Folge 20 - Manuela Linshalm - „Im Wechsel fliegen dir ganz neue Themen um die Ohren.“
Shownotes
Manuela Linshalm ist eine vielseitige Künstlerin, die vor allem als Puppenspielerin und Partnerin von Nikolaus Habjan einem großen Publikum bekannt wurde. Im Wiener Schuberttheater tritt sie auch mit Ein Personen Stücken auf, gemeinsam mit Nikolaus Habjan war sie jüngst in der Wiener Staatsoper in „Fidelio“ zu sehen, regelmäßig tritt Manuela Linshalm am „Theater an der Wien“ aber auch an Burg- und Akademietheater oder im „Theater in der Josefstadt“ auf. Auch international wird die Künstlerin oft gebucht.
Im Gespräch mit Birgit Fenderl erzählt sie, wie sie in den Wechseljahren der Brain Fog das ein oder andere Mal auf der Bühne erwischt hat und ihr der Text plötzlich nicht mehr einfiel. Ganz bewusst geht sie damit in ihrem Berufsleben sehr offen um und informiert ihre KollegInnen, wenn sie das Gefühl hat, dass sie ist durch die Wechseljahre gerade nicht auf ihrer Höhe ist. Während Frauen mit Kindern in dieser Lebensphase oft damit kämpfen, dass Kinder flügge werden, erzählt die Künstlerin, dass Frauen, die so wie sie selbst keine eigenen Kinder haben, damit beschäftigt sind, sich damit abzufinden, dass das nun definitiv so bleibt. Bei ihr selbst begannen die ersten Wechseljahr- Symptome in der Corona-Zeit, so dass sie zuerst dachte, sie hätte Long Covid…
Nützliche Links:
- https://www.manuelalinshalm.at
- https://schuberttheater.at
- https://www.wiener-staatsoper.at/ensemble/detail/manuela-linshalm/
- https://www.noen.at/tulln/danubium-sie-ruehren-mein-wuerstelherz-413220149
- https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/tranter-habjan-linshalm-schicklgruber-berlin/
- https://www.posthof.at/event/manuela-linshalm-spielt-der-schlafende-wal-von-paulus-hochgatterer
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Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).
Transkript anzeigen
00:00:00: Liebe Annette, du arbeitest auf der Bühne.
00:00:02: Das heißt, du arbeitest live.
00:00:04: Livearbeit ist etwas ganz Besonderes.
00:00:06: Da steht mir noch unter Druck, dass es wirklich perfekt ist.
00:00:09: Das nehme ich mal an, ist dein Anspruch?
00:00:11: inwiefern und womit belästigen dich denn die Wechseljahre dabei?
00:00:16: Ich habe und hatte schon Phasen an wirklichen Konzentrationsschwierigkeiten und auch ... Plötzlichen Energietieps.
00:00:23: und wenn das so richtig vor einer Vorstellung reinfährt und oder auf der Bühne die Konzentration plötzlich aussetzt, dann schießt einem die Hitze ein, nicht wegen der Hitzewahlung, sondern wegen des Adrenalins.
00:00:36: Das ist ungut, ja.
00:00:38: Ja, was diese Wechseljahre alle mit sich bringen, aber du lachst, das ist gut, wir haben einiges zu besprechen.
00:00:46: Von Wegen, Pause, Wechseljahre, ein fulminanter Neustart mit Birgit Fendern.
00:00:57: Einen guten Abend oder guten Morgen, wo und wann immer ihr zuhört.
00:01:01: Ich freue mich, dass ihr wieder oder zum ersten Mal vielleicht auch dabei seid.
00:01:04: Ich würde mich übrigens wirklich interessieren, wie und wann ihr meinen Podcast hört.
00:01:08: Das macht ja jeder und jeder ganz anderes.
00:01:10: Also vielleicht wollt ihr das posten so, um euch auszutauschen nach untereinander.
00:01:15: Vorschlag vielleicht nach dem Motto Hashtag wann und wie ich von wegen Pause höre.
00:01:20: Postet es doch, markiert es mich, ich bin wahnsinnig neugierig.
00:01:23: und bevor es losgeht, eine kurze Werbeschaltung.
00:01:26: Omnibiotik aktiv unterstützt nicht nur diesen Podcast, sondern begleitet Frauen auch durch wechselhafte Zeiten im Leben.
00:01:34: Omnibiotik
00:01:34: aktiv
00:01:35: erhältlich in deiner Apotheke.
00:01:39: Für Gesundheit, die bleibt und Erholung, die wirkt.
00:01:55: Und ich frage jetzt gleich mal meinen heutigen Gäste, liebe Manuela, bevor ich sehr richtig vorstelle, in welchen Situationen oder Bahn hörst du gerne Podcast?
00:02:03: Ich habe bis vor kurzem gar nicht so viele Podcast gehört.
00:02:06: Ich höre deinen tatsächlich seit Folge eins.
00:02:09: Große Ehre.
00:02:10: Ja, aber schon sehr viel gelernt und mich sehr wiedergefunden darin.
00:02:15: Vorwiegend tatsächlich am Home-Trainer zum Beispiel.
00:02:17: Fleißig, fleißig.
00:02:19: Also ja, ich versuche fleißig zu sein.
00:02:21: Das ist entweder die Entscheidung Podcast oder Text lernen oder telefonieren und Podcast auch dann bei ein bisschen Krafttraining.
00:02:28: Dass ich tatsächlich machen muss auch für meinen Beruf und ich mache das zu Hause, weil Zeit frage und da höre ich gerne Podcast oder vergitte
00:02:35: Zeit.
00:02:35: Also Podcast mit Handeln.
00:02:37: Genau.
00:02:37: Ja.
00:02:38: Bild im Kopf ist jetzt schon.
00:02:39: Jetzt stelle ich dich mal ordentlich vor.
00:02:41: Du bist ausgebildete Schauspielerin.
00:02:43: Du hast dazu aber auch noch ein sogenanntes ich sage jetzt mal so unter Anführungszeichen ordentliches Studium abgeschlossen an der Uni Wien.
00:02:50: Publicistik in Fächerkombination mit Anglistik und Psychologie.
00:02:53: Ich könnte jetzt also auch Frau Magister oder Magistrat zu dir sagen, tue
00:02:56: ich nicht.
00:02:58: Das Wichtigste kommt jetzt noch.
00:03:00: Du bist Puppenspielerin und damit extrem erfolgreich, alleine.
00:03:04: Aber man kennt dich natürlich auch gemeinsam mit Nikolaus Habieren.
00:03:08: Ihr seid gemeinsam auf den wichtigsten Bühnen, nicht nur im deutschsprachigen Raum unterwegs.
00:03:13: Du hast mir vorher gerade erzählt, du bist quasi die nächsten zwei Jahre schon ausgebucht.
00:03:17: Das ist Outstanding für eine freie Künstlerin.
00:03:21: Das ist wirklich unglaublich.
