden.

    00:09:01: Ich habe gehört, von rund um, damit musst du dich abfinden.

    00:09:04: Da gehst du jetzt mal zehn Jahre schlecht und so weiter.

    00:09:07: Was ja Wahnsinn ist eigentlich, oder?

    00:09:08: Unglaublich,

    00:09:08: unglaublich.

    00:09:10: und aber auch den Erfahrungen von Frauen entspricht.

    00:09:13: Das ist das Schlimme nicht.

    00:09:14: Ich habe mich nicht damit abgefunden.

    00:09:16: Ich habe dann Gott sei Dank keine Ärztin gefunden, die sich da wirklich gut auskennt und musste mal warten, bis ich diesen Termin habe.

    00:09:23: Dann hatte ich den ersten Termin, dann musste eine Blutuntersuchung gemacht werden.

    00:09:27: Auf das Ergebnis musste man warten so.

    00:09:29: Das waren einmal vier Wochen insgesamt und ich habe nicht mehr gewusst, wie ich funktionieren soll.

    00:09:33: Wirklich so schlecht.

    00:09:35: Und in der Situation ist mir eingefallen, Ich könnte auch das verwenden, um mit dem ich mich auskenne.

    00:09:41: Mein Wissen über Gehirn, Mentaltraining, humaner Energetik und so weiter.

    00:09:45: Und hab dann eben aus dieser Verzweiflung heraus, für mich einmal Übungen, hab mein Wissen geparkt, hab Übungen für mich Maßgeschneider, die zu mir in meinen Alltag passen und auch für mich funktionieren.

    00:09:57: Und hab binnenkürzester Zeit, ist es mir deutlich besser gegangen.

    00:10:02: Und als ich dann zur Ärztin zum nächsten Termin gekommen ist, hat sie mich angeschaut und gesagt, was haben sie gemacht?

    00:10:07: Haben Sie denn eine andere Therapie begonnen?

    00:10:09: Und ich habe erzählt, was ich gemacht habe.

    00:10:12: Und sie war völlig verblüfft, hat gesagt, das hat sie noch nie gehört.

    00:10:15: Und das muss ich doch unbedingt weitergeben.

    00:10:18: Also es war nicht meine Klugheit, auf die Idee zu kommen.

    00:10:20: Es war die Klugheit, meine Ärztin.

    00:10:22: Ja, aber du bist auf die Idee gekommen, an dir selbst Dinge auszuprobieren.

    00:10:26: Du hast jetzt gerade gesagt, du hast ein paar Übungen gemacht in deinen Alltag.

    00:10:29: Passen wir es, darf man sich davor stellen, was wäre so eine klassische Übung des Mental-Trainings?

    00:10:34: Also zum Beispiel.

    00:10:36: habe ich sehr gelitten, auch unter Schlafmangel, massiver Schlafentzug.

    00:10:40: Ich bin ja danach sehr häufig aufgewacht.

    00:10:42: Ich musste zur Toilette.

    00:10:44: Wenn ich zur Toilette gegangen bin, habe ich zu Schwitzen begonnen.

    00:10:47: Und das ist nicht wie in einer heißen Sommernacht, sondern wirklich

    00:10:51: so,

    00:10:51: dass man, genau, verbrennt oder alles wechseln muss.

    00:10:56: Durch der Schwitzen fährt der Kreislauf hinauf.

    00:10:59: Das heißt, man kann wieder nicht einschlafen und so weiter.

    00:11:02: Und das war meine Nummer eins, die ich angehen wollte, dass ich einfach mehr schlafen bekommen seltener Auffach und mich kühler fühle.

    00:11:08: Doch welche Übung?

    00:11:10: Da kann man zum Beispiel, also was mir geholfen hat, ich habe mich, so wie wir wissen das, was wir erleben und fühlen, bevor wir einschlafen, bestimmt die Nacht.

    00:11:19: Also ein Horrorfilm ist vielleicht weniger empfehlswert.

    00:11:23: und ich habe mich dann, ich habe mich ins Bett gelegt und habe mich entspannt mit einer Atemübung und habe mir dann vorgestellt, ich liege in einem auf einem Bett, also nicht in meinem Bett, sondern auf einem Bett von Kühlmos, wie im Wald.

    00:11:39: Das ist auch für mich eine sehr positive Assoziation.

    00:11:41: Ich bin halbe Waldviertlerin, wunderschön.