00:03:24: Wir kennen uns nicht so gut, aber schon recht lang, weil ich euch wie angefangen habe, dass ich da durch eine Freundin kennengelernt habe und in der Sekunde unfassbar fasziniert war, was ihr da macht.
00:03:33: Da werden wir vielleicht auch noch ein bisschen darüber reden.
00:03:36: In Wien gerade Theater in der Josefstadt.
00:03:38: Grotesk über die letzten Tage von Adolf Hitler im Führerbunker.
00:03:41: Du kommst jetzt gerade von einer Probe an der Staatsoper.
00:03:45: Fidelio mit eurem Einsatz, also ihr macht ganz unterschiedliche Sachen und in den Schaunuts gibt es natürlich einen Link auch dazu, was ihr tut und was du machst, vor allem, da kann man das auch sehen, wenn man das noch nie gesehen hat, absoluter Empfehlung.
00:03:57: Und was da passiert ist, man sieht dich als Schauspielerin, du hast diese Puppe in der Hand, die sprecht mit dir, du machst so wahnsinnig viele Sachen gleichzeitig, also das ist wirklich faszinierend, man vergisst dann irgendwann einmal, redet diese Puppe wirklich mit dir und eigentlich, du tust aber nicht Bauchreden.
00:04:15: Wir verstecken unser Handwerk nicht, sagen wir immer.
00:04:17: Wir stehen tatsächlich manchmal schon hinter, aber auch neben der Puppe, interagieren mit der Puppe oder mit zwei Puppen.
00:04:24: Und ja, das ist physisch anstrengend, das ist im Kopf anstrengend.
00:04:28: Ich nenne es immer Puppenschauspiel, weil wir in vielen Stücken auch eine Mischung haben aus Schauspiel und Puppenspiel.
00:04:36: Und wir sozusagen manchmal auch Schauspielrollen haben, die mit der Puppe interagieren.
00:04:40: Und genau.
00:04:42: Also eine ganz eigene Kunstform in Wirklichkeit, die wahnsinnig anspruchsvoll ist.
00:04:47: Und jetzt kommen wir zum Thema dieses Podcast.
00:04:50: Am Anfang haben wir es auch schon ein bisschen angesprochen, die Wechseljahre.
00:04:52: Da hat die eine oder die andere Brainfog.
00:04:56: Wie geht das zusammen?
00:04:57: Du musst
00:04:58: du sprechen, die Puppe spricht und dann kommt Brainfog sprich.
00:05:01: Es faltet was nicht ein.
00:05:03: Ja, ich sage oft gerne, die Puppen kriegen dann so eine eigene Dynamik.
00:05:07: Manchmal reißen die mir raus, wenn mein Hirn auslässt.
00:05:11: Das ist natürlich jetzt überspitzt gesagt, weil ich habe letztendlich nur einen Hirn.
00:05:15: Aber auch seit deinem Podcast liebe ich das Wort Meno Nebel.
00:05:18: Das ist in meinen Tagesgebrauch übergegangen, wirklich.
00:05:22: Auf der Bühne ist das natürlich nicht angenehm.
00:05:25: Ich muss sagen Gott sei Dank.
00:05:26: habe ich das nicht oft, aber es gab schon tatsächlich in den letzten, würde ich mal sagen, drei Jahren, wo ich das auch jetzt auf die Wechseljahre zurückführe, so manche Erscheinungen, hatte ich zwei Situationen, wo ich mir gedacht habe, und jetzt bitte die Falltür unter mir, weil ... Ich habe keine Ahnung, wo ich bin, wer ich bin, warum ich da bin.
00:05:46: Was macht
00:05:47: man in so einer Situation?
00:05:52: Man macht Gott sei Dank die Erfahrung, dass es weitergeht.
00:05:54: Das ist eine Wahrnehmung, die man selber natürlich zwanzigmal so groß erlebt wie im Außen.
00:05:58: Einmal kann man schon in einer Situation, die im Außen merkbar war und alle hören eine so flöße, nur ich nicht.
00:06:03: Aber sowas brauche ich normalerweise nicht.
00:06:05: Ich bin Gott sei Dank keine großer Hängerin.
00:06:08: Aber da war es tatsächlich so, dass mir dann so in der Millisekunde da, wo ich dran war, weil man sich Gott sei Dank auf den Körpergedächtnis verlassen kann und auf einen, ich sag mal, Automatismus natürlich, man muss es immer frisch halten, aber das war in dem Fall in einem Stück, das ich schon seit zehn Jahren spiele, den Faust in Graz, dann hatte ich wirklich kurz, wo ich wusste, okay, der Kollege ist klar fertig und wo ist jetzt?
00:06:32: Das stelle ich mir nicht angenehm vor.
00:06:34: Nein, aber ich bin da echt rüber und mir fiel an der Erste Satz auch ein und dann war es wieder weg.
00:06:38: Und dann habe ich mich dabei ertappt, dass ich seinen Text sage, was in dem Fall wirklich wirklich nicht tragisch war.
00:06:44: Also das ist auch einmal in zehn Jahren da auf ich wirklich sagen passiert und das muss man sich dann auch mal verzeihen.
00:06:50: Aber der Kollege ist auch so angesprungen, der hat mich so vorausgerissen.
00:06:53: Was natürlich was anderes ist, wenn man alleine auf der Bühne steht.
00:06:55: Ich habe auch ein paar Solo-Stücke.
00:06:58: ist das ein bisschen anders.
00:06:59: Aber Gott sei Dank, wie gesagt, es passiert nicht oft, aber da ich so im Alltag oft diese komme.
00:07:06: Blätter Zerstreutheit haben neuerdings.
00:07:08: Ich bin ein sehr organisierter Mensch, aber in den letzten paar Jahren habe ich das Gefühl, ich habe alle HS.
00:07:16: Das hat deine liebe Freundin von mir auch schon gesagt.
00:07:18: Ich habe gesagt, naja, das sind die Wirkslehrer.
00:07:20: Das hast du nicht?
00:07:21: Ja,
00:07:21: wirklich.
00:07:21: Caroline Pinkos war hier mit dem Cornelist zusammen, mit ihrem Mann im Cornelsobonne, und sie hat irgendwann mal auf sein Glas Wasser, wo jemand Mineralwasser eingeschüttet hat, dieses Ding da mit den Kugeln.
00:07:34: Das ist Mineralwasser nicht.
00:07:36: Ja, ja, ja.
00:07:37: Und das ist schon strange.
00:07:38: Genau, das ist sehr strange.
00:07:41: Und dann habe ich mich eben auch in den letzten Jahren immer mehr damit beschäftigt, wie ich mal draufgekommen bin, dass ich manche Merkwürdigkeiten an mir vielleicht auf die Wechseljahre zurückführen könnte und ob das denn schon beginnt, habe ich damals gedacht.
00:07:52: Aber ist ganz gut, wenn man das dann weiß, oder?
00:07:54: Ja,
00:07:54: ja, weil ich plötzlich, ich hatte so Aha-Erlebnisse.
00:07:57: Aha, das habe ich eigentlich, ach, das kann damit zusammenhängen, tatsächlich.
00:08:01: Und das hilft dann schon ein bisschen, aber diese Zerstreutheit oder roten Faden verlieren könnte jetzt auch sein, wenn wir schauen, wie das dann so ist.
00:08:08: Du, das ist mit einem Satz, der ich mir mal wovon rieche.
00:08:11: Hier passt es ja.
00:08:12: Ja, wunderbar.
00:08:13: Du, aber weil du vorhin gesagt hast, wenn der Kollege dann auf der Bühne das quasi übernimmt, oder so weißt du jetzt deine Kollegen, oder das ist ja sehr oft Nikolaus oder andere, mit denen du spielst, kennen die das Wort mit Menonebel auch schon?
00:08:26: Ja, ich konfrontiere die Leute schon sehr damit.
00:08:28: Also ich spreche darüber.
00:08:30: Das war ja bei dir im Podcast auch schon oft das Thema dieses Darüberreden.
00:08:35: Und ja, nun bin ich in der Plaudertasche und ich finde aber, es ist ganz, ganz wichtig, dass man auch sagt, warum es einem gerade wie geht.
00:08:43: Ich bin dann schon oft so im Hin und Her drückt man jetzt allen Leuten seine Befindlichkeiten auf den Nase oder mutet man ihnen zu, durchaus ehrlich zu sein und sagen, sorry, mir geht's grad so und so und das ist vielleicht der Grund, warum ich jetzt zu agieren.
00:08:57: Und ich finde das wichtig.
00:08:59: Ich habe auch irgendwie früher, wenn ich Regelbeschwerden hatte und dann schon froh bin, wenn ich die Puppe überhaupt in die Höhe kriege, irgendwie mit Rückenschmerzen und Bauchkräften.
00:09:07: Das ist ja auch körperlich wirklich anstrengend.
00:09:09: Wie schwer sind die
00:09:09: Puppen?
00:09:10: Das ist ganz, ganz unterschiedlich.
00:09:11: Manche sind wirklich sehr schwer, die kann man auch nicht alleine spielen.
00:09:15: Und manche sind von der Bauweise an sich leicht.
00:09:19: Oder was heißt leicht?
00:09:20: Also ein, zwei Kilo ist objektiv leicht.
00:09:23: Hängt
00:09:23: sich auch
00:09:23: an.
00:09:23: Hängt sich an.
00:09:24: Also halt mal so ein, zwei Zuckerzuckersackern in die Höherstund.
00:09:28: Und das reicht eigentlich schon die Körperspannung, die da aufwand oft ist mit der Puppe.
00:09:31: Und man hat ja so ganz unergonomische Erhaltungen auch, die einfach sehr viel Anstrengung und Spannung brauchen.
00:09:39: Und wenn's einem dann... nicht gut geht, ist das natürlich superoptimal.
00:09:42: Und dann sage ich das schon den Kollegen, da hat dort noch alles weh, und schauen wir mal, wie es geht.
00:09:46: Auf der Bühne geht eh immer alles, die Erfahrung macht man ja
00:09:48: das zu danken.
00:09:50: Das ist ja brutal, eigentlich.
00:09:52: Es ist schon brutal, weil manchmal denkt man sich in der Früh, pff, ich bin sommerrot, wie geht's denn?
00:09:58: Und ich meine, du wirst das auch kennen, man schubst sich halt dann in die Höhe mit, was auch immer.
00:10:02: Ist die Stimme versagt, dann geht's nicht
00:10:04: mehr.
00:10:04: Ja, genau.
00:10:05: Es gibt gewisse Dinge, da geht's nicht mehr.
00:10:06: Entweder man hat keine Stimme oder fährt sich Fieber, das las ich dann
00:10:09: auch bleiben.
00:10:09: Ja, das macht auch keinen Sinn.
00:10:10: Aber ansonsten, ich find's auch wieder gut, weil man so lernt, dass man sehr wohl an die manchmal vielleicht über die Grenzen gehen kann und was man so schafft.
00:10:20: Das ist ja auch eine wichtige Erfahrung, dass man dann keine Angst davor hat.
00:10:24: Weil das, was ich eingangs auch gesagt habe, Ich hab manchmal so wahnsinnige Müdigkeitsanfälle, die kommen noch sehr plötzlich, wo ich mir denke, jetzt geht's gar nicht weiter.
00:10:36: Und wenn man gerade die Möglichkeit hat, dann hilft wirklich der zwanzig Minuten Power-Nap oder dieses kurz mal ausschnaufen.
00:10:44: Wenn man grad nicht kann, weil man mitten in der Probe ist, dann geht's nicht, eh klar.
00:10:47: Aber manchmal fahre ich zur Vorstellung mit einem Energie-Level, wo ich mir denke, ja wie jetzt.
00:10:54: Womit schon ich das... EVD, die Kabarettistin, das sagt sie ist eher Unterhaltungskünstlerin, die war auch längst auch da.
00:11:02: Und deshalb haben die Folge auch diesen Titel, die sagt sie ist ein Afrodatensuppe, viel Salz und ein koffeinhaltiges Getränk und pusht sich dann irgendwie
00:11:10: in die Höhe.
00:11:11: Bei mir ist es cooler.
00:11:13: Also das klassische.
00:11:15: Aber was du schilderst und was du auch eingangs geschilderst hast, das ist ja deine Arbeitssituation.
00:11:19: Das ist bei dir anders als bei anderen Leuten mit weniger Möglichkeit da vielleicht einmal dann sich selber einzuteilen, wenn die Vorstellung rent, dass dann rent sich.
00:11:28: Und das ist das Thema, was mir auch ganz wichtig ist und da würde es reden, wer hier auch natürlich viel ist, wie gehe ich damit um am Arbeitsplatz.
00:11:34: Und wenn du deinen Kollegen und Kolleginnen, mit denen du arbeitest, das sagst, heißt das du thematisierst das.
00:11:40: am Arbeitsplatz auch, um dich selbst irgendwie vielleicht ein bisschen zu schützen dafür, dass vielleicht ein Text kurz weg ist und jemand anderer weiß, warum und springt.
00:11:49: Also, kann ich irgendwie dir helfen, vielleicht?
00:11:52: Ja, also gar nicht so sehr aus dem Grund thematisiere ich das, weil das eh was Grundsätzliches ist, wo man irgendwie so in einer Spielenergie zusammen einander rette.
00:12:03: Das gibt ja nur Kollegen, die ... Grundsätzlich mal öfter.
00:12:07: Ohne Menonebel.
00:12:08: Vielleicht haben sie auch einen Menonebel, weiß man nicht.
00:12:11: Nein, aber ich sage das jetzt gar nicht im Vorfeld, sondern eher so, weil man das auch gar nicht verstecken sollte, finde ich, weil es auch ein Gebewusstsein dafür geben sollte, dass man sagen darf, wie es einem gerade geht und dass man, ja.