    00:11:43: Ich kann das Mos richtig riechen, ich kann es spüren und so bin ich eingeschlafen.

    00:11:50: Und das hat dir geholfen, auch besser zu schlafen?

    00:11:52: Das hat mir geholfen, besser zu schlafen, weil ich meinen Gehirn übertrieben gesagt, ich halte nichts von Ausdrücken wie Gehirn programmieren, so ist es nicht.

    00:12:00: Aber ich habe meinen Gehirn programmiert oder vorbereitet, das die ganze Nacht zu fühlen.

    00:12:07: Und dann bist du auch nach dem Gespräch mit der Ärztin auch auf die Idee gekommen, das könntest du ja auch anderen anbieten, was du da an dir selbst ausprobiert hast.

    00:12:14: Genau, das war die Idee der Ärztin und ich war noch nicht bereit dafür.

    00:12:19: Ich habe mir Sorgen gemacht, dass ich Wenn ich ja klassisch aus dem Business, Coaching, Karrierem, Executive Coaching und so komme, das verwirrt meine Interessenten und meine Kundenbasis.

    00:12:28: So was macht sie da jetzt auch noch?

    00:12:29: Ja, genau.

    00:12:30: Und vor allem Männerlastik.

    00:12:32: Und habe deshalb auch eine eigene Website gemacht.

    00:12:35: und wirklich ermutigt und überzeugt hat mich dann lustigerweise ein junger Mann.

    00:12:41: dem ich das in einem Lebenssatz erwähnt habe, sowas habe ich in dieser Zeit eventuell vor.

    00:12:46: Und der ist quasi aus dem Sessel aufgesprungen und hat gesagt, bitte, Irene, das musst du machen.

    00:12:52: Weil meine Mama geht schon seit Jahren so schlecht in den Wechseljahren.

    00:12:55: Und wenn es da irgendetwas gibt, was ihr helfen könnt, dann musst du das machen.

    00:12:59: Schöne Geschichte.

    00:13:00: Ja, und diese Liebe seiner Mutter gegenüber und dieser Enthusiasmus hat mich überzeugt, dass ich mich das Wochenende darauf hingesetzt habe und die Website gemacht habe.

    00:13:08: Tak, also dann klingt es ganz schnell.

    00:13:09: Genau.

    00:13:10: Wie ist das jetzt?

    00:13:11: Also wenn man so wie ich auf der Suche nach Thema Wechseljahre, ich habe jetzt recherchiert in dem Fall, aber vor ein paar Jahren war ich noch mehr betroffen, da hätte ich vielleicht auch noch mehr gesucht, das für mich auf deine Homepage dazu stößt und sich mit dir einen Termin ausmacht.

    00:13:24: Was passiert dann?

    00:13:27: Dann würde ich vorschlagen oder schlage ich den Interessent denen vor, dass wir mal blau dann eine halbe Stunde kostenfrei völlig unverbindlich.

    00:13:35: Ich mache keine sales pitches um zu verstehen erstens passen wir zusammen ganz ganz wichtig in dieser vertrauensvollen Begleitung und zweitens kann ich wirklich profund unterstützen weil so halb solowame Sachen mit wenig kompetenz ich alles mache ich nicht.

    00:13:52: und und Wenn sich die Interessentin entscheidet, mit mir zu arbeiten, dann freue ich mich, weil es ist ein riesen Vertrauensbeweis.

    00:14:00: Und dann schauen wir uns die Situation der Klientin an.

    00:14:04: Was belastet sie am meisten?

    00:14:06: Wie schaut ihre Lebenssituation aus?

    00:14:07: Welche konkreten Wünsche hat sie?

    00:14:10: Und dann gehen wir ein Thema nach dem anderen an.

    00:14:13: Und was ich auch versuche, in diesen Gesprächen zu analysieren und zu erkennen, ist, welche Möglichkeiten, welche Themen gibt es, vielleicht welche Hebel, die mehr als ein Problem für sie lösen.

    00:14:25: Und jetzt ein bisschen Werbung.

    00:14:27: Gefühlschaos.

    00:14:29: Omnibiotik aktiv begleitet Frauen in wechselhaften Zeiten.

    00:14:33: Omnibiotik aktiv.

    00:14:34: In deiner Apotheke erhältlich.

    00:14:38: Und auch mit konkreten Übungen.

    00:14:40: Also das, was du warst, geschildert, das erinnert mich so ein bisschen an autogenes Training.