00:12:29: dass nicht so versteckt oder tabuisiert oder funktionieren muss in einer Situation, wo man sich eigentlich denkt, man braucht was anderes.
00:12:39: Weil es ist ja jetzt Gott sei Dank gesellschaftlich, zumindest bei uns, so dass wir als Frauen berufstätig und gesehen werden und uns verwirklichen können.
00:12:52: dann auch vielleicht gerade in dem Alter, wo man in den Wechsel kommt, in der Karriere oder im Beruf, an einem Punkt steht, wo man erst recht angekommen sein möchte oder angekommen ist.
00:13:01: Oder was schwierig wird auch für manche?
00:13:02: Was schwierig wird natürlich, was schwierig wird einerseits.
00:13:05: Und auch, wo ich mir denke, na jetzt möchte ich nicht auslassen.
00:13:10: Und eigentlich sagt der Körper und
00:13:13: bräuchert
00:13:14: was.
00:13:14: Genau, genau.
00:13:15: Und drum finde ich das wichtig und ich stoße auch da immer eigentlich auf sehr, sehr... Positives Feedback bei meinen und bei Frauen.
00:13:24: Und Frauen, egal ob ich die Kollegen und Kolleginnen jetzt dort kenne oder nicht.
00:13:29: Ich habe jetzt die Erfahrung gemacht, die letzten Jahre, dass man sehr, sehr schnell ins Gespräch kommt und die meisten sehr offen sind und sagen, ja, mir geht es auch so und das habe ich auch.
00:13:36: Ja, das ist
00:13:37: schön.
00:13:37: Total, genau.
00:13:39: Und ich finde das auch sehr verbindend und sehr unterstützend.
00:13:45: Was du angesprochen hast, ist auch natürlich ... diese Lebensmitte sagen.
00:13:48: Wenn man das mal so, wo man ankommt, wenn auch klassischerweise, das ist ja sehr unterschiedlich, weil klassischerweise die Wechseljahre da einsetzen oder man noch mit ihnen kämpft und so.
00:13:57: Und das bringt natürlich auch für viele einen Umschwung und gerade für Frauen.
00:14:02: Vielleicht würde ich mal alle, wenn es das bei dir ein bisschen anders, weil du so eine ganz spezielle Sache machst, aber ich habe hier mit vielen Schauspielerinnen natürlich auch schon gesprochen und werde das auch weiterhin tun, die dann zusätzlich noch damit kämpfen, dass das eigentlich die Zeit ist, wo dann die Rollen ausbleiben.
00:14:14: Das erlebst du aber nicht.
00:14:16: Das erlebe ich Gott sei Dank von dieser Warte her nicht, aber ich mache mir schon Gedanken, dass ich das physisch auch gut durchhalte.
00:14:26: Ich hatte jetzt gerade jetzt im Sommer eine Verletzung seit meinem Wechsel gar nichts zu tun, aber da wird man, oder glaube ich auch nicht.
00:14:33: Es gibt ungefähr
00:14:34: achtzig Centone.
00:14:35: Schauen wir
00:14:35: mal.
00:14:37: Das könnte damit zusammenhängen.
00:14:39: Nein, blöder Witz.
00:14:40: Es war eine Muskelverletzung, aber da denke ich schon wirklich drüber nach.
00:14:46: Ich möchte diesen Beruf ja auch noch länger machen und durchhalten in der Form und da, wie gesagt, dass eine physische Anstrengung auch ist.
00:14:53: Und sehr sportlich, also wirklich auf der Bühne muss ich da, müssen wir, die das machen, ja fit sein.
00:15:00: Also den Gedanken habe ich, habe ich schon gar nicht dazu sehr auf Rollen bezogen, aber da bietet einem das Pubenspiel ja wirklich ein weites Feld.
00:15:06: Ich kann nicht nur gleichzeitig an einem Abend viele Figuren spielen, sondern überhaupt, ob Alter Mann oder Hund, ist alles drin.
00:15:14: Und da wäre ich ja sonst netter Typeka
00:15:15: aus.
00:15:17: Kannst du ganze
00:15:18: auch?
00:15:18: Ja sicher.
00:15:22: Und das ist ja das Schöne.
00:15:24: Und da geht es gar nicht so sehr darum, sondern... Ein Thema, das
00:15:29: einfach noch schafft.
00:15:31: Ja, genau.
00:15:32: Und das ist vielleicht ja auch eine Geschichte, so wie du angesprochen hast, wobei ich glaube, natürlich sehr unterschiedlich mit wem man zu tun hat, wie offen darüber gesprochen wird und so weiter.
00:15:41: Aber Wechslehrer ist gleich älter werden, war es also auch irgendwie wahrscheinlich ein bisschen in diese Tabuzone gebracht hat, weil das älter werden per se in unserer Gesellschaft nicht unbedingt so ein... positiven Wert hat, was verrückt ist in asiatischen Kulturen oder woanders, auch in afrikanischen ist es, und eigentlich zurecht, oder?
00:16:00: Ja,
00:16:00: absolut.
00:16:01: Das
00:16:01: finde ich auch.
00:16:02: Ich merke mir persönlich, dass ich gerade Frauen, die älter sind, dass ich jetzt viel mehr als früher noch viel mehr auch bewundere oder oft so eine Schönheit und Ausstrahlung sehe in dem, was sie machen erreicht haben.
00:16:19: Das habe ich früher nicht so wahrgenommen von meiner eigenen Perspektive her.
00:16:25: Aber ich finde, es sind in diesen Jahren auch viele Themen da, mit denen man sich ja wirklich auseinandersetzen muss, die sehr schmerzhaft sein können oder schwierig, weil es einfach eine Transformation ist.
00:16:38: Oder weil es, ja, weil halt wirklich ein Umbruch, eine Wende, ein Wechsel stattfindet.
00:16:45: Ernebst du dich selbst jetzt auch ein bisschen anders als vor ein paar
00:16:48: Jahren?
00:16:49: Ja, also ich habe schon das Gefühl, dass ich mich in ganz vielen Dingen so völlig neu kalibrieren muss.
00:16:56: Das ist natürlich schon so diese hormonelle Geschichte, wo ich sage, jetzt habe ich eigentlich gedacht, dass ich die letzten rund dreißig Jahre meinen Erwachsenen, dass ich gut keinen gelernt habe.
00:17:06: Und auf einmal bin ich nur zerstört, vergesst mich und sonst was.
00:17:10: Also von der Warte her.
00:17:13: Ich finde, es sind auch viele Themen in dieser Zeit bei Frauen vordergründig, mit denen man sich auseinandersetzen muss, im Nebel der Hormonschwankung, die auch psychische Achterbahnfahrten mit sich bringen.
00:17:26: Das war bei mir oder ist bei mir schon auch ein typisches Symptom dieser Tiefs.
00:17:33: Ja, diese Achterbahnfahrten.
00:17:35: Die Kraftwursigkeit auch oft, oder?
00:17:36: Auch
00:17:36: das, ja.
00:17:37: Auch das.
00:17:38: Ich hab sehr viel Energie und Gott sei Dank noch immer, aber trotzdem verglichen mit diesem Multitasking, dass ich gewohnt bin, nicht nur verschiedene Stücke zu spielen, sondern auch irgendwie Dinge gleichzeitig irgendwie zu schupfen.
00:17:52: Also, da verliere ich mich jetzt manchmal schon im völligen Chaos und das kenne ich nicht.
00:17:57: Oder auch ... Was oft ein Thema ist in der Diskussion um die Wechseljahre, ist dieses, wenn Kinder größer werden, die verabschieden muss, sozusagen.
00:18:11: Jetzt war ich für die Familie da und jetzt geht es einmal um mich.
00:18:16: Das ist tatsächlich ein Thema, das mich gar nicht betrifft.
00:18:18: Ich habe keine Kinder.
00:18:21: Und wo ich auch bei Freundinnen, ich würde fast sagen, das ist so fifty-fifty in meinem Freundeskreis, Frauen mit und ohne Kinder oder Familie, wo ich ein anderes Thema gar nicht so in der Diskussion finde, also ich mich noch gar nicht zu finde, dieses auch ein Thema, nicht keine Kinder zu haben, zu verabschieden.
00:18:39: Das ist ein großes Wechselthema, finde ich, und habe ich auch im Gespräch mit Freundinnen, ganz egal, wie gewollt oder selbst gewählt das war oder nicht.
00:18:47: Aber da sehe ich bei vielen schon Ein Thema, das sie sehr, sehr beschäftigt.
00:18:52: Dass es definitiv
00:18:53: ist, quasi, dass die Phase, wo man Kinder kriegt,
00:18:56: definitiv vorbei ist.
00:18:57: Genau, genau.
00:18:58: Und auch bei einer Freundin, wo das definitiv ein Thema war und wo es dann sogar in der Zeit eine Scheidung gab, wo ich mir gedacht habe, eigentlich steht sie jetzt auch so an einem völlig neuen Punkt alleine.
00:19:12: Das sind ganz andere Themen, die einen im Wechsel dann tatsächlich auch auf Kontessen um die Ohren fliegen und ich so beobachtet habe, okay, Das ist ein nicht das gegensätzliche Thema und wird noch verstärkt in diesem, eigentlich geht es in eine ganz neue Phase hinein und das ist nicht die, wo man allein dastehen will bei Null.
00:19:32: Es ist halt viel schon, die Schienen quasi oder die Weichen gestellt im Alter, dann manchmal es ändert sich was.
00:19:41: Wahrscheinlich muss man mit sich selbst einfach sich vielleicht noch ein bisschen mehr auseinander setzen.
00:19:45: Absolut,
00:19:46: ja.
00:19:47: Und das kann ich grundsätzlich für mich persönlich sehr gut.
00:19:53: Also das, was ich da auch so beobachtet habe mit Scheidung und so, da habe ich schon das Gefühl gehabt, da ist sowas dann ein Thema.
00:20:00: Und ja, das ist ein ganz anderes.
00:20:04: Wechselthema, gerade mit Stimmungsschwankungen verbunden, die man sich dauseinandersetzen muss.
00:20:09: Und das ist etwas, wo ich das Gefühl hatte, dass es mir jetzt, sei es in der Literatur oder auch in den Gesprächen noch gar nicht zu begegnet, da ging es immer eher um dieses Familienthema und dieses, jetzt geht es endlich wieder mal um mich auch.
00:20:24: Und jetzt ein bisschen Werbung.
00:20:26: Gefühlschaos.
00:20:28: Omnibiotik aktiv.
00:20:29: Begleitet Frauen in wechselhaften Zeiten.
00:20:31: Omnibiotik aktiv.
00:20:33: In deiner Apotheke erhältlich.
00:20:38: Ja, das habe ich mir das Thema auch noch vorgenommen.
00:20:42: Das ist ja ganz witzig, weil es ist fast in jedem Thema so.
00:20:44: Aber auch je mehr ich mit diesem Podcast in das Thema eintauche, desto mehr habe ich das Gefühl.
00:20:48: Darüber habe ich noch nicht gesprochen.
00:20:50: Das habe ich noch nicht angeschaut.
00:20:51: Es ist so ein... Allumfassendes Thema dieser Wechseljahre.
00:20:56: Ich war übrigens auch nicht als Moderatorin in dem Fall, sondern als Mitdiskutierender in der Podiumsdiskussion, die dann auch sehr lang gedauert hat.
00:21:04: Aber weil so die eine sagt, dass es macht den nächsten Aspekt auch.
00:21:08: Es betrifft einfach nicht nur den gesamten Körper, es betrifft ein gesamtes Leben, ein Umfeld.
00:21:13: Es gibt ja dann auf der anderen Seite auch wieder viele Frauen.
00:21:16: wo vielleicht die Frauen sich trainieren und nochmal anfangen oder beruflich, also, dass ich sich gemacht habe, bis eh nicht ganz so ein typisch ein bisschen Lebensphase, dass man sich nochmal neu erfindet.
00:21:28: Aber es ist schon eine Zeit, wo viel zusammenkommt.
00:21:33: Absolut,
00:21:34: ja.
00:21:34: Und das finde ich schon durchaus auch anstrengend.
00:21:38: Es ist so ein... Ich versuch dann selber mit mir ganz verzeihlich und achtermum zu gehen, wenn man manche Dinge wahnsinnig auf den Nerven geht und man denkt, das braucht doch jetzt echt keiner an diese Symptome.
00:21:52: Dann setzt man sich damit auseinander und tauscht sich aus und denkt man sich ja meist nicht allein und das ist halt so.
00:21:57: Und es gibt Hilfestellungen und das ist auch, ich finde ja Auseinandersetzung damit das wahnsinnig hilfreich psychisch und sonstige Dinge, ob man jetzt sich mit pflanzlichen Mitteln oder Hormonen oder so hilft gegen wirklich physische Symptome, das muss man herausfinden und das finde ich auch schwierig, weil das herausfinden ja auch ein langjähriger Prozess ist.
00:22:17: Man schluckt ja nicht ein Ding dreimal und dann... Und eine Woche später weiß man, wie es einem geht.
00:22:22: Harmonis, High-Tuning, wie auch immer,
00:22:24: was da hingeht.
00:22:25: Genau.
00:22:26: Bis
00:22:26: es hier am Anfang gegangen, weil viele Frauen, die auch hier sitzen, mit denen nicht Rede sagen, was sie am Anfang oder wie das begonnen hat, bis man überhaupt auf die Idee gekommen ist, weil mit uns hat ja eigentlich von so unserer Müttergeneration hier niemand so offen gesprochen.
00:22:40: Weiß ich mir das bei dir, aber die meisten empfinden das.
00:22:43: Auch
00:22:43: noch nicht damals, ja.