    00:14:45: Das habe ich mal eine Zeit lang gemacht, weil ich ja viel in der Nacht gearbeitet habe.

    00:14:49: Ich habe die Mitternachtseinung zeb drei moderiert.

    00:14:51: Da war ich zwar erst Ende zwanzig, aber Schlafen war dann irgendwie auch abgeschafft.

    00:14:54: Wenn du einen Punkt Mitternacht immer für eine halbe Stunde die Hochleistung des Tages hast.

    00:14:59: Und das Einschlafen war danach so schwierig, weil ich ja nie die Abbauzeit hatte.

    00:15:04: Da kam ich dann damit hin, aber das musste ich sehr üben, um überhaupt mit diesen Übungen einen Effekt zu haben.

    00:15:09: Ist das beim Mental-Training nämlich mal auch so an?

    00:15:11: Also das funktioniert ja nicht gleich.

    00:15:14: Training, völlig richtig, sehr gute Frage.

    00:15:17: Es gibt Dinge, die funktionieren sofort.

    00:15:20: Ich kombiniere sie auch gerne, also ganz unterschiedliche Themen.

    00:15:24: Nicht nur eine Technik, sondern eine Kombination, die für die Person wirklich gut passt.

    00:15:27: Also schnelle Hilfe, kann man damit auch gelangen.

    00:15:29: Genau.

    00:15:30: Und idealerweise eine Kombi aus Dingen, die sofort helfen könnten.

    00:15:34: Und auch Dingen, wie du völlig richtig sagst, das sind die nachhaltigsten natürlich, Dinge, die man sich auch antrainiert.

    00:15:39: Weil es geht um diese Verbindungen im Gehirn, diese Gehirnverbindungen.

    00:15:44: Und das menschliche Gehirn lernt durch Wiederholung.

    00:15:47: Und insofern macht das Training sehr viel Sinn.

    00:15:50: Aber es ist jetzt nicht so, dass er nicht sagt, okay, ich versuche diesen Weg des Mental-Trainings, um aus einer Situation, so wie deine zum Beispiel war, oder von vielen anderen Frauen, was um echt schlecht geht, rauszukommen.

    00:15:58: Dann ist das nicht ein langwieriger Prozess, sondern ich kann auch akut mal schnell ein bisschen was besser kriegen und das andere muss ich halt üben.

    00:16:05: Unbedingt, unbedingt.

    00:16:06: Und ich mache einfach gute Erfahrungen im Business-Coaching, genauso wie während der Wechseljahre, verschiedene Ebenen zu verbinden.

    00:16:13: Also zum Beispiel, gewisse Techniken anzubieten, immer maßgeschneidert, weil eine Lösung für alles gibt es nicht.

    00:16:20: Es wirkt vor allem, wenn es wirklich maßgeschneidert ist und in den Alltag passt.

    00:16:25: Vielleicht noch eine zweite Technik, damit es nicht so viel wird, aber doch möglichst schnell hilft.

    00:16:30: Und dann aber auch Anpassungen im Alltag.

    00:16:33: Wie lange begleitest du Frauen jetzt in dem konkreten Fall normalerweise mit diesem Thema?

    00:16:39: Zwischen fünf und zwölf Stunden meistens.

    00:16:44: Ich habe ein Buch, Unlegens besprochen hier im Podcast, wo wir über Bücher zum Thema Menopause geredet haben.

    00:16:50: Das heißt, das Gehirn in der Menopause von der Neurowissenschaftlerin Dr.

    00:16:54: Lisa Mascone.

    00:16:55: Kennst du ganz sicher Maria Shriver das Vorwort?

    00:16:57: Spiegel New York Times bestellers, whatever.

    00:17:00: Irrsinnig spannend.

    00:17:01: Und da steht einfach, dass das Gehirn eigentlich so wahnsinnig viel bei diesen Wechseljahren der Grund ist, oder damit zu tun hat, weil eben auch der Östrogen abbaut und all diese Dinge ja wahnsinnige Auswirkungen im Gehirn haben.

    00:17:12: Ja, absolut, absolut.

    00:17:14: Und gleichzeitig, wir sind ja alle ähnlich geprägt in unserem Kulturkreis, das sehe ich auch bei vielen Gesprächen mit Frauen in den Wechseljahren, dass wir doch oft denken in, ich gehe zu einer Medizinerin und dann bekomme ich ein Medikament, ob das eine Hormonkrimis oder eine Tablette oder was auch immer oder eine Therapie und dann ist es in Ordnung.