00:22:44: Also
00:22:45: einfach mal eine Anlaufstelle zu finden, nur das eingeordnet war.
00:22:49: Hast du da auch lang gesucht?
00:22:51: Tatsächlich schon und ich habe erst im Nachhinein vieles darauf zurückgeführt, weil ich mir dachte, ach, das war doch eigentlich schon vor drei Jahren, hat doch das schon angefangen und ich habe nicht gewusst, wieso und warum.
00:23:02: Zum Beispiel, also das ist auch sehr wechselhaft, dass sich die Symptome tatsächlich so abwechseln.
00:23:09: Da habe ich bei mir das Gefühl, da gibt es eine Phase, wo das mit dem Haar her ausgefallen ist und ich immer dachte, oh Gott, das werden muss denn jetzt los.
00:23:17: Und das war dann auch nach ein paar Wochen wieder erledigt.
00:23:20: Aber da dürfte grad irgendwie hormonell ganz viel im Umbruch gewesen sein.
00:23:24: Und das hatte ich noch nie.
00:23:27: Oder was auch ganz spannend war, waren Gelenkschmerzen, die man nicht zuordnen konnte.
00:23:32: Und ich habe dann auch erst mich ein bisschen einlesen und ein hören.
00:23:38: Das erste Mal erfahren, dass das durchaus ein Wechseljahrsymptom und gar kein untypisches sein kann.
00:23:46: Also eher so pö-a-pö herausfinden und darauf zurückführen, nachdem ich mich ja mal zwei Jahre lang gewundert hatte
00:23:54: und so.
00:23:54: Ja, da bist du, glaub ich, in allerbesten Gesellschaft, zwei Jahrechen noch.
00:23:59: Es geht eh noch.
00:24:03: Aber das ist natürlich schon dieses verunsichernde Moment, das fällt dir was nicht ein oder du hast nicht erklärbare Schmerzen und du weißt nicht, wo das herkommt.
00:24:12: Also ich war auch in dem Moment, ich war lange Gebraucht, dass ich verstanden habe oder langsam kapiert habe.
00:24:19: Erst als die Wallungen kamen, dann haben wir gedacht, aha!
00:24:22: Das war das Äntige, was ich eigentlich ungefähr so am Rad hatte.
00:24:24: Genau,
00:24:25: das ist das Typische, wovon jeder spricht.
00:24:26: Dass
00:24:27: ich vor dieser komischen Frozen-Schulde hatte und mich nicht anschneiden konnte im Auto.
00:24:31: Und auch der Nierenstein, der dann kam.
00:24:33: Irgendwie war wahrscheinlich hormonell bedingt, weil ich sonst alles okay ist bei den Nierensteinen.
00:24:36: Also im Nachhinein, irgendwie, kann ich da wirklich so eine Idee, das ist okay, klassisch, ja oder ich wusste es bloß nicht.
00:24:43: Und ab dem Moment, wo du es weißt, kannst du auch besser durchs Leben wieder gehen.
00:24:47: Und auch wenn ich weiß, dass ich einmal, wenn ich einmal gar so down bin, dass ich jetzt nicht gleich irgendwas psychisch grobes hab, hoffentlich, sondern dass das jetzt mal kurz das absinken könnte, Österreichin oder was da
00:24:58: noch ist.
00:24:58: Genau, genau.
00:24:59: Und das war auch gerade, also bei mir ist das gerade zusammengefallen mit so den ersten ein, zwei Jahren so ein Nach- bzw.
00:25:06: in der Pandemie, wenn man das jetzt über einen Zeitraum von ein paar Jahren sieht, dann dachte ich einmal noch wirklich so, okay, was ist jetzt, ich habe jetzt noch Covid.
00:25:13: Oder was ist, also es war tatsächlich gerade so eine Phase, wo ich Corona hatte und dann einige Monate danach so gekämpft hat mit der Energie.
00:25:22: Natürlich kann das auch sein, man weiß es ja auch manchmal dann.
00:25:25: Auch eine
00:25:25: Kombination.
00:25:25: Ja,
00:25:26: Kombination, genau.
00:25:28: Und Stimmungstiefs, ich war damals ja plötzlich arbeitslos.
00:25:34: Und natürlich ist man nicht gut gegangen.
00:25:36: Und so im Nachhinein dann so auseinander zu dividieren, was ist jetzt was, ist eh schwierig.
00:25:42: Aber man übt sich halt schon ein bisschen ein, wenn man dann so nach dem Ausschlussverfahren vorgeht.
00:25:48: Oder mal halt ja über die Jahre beobachtet.
00:25:51: Ich habe jetzt so das Gefühl, dass ich jetzt so, sagen wir mal die letzten zwei, drei Jahre so irgendwie... Voll dabei bin, nehmt ihn mal!
00:26:00: Aber auch weißt du so ein bisschen, was du machen kannst.
00:26:03: Self-care ist etwas, weiß ich nicht, wie begabt du da allgemein bist.
00:26:08: Viele Frauen sind es nicht so, aber das wird immer wichtiger.
00:26:12: Was tust du?
00:26:12: Wie schaust du auf dich?
00:26:13: Du hast ein stressiges Leben
00:26:14: noch.
00:26:15: Ja, schon.
00:26:16: Routine gibt es wenig, weil es ist halt alle paar Monate jetzt anders aus.
00:26:19: Mal bin ich zu Hause in Wien oder viel auf Gast spielen oder mal eine längere Phase, wenn ich im Ausland arbeite, auch in Probenphasen mal ein Monat weg und so.
00:26:28: Da ist es mit dem eigenen Rhythmus haben ein bisschen schwierig.
00:26:34: Ich versuche schon wirklich... körperlich, also Sport zu machen.
00:26:39: Du machst Kraftübung,
00:26:40: hast du gesagt?
00:26:41: Ja, also dazu, dazu nötige ich mich jetzt auch noch mehr, weil ich habe früher immer gemeint, mein Job ist eh, ich mache Krafttraining auf der Bühne, bis mir ein Physiotherapeut tatsächlich mal gesagt hat, nein, was du machst, ist nicht Training, das ist Belastung.
00:26:55: Umso mehr brauchst du Training oder zumindest jetzt dann schön langsam.
00:26:59: Und die Belastung
00:27:00: rauszuhalten.
00:27:00: Richtig, ja.
00:27:02: Na, da war ich jetzt nicht so begeistert, weil ich mir dachten, da hat er drei, vier Vorstellungen in der Woche Training gemacht.
00:27:07: Ja, gut, das Workout.
00:27:08: Ja, genau.
00:27:09: Für Physiotherapie sind immer so streng.
00:27:11: Ja.
00:27:12: Aber Physiotherapie ist natürlich was Großartiges, wenn es nicht so auf Langwelle wäre.
00:27:16: Genau.
00:27:17: Ich sag, ich hab grad, mich hat grad einer meiner langjährigsten und besten Freundinnen, Schulfreundinnen besucht, die Physiotherapeutin ist.