    00:17:36: Und was wir leider so oft vergessen, ist, was wir selbst tun können.

    00:17:40: zum Beispiel durch Mentaltraining, zum Beispiel indem wir auch Bücher wie dieses lesen und unser Gehirn besser verstehen und verstehen, dass wir jetzt nicht weniger Kapazitäten haben, sondern dass unser Gehirn sich verändert und auch die Hormone auch Einfluss auf das Gehirn haben.

    00:17:58: Es ist ja auch auf die Kombination und das hat mich zum Beispiel auch in meiner Recherche.

    00:18:03: Dann dafür überzeugt, dass ich mir gedacht habe, ich versuche dich einzuladen.

    00:18:06: Und du hast Gott sei Dank ja gesagt in den Podcast, weil auf deiner Seite sieht man auch, du arbeitest natürlich auch mit Ärztinnen zusammen.

    00:18:13: Das heißt, es ist die Kombination des Zugangs.

    00:18:16: Und du sagst nicht irgendwie, mein Mentaltraining ist der Hokus, der löst alles, sondern es ist die Kombination.

    00:18:21: Es ist die Kombination.

    00:18:22: Und ich freue mich sehr, dass ich auch Ärztinnen mich empfehlen von der internationalen Gynäkologin, Hormonexpertin,

    00:18:29: etc.,

    00:18:31: weil wir können gemeinsam unterstützen.

    00:18:33: auch mit Psychotherapeutinnen und Fachärztinnen für Psychiatrie.

    00:18:37: Wir haben unterschiedliche Zugänge und können auf unterschiedliche Art und Weise den Menschen helfen.

    00:18:42: Und wenn wir es gemeinsam tun mit dem Menschen im Mittelpunkt, dann ist die Hilfe wirklich effektiv.

    00:18:48: Wenn ich jetzt eine Skeptikerin wäre und dir so zuhörere und dann sage ich, ich habe aber vor allem trockene Augen oder ich habe vor allem Gelenkschmerzen, hilft der Mentaltraining

    00:18:58: auch?

    00:19:01: Lassen Sie mich so sagen.

    00:19:03: Die Augen werden sicher nicht weniger trocken durch Metalltraining und die Gelenke sind, wie sie sind.

    00:19:09: Wenn jemand mit solchen Beschwerden zu mir kommt und meinen Rat sucht, kann ich helfen, erstens doch mein Netzwerk an Expertinnen, nämlich bewährten Expertinnen, die wirklich was können und wirklich fundiert ausgebildet sind.

    00:19:20: Und ich kann helfen, die Beschwerden mit den Beschwerden besser umzugehen.

    00:19:25: Also zum Beispiel eine Technik, eine Methode, die sehr gut hilft für mentale, aber körperliche Dinge ist die Emotional Freedom Technik wissenschaftlich bewiesen.

    00:19:39: Emotional Freedom Technik ist eine Kombination aus human-energetischen Dingen, also der Manipulation von Akkupressurpunkten, auch die Meridianis in der Mittlerweile bewiesen, und diversen psychologischen Methoden.

    00:19:51: Eine Selbstzielverzeichnung, das heißt, ich klopfe auf gewisse Punkte und und spreche entweder im Leisen oder auch tatsächlich aus, gewisse Texte, die maßgeschneidert sind für dich.

    00:20:06: Und das hilft.

    00:20:07: einerseits, bei den Gelenken wird es nichts ändern, bei den Hitzeballungen hilft es schon, sie zu reduzieren und es hilft mir, es würde dir helfen mit dem Symptomen, mit den Gelenkschmerzen anders umzugehen.

    00:20:19: Der Schmerzempfinden wäre ein deutlich geringeres und Ich würde dann eben hier wieder die Ebenen auch im Lebensstil so einiges empfehlen anzupassen, damit man vielleicht nicht so oft in die Situation kommt, diese Schmerzen zu empfinden.

    00:20:33: Bei Frauen geht es zum Beispiel meine Erfahrung auch häufig um, ich muss das nicht alles alleine schaffen, ich darf um Hilfe bieten, ich darf Grenzen setzen.

    00:20:42: Also du siehst, zum Beispiel Lenkschmerzen sind ein konkretes Thema, das aber im Endeffekt, wenn man sich das ganzheitlich ansieht, ein komplexes ist.