00:27:23: Irgendwie, die lacht dazu auch.
00:27:24: Und wenn man dann fragt, ob sie als Physiotherapeutin immer noch so konsequent ist, dann lacht sie auch.
00:27:29: Aber Physiotherapeutin ist etwas Großartiges.
00:27:31: Ja.
00:27:31: Also, dass mit der Konsequenz ist wirklich etwas, wo ich mich natürlich auch immer wieder an die Kantare nehmen muss, weil so ganz von selber geht's auch nicht immer, ist ich klar.
00:27:40: Aber ich brauche das schon und ich brauche die Bewegung und darauf schaue ich schon und schaue auch immer.
00:27:46: ob dann irgendwie in den Gastwohnungen.
00:27:48: Entweder die Yoga-Matte vorhanden ist oder ich sie mitnehmen muss, dass ich irgendwas tue.
00:27:53: Und dann die Handeln nehme ich nicht im Flieger mit, aber die Wasserflaschen tun sie auch.
00:27:58: Stimmt, aber keine Embrusik.
00:27:59: Oder Thera-Band, da geht eigentlich alles damit.
00:28:01: Also ich habe dann auch eben auch von einem Physiotherapeutin Übungen bekommen, der gesagt hat, da gibt es kein Ausritt, das kannst du in jedem Hotelzimmer machen.
00:28:09: Und das ist für mich eigentlich das Wichtigere, weil irgendwo hingehen oder dann wieder suchen, wo und dann die Zeit haben zwischen Proben.
00:28:17: Also den Level habe ich dann manchmal wirklich
00:28:19: nicht.
00:28:20: Ja, verständlich.
00:28:21: Also ich muss es immer sehr einfach integrieren und ich habe auch zum Beispiel mit einer meiner besten Freunde, der Pilates-Trainer und Scherzo-Praktiker.
00:28:29: Das ist ganz was Wichtiges, was ich mache.
00:28:31: Und wir haben in der Pandemie eine Online-Gruppe gegründet, die es immer noch gibt.
00:28:34: Super.
00:28:34: Und das kann ich von überall machen, wenn ich nicht probier der Vorstellung habe, mit unserer Abendung.
00:28:40: Aber
00:28:41: solche Dinge versuche ich wirklich in mein Leben zu integrieren.
00:28:43: Das ist ganz wichtig.
00:28:45: Wisst es bei Ernährung?
00:28:46: Weil das ist ja auch ein Thema, wo manche, also ganz abgesehen davon, dass du sitzt mit mir gegenüber, das dürfte dich nicht betreffen, dass manche beginnen zuzunehmen, aber dass man Dinge auch einfach nicht mehr verträgt oder Früher hat man gerne, was es sich ist, bei dir, nach der Vorstellung, die ein Glas Wein getrunken oder einmal geht das nicht mehr, merkst du da auch oder schaust du darauf an, dass wir das ein unrealmäßiges Leben, das ist im Jährung natürlich auch ein Thema.
00:29:10: Ja, das ist schon ein Thema und ich bin... Ich bin ein wahnsinniger Zucker-Chunky, das ist ganz schrecklich.
00:29:16: Das ist mein ganz großes Laster und da komme ich sehr schwer drumherum.
00:29:22: Da hilft mir natürlich, dass ich einen physischen anstrengenden Job habe.
00:29:25: Das ist ein bisschen ein Ausgleich.
00:29:28: Ich habe so Phasen, wo ich Alkohol gar nicht vertrage, aber ich weiß auch nicht... Wir haben noch nicht herausgefunden, womit das zusammenhängt.
00:29:35: Das hatte ich schon vor vielen Jahren immer so phasenweise, mit so Minereaktionen auf jedes Tröpfchen.
00:29:40: Das ist jetzt leider gerade auch wieder so, aber jetzt habe ich zurzeit überhaupt nicht viel Gusto drauf, das hilft mir dann.
00:29:46: Aber ja, das hat sich schon auch ein bisschen verändert, aber ich habe so das Gefühl, das kommt und geht und dann nehme ich es, wie es ist.
00:29:54: Und muss jetzt auch nicht sein.
00:29:57: Aber Ernährung grundsätzlich, Schaue ich schon drauf, dass die recht ausgewogen ist und mir Kraft gibt.
00:30:03: Und ja, wie gesagt, als praktizierender Schokoholiger.
00:30:07: Das haben wir die Nürnkeis Wasser hergestellt.
00:30:10: Aber das Bewusstsein, weil es sind schon die Schokonikoleuse.
00:30:14: Ja, ja, nein, nein.
00:30:17: Das ist dann eher immer am Abend, so dann würde ich jetzt gerade in der Phase nach der Probe ist immer gefährlich.
00:30:22: So tagsüber krieg ich noch nicht.
00:30:23: Ich
00:30:23: kann das wahnsinnig gut nachvollziehen.
00:30:24: Ich habe ein bisschen um mich auch selbst zu disziplinieren umgeswitzt auf eine andere sucht, ich weiß nicht ob sie besser ist, ich bin Gummibärlesüchtig.
00:30:32: Da hat man mal irgendjemand gesagt, das hat nicht so viel Fett oder was Ding oder so.
00:30:36: und wenn ich so eine Phase habe, ich schreibe ja auch viel und sitze viel vom Computer, das ist ganz schlimm, ich nehme die sogar mal in den Urlaub.
00:30:45: Wohin ihr dich so gebt, ist doch gar komisch.
00:30:49: Sehr
00:30:49: schön.
00:30:49: Ich verstehe, dass du da kommst.
00:30:50: Aber ich
00:30:51: habe noch keiner Satzprodukt
00:30:52: gefunden.
00:30:53: Irgendwas muss man sich... Leider tut mir leid.
00:30:56: Nein, danke.
00:30:56: Ich bin froh.
00:30:57: Ja, wir haben nichts.
00:31:01: Was manche Frauen auch erzählen, weiß ich nicht, ob dir das passiert ist, aber ich frage einfach mal nach, dass sie wie das begonnen hat oder überhaupt.
00:31:08: oder wenn man Informationen sucht.
00:31:10: Und natürlich bist du auch jemand, der schon weiß, was gute Quellen sind und was nicht, aber selbst wenn man an gute Quellen kommt, sei es in Literatur, im Netz oder bei Ärztinnen oder Therapeuten, dass manche so totale Fehlmeldungen gekriegt haben oder so müten, irgendwie auch absurde.
00:31:31: Wenn dann habe ich sie noch nicht aufgedeckt.
00:31:35: Ich weiß nicht, ob ich irgendein Bären aufgesetzt bin.
00:31:39: Wüsste ich jetzt, zumindest bewusst nicht.
00:31:41: Natürlich gibt es immer unterschiedliche Meinungen und was ich schon gehört habe, ist von meiner Ärztin oder der Ärztin oder dem Arzt einer Freundin, was die Hormone betrifft.