    00:20:52: Ja klar, der Mensch und gerade die Hormone sind wahnsinnig komplex.

    00:20:55: Mir hat ja sehr geholfen, wie ich dann langsam mir mühsam, weil vor zehn Jahren war das, wie du weißt, noch mühsamer Informationen zusammen gesammelt habe und ich das einordnen konnte.

    00:21:06: Also ich hatte auch dieses Herzstolpern in der Nacht und denke, also ich habe ja, also es ist leicht hypochondrisch veranlagt am Mensch, auch noch dazu, ich habe ja Sympto, also ich habe ja alles gehabt.

    00:21:15: Aber es hat mich nicht mehr so verunsichert.

    00:21:18: wenn du weißt, was es ist und dass es jetzt nicht eine schlimme Krankheit ist.

    00:21:23: Ich habe es ja eh schon ein paar Mal erzählt, ich habe dann irgendwann einmal das Glück gehabt zu lesen, dass Offer Winfrey auch dieses Herzthema hatte, die ewig zur Ärztengepilge ist dann auch wirklich Herzmedikamente genommen hat, bis sie selber drauf kommen ist, die hat eigentlich nichts mit dem Herzen, sondern das ist eine Nebenwirkung sozusagen ihrer eigenen Hormonumstellung.

    00:21:40: Also man kann auch mit Beschwerden besser umgehen, wenn man diese einordnen

    00:21:44: kann.

    00:21:45: Wissen hilft unbedingt.

    00:21:47: Und deshalb bin ich auch so dankbar für Podcasts wie deinen und deinen Engagement, weil wir Frauen einfach mehr Wissen brauchen.

    00:21:54: Ja, da bist du auch ganz großartig.

    00:21:56: Das wusste ich gar nicht, dass du mir jetzt wieder da reingekommen bist und wir haben schon ein bisschen geplaudert, erzählt.

    00:22:00: Du engagierst dich nämlich wirklich sehr für dieses Thema und hast auch eine Community aufgebaut.

    00:22:05: Die funktioniert über WhatsApp, hast du gesagt.

    00:22:08: Die heißt Wechsellehre, Inspiration, Information.

    00:22:11: Wenn ich das richtig wiedergebe, was passiert in dieser WhatsApp-Gruppe?

    00:22:13: Wie viel Zeit sie da?

    00:22:14: Was passiert da?

    00:22:15: Genau, die habe ich vor zwei Jahren begonnen, aufzubauen.

    00:22:18: Um Frauen die Möglichkeit zu geben, es war ja noch ein Tabuthemen.

    00:22:22: Es wird heute noch viel zu wenig besprochen, es wird immer besser.

    00:22:25: Aber um Frauen die Möglichkeit zu geben, die Dinge, ihre Beschwerden offen auszusprechen, Fragen zu stellen, auch das Gefühl und die Erfahrung zu haben, ich bin nicht allein damit.

    00:22:36: Es spricht zwar niemand drüber, aber es geht auch anderen so.

    00:22:39: Wie sind andere damit umgegangen?

    00:22:42: Wir haben Experte, die wirklich ... profundausgebildet sind und wirklich erfahren sind zu dem Thema kein wirtschaftliches Interesse haben.

    00:22:49: Das habe ich auch nicht.

    00:22:50: Wir arbeiten alle ehrenamtlich und es ist keine Erquise Methode für unsere Expertinnen.

    00:22:57: Und an diese Expertinnen kann man im Rahmen dieser WhatsApp-Gruppe auch Fragen stellen.

    00:23:01: Wenn jetzt Frauen zuhören und sich denken, da wäre ich gern dabei, wie geht das?

    00:23:06: Dann gibt es einen Link, über den man beitreten kann.

    00:23:10: Diesen

    00:23:10: Link darf ich denn in die Show Notes.

    00:23:12: Posten.

    00:23:13: Das ist der Folge.

    00:23:14: Ja, natürlich.

    00:23:16: Also diesen Link findet ihr.

    00:23:18: Immer gibt es ja die Show Notes.

    00:23:19: Also da ihr noch Infos hintergibt, diesen Link.

    00:23:21: Und dort findet man dann alle Informationen.

    00:23:23: Genau, genau.

    00:23:24: Wir sind derzeit fünfhundert, also wir sind innerhalb von zwei Jahren, von sechzig auf fünfhundert angewachsen.

    00:23:30: Und was mich freut, wir sind meines Wissens nicht meine große Community, sondern bei uns kann man auch vertrauen.

    00:23:36: Ich habe da durchaus auch ein Argus-Auge auf unsere Kultur und bin da auch durchaus streng, weil wir sind absolut werbefrei.

    00:23:44: Zero Tolerance für irgendjemand, der versucht, die Gruppe als Business-Kanal zu... benutzen.

    00:23:53: Wir gehen positiv miteinander um.

    00:23:58: legen ganz großen Wert auf diese Kultur.

    00:24:01: Und es funktioniert wunderbar.

    00:24:02: Also, fünfhundert Frauen, das ist nicht selbstverständlich, dass man hier so konstruktiv und vertrauenswürdig miteinander umgeht.

    00:24:08: Ja, das ist großartig.

    00:24:09: Ich glaube, dieser Austausch ist für uns Frauen ja ganz besonders wichtig.

    00:24:13: Ich freue mich auch deshalb so drüber, dass ich mit dem Podcast Live in die Kulisse gehe, weil ich auch denke, dass es so ein bisschen ein Community-Happening, obwohl man sich austauschen kann und sich treffen kann.

    00:24:23: Das Thema wird man schnell finden.

    00:24:25: Wahrscheinlich werden dort vor allem Leute hinkommen, die das irgendwie... betrifft, betrifft ja Männer genauso indirekt halt oder auch in der Business-Welt mehr.

    00:24:33: Und da würde ich dich gerne fragen, weil du auch gesagt hast, du bist ja, also jetzt sage ich nicht vor allem, aber auch von deiner Geschichte Business Coach, trennst das aber gerne eben auch aus einer eigenen Homepage auch für deine Wechseljahr Training gemacht.

    00:24:50: Aus deiner Sicht, wie ist denn dieses Thema schon leicht anzusprechen in der Business-Welt, die Wechseljahre?

    00:24:56: Es wird.

    00:24:57: Also letzte Woche habe ich ein sehr, sehr schönes Gespräch gehabt mit einem Versicherungskonzern, die sich sehr konkret für das Thema interessieren.

    00:25:08: Und das wäre meine Hoffnung, weil es ist natürlich, es betrifft ja nicht nur die Frauen und es ist nicht nur das Unteranführungszeichen-Problem, Herausforderung von einzelnen Frauen.

    00:25:19: Es ist, wie du richtig sagst, ein Thema der Familie oder der Partnerschaft, auch des Partners.

    00:25:24: Und es ist auch ein Thema für Arbeitgeber.

    00:25:27: Weil auch Arbeitgebende natürlich die Produktivität der Mitarbeitenden wollen.

    00:25:32: Und je besser ich eine Frau, eine Mitarbeiterin in den Wechseljahren unterstützen kann, umso mehr Plattgesagtleistung darf ich mir auch erwarten.

    00:25:41: Und außerdem hat man vielleicht auch eine soziale Verantwortung.

    00:25:44: Ja, und alle jammern über Fachkräftemangel und ältere... Menschen, sag ich jetzt, weil Männern passiert das ja auch, haben es oft wie eigentlich bis zum Schluss ihrer Expertise einzubringen, weil sie oft dann am Ende auf die Seite geschoben werden.

    00:25:57: hier in der ersten Staffel auch mit AMS-Chef Johannes Kopf darüber gesprochen, der das ja offen ist und sehr viel weiß.

    00:26:02: Auf der anderen Seite habe ich selbst die Erfahrung, ich mache das ja noch nicht so lang, dass ich so sichtbar mich zu diesem Thema engagiere.

    00:26:09: Ich habe einen Vortrag zum Thema Menopause oder Wechseljahre und Arbeitswelt, den ich auch anbiete, aber das ist zögerlich.

    00:26:15: Und das Firmen wirklich das Geld in die Hand nehmen, nehmen einen Einladen für einen Vortrag oder ich habe auch schon mit Frauen in HR-Abteilungen geschmackt und gesagt, das ist so wichtig, da müssen wir ganz vorsichtig sein mit diesem Thema.

    00:26:26: Also Österreich ist dann noch ein bisschen sehr in den Anfangsschuhn sozusagen.

    00:26:31: Ja, ich glaube, wir nehmen gerade Anlauf.

    00:26:33: Ich versuche das positiv

    00:26:34: zu machen.

    00:26:34: Machen wir es gemeinsam.

    00:26:35: Machen wir es gemeinsam.

    00:26:36: Das machen wir unbedingt sehr gerne.

    00:26:39: Ja, also großartig.

    00:26:40: Danke auch für deinen Engagement mit so viel Wissen wieder von einer anderen Seite.

    00:26:46: Ich finde das immer sehr spannend, weil es ist ja für jede Frau individuell, wie es einem geht in der Zeit, aber auch sehr individuell, wie man damit umgeht.

    00:26:54: Und du bittest hier nochmal einen ganz anderen Weg auch an.

    00:26:57: Aber auch in Kombination, ich glaube, das ist auch das Wichtige.

    00:27:01: Genau, genau.

    00:27:02: Und man kann, ich denke, es ist eine Frage, man kann auch aus schwierigen Situationen für sich selbst lernen und man kann auch versuchen, Dinge weiterzugeben.

    00:27:11: Und das wäre mein Weg.

    00:27:13: Ich habe am Ende, wir sind schon am Ende dieses unglaublich interessanten Gespräch.

    00:27:17: Ich habe auch wieder wahnsinnig viel gelernt.

    00:27:18: Ich habe das Gefühl, je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftige, desto mehr lerne ich und komme immer tiefer und das geht immer weiter und da gibt es noch so viel zu besprechen.

    00:27:26: Da bleibe ich auch dran.

    00:27:27: Ich frage alle meine Gesprächspartnerinnen nach ihrem persönlichen Menotip am Ende.

    00:27:31: Was wäre denn deiner?

    00:27:32: Also ich liebe ja... einfache, simple Dinge, die uns wirklich weiterhelfen.

    00:27:37: Und insofern würde ich empfehlen, mal zu googeln nach dem Lebensrat.

    00:27:41: Das ist ein ganz simples Ziel, das ist ein Kreis, schaut aus wie ein Kreis mit Tortenstücken sozusagen.

    00:27:46: Gibt es ganz viele Abbildungen, die man sich downloaden kann.

    00:27:50: Und jedes dieser Tortenstücke steht für einen Lebensbereich.

    00:27:53: Das sind die Finanzen, das ist die Gesundheit, das ist das Berufliche und so weiter.

    00:27:57: Und sich dann zu überlegen, in einer ruhigen Minute, und das auch niemandem zu zeigen, nur für sich selbst, zu überlegen, wie zufrieden bin ich mit jedem Tortenstück, mit jedem Lebensbereich, um das einzuzzeichnen.

    00:28:09: Ein größeres oder kleineres Tortenstück.

    00:28:11: Und sich dann zu überlegen, wo möchte ich sein?

    00:28:16: Wie würde ich es mir wünschen?

    00:28:17: Wann bin ich zufrieden, sozusagen, und auch das einzuzzeichnen?

    00:28:21: Und sich dann zu überlegen, was könnte der erste Mini-Baby-Step, der erste kleinste Schritt, keine Strategie, keine Projektplanung bitte, wirklich nur der erste kleinste Schritt sein, um zu meinem Ziel zu kommen, um diesen Bereich für mich zu verbessern?

    00:28:36: Er nimmt eure Stifte und Papier und zeichnet sie mal auf, da fällt die jedem und jeder sicherlich gleich auf sein.

    00:28:44: Irene Gutmann, vielen, vielen Dank, dass du Gast warst in deinem ersten Podcast, meine Ehre.

    00:28:50: Ich danke dir, dass du mich so gut geführt hast und danke für die Entleidung.

    00:28:53: Danke

    00:28:54: für das großartige Gespräch.

    00:28:56: Alles, was wir angesprochen haben und sehr, sehr viele Informationen eben auch zu dieser Deiner Community, die über WhatsApp funktioniert.

    00:29:02: in dem Fall, da gibt es auch einen Link, den geben wir unbedingt oder gebe ich unbedingt in die Show Notes dazu.

    00:29:08: Ja.

    00:29:08: Wieder eine unglaublich für mich auch lehrreiche Podcast Folge.

    00:29:11: Ich freue mich sehr, wenn wir uns wieder hören oder sehen beim Live-Podcast.

    00:29:16: In der Kulisse.

    00:29:16: auch dazu gibt es alle Informationen.

    00:29:18: Ich wünsche euch noch einen schönen Abend oder noch einen schönen Vormittag oder wann immer ihr eben von wegen Pause hört.

    00:29:24: Bis zum nächsten Mal.

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