00:31:53: Das muss immer gemeinsam nehmen und der eine sagt, das kannst du alleine nehmen, je nachdem, was bei dir der Spiegel so sagt.
00:31:59: und die einen sagt, kann man überhaupt nicht, man braucht immer den Gegenspieler und dann bin ich schon ein bisschen überfordert.
00:32:06: Und ich habe auch eine zeitlang so bio-idente Hormone mal ausprobiert.
00:32:11: Habe es dann wieder gelassen, da wurde ich dann auch geschimpft, dass man das durchhalten soll
00:32:15: und so.
00:32:15: Werblich
00:32:16: geschimpft?
00:32:18: Ich war halt die Assistentin meiner Konekologin, aber die kennt sich auch.
00:32:21: Irgendwie hat sich das ja reingepuckst in dieses Thema.
00:32:24: So, ja, ausgegeben im Anlass.
00:32:27: Aber ... Ja, das ist schon so ein, ja, dieses Herumprobieren, das stresst mich zurzeit schon noch ein bisschen, weil jetzt gerade habe ich es wieder, nehme ich keine und nehme so... Mir wurde da aus der Apotheke auch irgendwelche Kräuter-Dinge empfohlen, wo ich im Moment grad das Gefühl habe, es tut mir gut.
00:32:45: Aber wie ich schon vorhin gesagt habe, die Symptome, die wechseln auch immer so alle paar Monate so hin und her.
00:32:51: Kommt
00:32:51: immer neu überraschen.
00:32:52: Ja,
00:32:52: aber das ist dann irgendwie auch tröstlich, weil ich mir denke, gut, dann wird das wieder vergehen und mit dem Nächsten komme ich wieder klar.
00:32:57: Schauen wir mal, wird es nicht wahr?
00:32:59: Aber ich glaube, es ist ein super Zugang.
00:33:02: Einfach zu sagen, was tut mir grad gut und auch wenn man jetzt mit Kino-Kologen oder Kino-Kologen entspricht, die wirklich ... in dem Thema sind.
00:33:10: Das ist nicht so, du nimmst Creme A und Creme X und das ist vorbei, weil jeder Mensch ist komplett individuell und das ist wahnsinnig schwierig und nix ist komplexer als dieses verdammte, aber manuelles
00:33:21: System.
00:33:22: Ja, das stimmt wirklich.
00:33:27: Man ist so gezwungen, selber zur Expertin zu werden.
00:33:30: Ja, das ist ein guter Punkt.
00:33:32: Es ist ja auch gut, wenn man bescheid weiß, weil es betrifft ja den eigenen Körper und der eigene Psyche und alles.
00:33:39: Aber ich würde mir dann schon natürlich manchmal mehr wünschen, dass mir jemand sagt, das kenne ich schon, jetzt habe ich die Erfahrungen und das ist so und so und so und machen das so.
00:33:50: An die Anlaufstelle bin ich jetzt auch noch nicht gekommen, muss ich sagen.
00:33:53: Ich habe aber allerdings auch die Ärztin, die bei dir im Podcast war.
00:34:00: Ja, genau.
00:34:01: Da hab ich mir auch angehört und hab mir gedacht, ja, man findet ja auch nicht leicht Ärzte und Ärztinnen, die sich mit diesem Thema so wirklich gut auskennen.
00:34:11: Sagen die Ärzte selber.
00:34:13: Genau, genau.
00:34:14: Das
00:34:14: ist halt einfach so.
00:34:15: Damit müssen wir irgendwie umgehen und schauen, wie man irgendwie da durchkommt.
00:34:19: Mit Fumor.
00:34:20: Ja, auf jeden Fall.
00:34:22: Immer wieder.
00:34:22: Wir kommen hier immer wieder ins Lachen, aber das geht halt auch nur im Austausch.
00:34:25: Ja, das stimmt.
00:34:27: quasi gleich betroffenen oder was auch immer.
00:34:30: Und in den Stimmungs-Tiefs, da muss man halt auch durch.
00:34:32: Also ich denke mir, ich habe viel Humor, aber ich habe auch sehr viel Melancholie.
00:34:36: Und dann, wenn es das gibt, halt so hin und her auch.
00:34:40: Und es ist auch nicht immer leicht damit klarzukommen.
00:34:42: Es ist auch nicht immer leicht, wenn man ein wirkliches Tief hat.
00:34:46: und dann denke ich mir so, jetzt muss ich auf die Bühne und was auch immer für ein Stück spielen.
00:34:51: Gott sei Dank ist das auch eine... Wahnsinns, Magie und Medizin, was die Bühne auch mit uns als Darstellern macht.
00:34:59: Also das reißt einen schon auch oft raus.
00:35:02: Ich habe oft so das Gefühl, die Welt und die Verabredung eines Theaterabends ist so eine Konstante.
00:35:11: Da weiß ich die nächsten zwei Stunden.
00:35:13: sind wir in dieser Welt und in dieser Verabredung und da ist völlig wurscht, ob ich heute ja jetzt gerade Hitzewallungen oder Traurigkeit oder was weiß der Kuckuck, was hatte.
00:35:25: Das stabilisiert einen auch wieder irgendwie und ich finde, es ist auch immer interessant zu erkennen, dass man trotzdem einfach ganz viel schafft, wurscht es einem geht.
00:35:36: Das ist dann vielleicht für andere, die in einer anderen Welthause sind, die Arbeit oder auch die Struktur.
00:35:42: Lass uns noch kurz, wir ja schon am Ende unseres Gesprächs in Deiner Welt ein bisschen schauen.
00:35:46: Was sind denn so die nächsten Dinge, die da geplant sind?
00:35:50: Also jetzt bin ich gerade in einem Probenprozess, der vor einer Woche begonnen hat, für die Wiener Startsoper.
00:35:55: Ich bin ganz aufgeregt und sehr dankbar.
00:35:59: Da mache ich mit dem Nikolas Havian, der macht Regis, den neuen Fidelio.
00:36:04: Und da werden zwei Puppen vorkommen und wir sind einige Puppenspieler und ich finde es ganz, ganz toll.
00:36:11: Und liebe das auch seit einigen Jahren in der Oper im Musiktheater zu arbeiten, weil man plötzlich von Musik getragen wird, auch noch dazu an einem Theaterabend.
00:36:22: Genau, und danach gibt es im Frühjahr ein neues Stück von Daniel Kielmann, und zwar am Schubert Theater in Wien.
00:36:30: Am Schubert Theater.
00:36:31: Da habt ihr ja eigentlich so ... Mit dem Niklas habe ich in den Neutragang schon begonnen.
00:36:36: Genau, genau.
00:36:37: Das war wahnsinnig lustig.
00:36:38: Ist jetzt nicht so wichtig, was mein Zugang ist.
00:36:40: Aber eine sehr liebe Freundin von mir, die du auch kennst, die euch oft fotografiert hat.
00:36:44: Die Sabine,
00:36:44: die in dem Haus gewohnt hat, das herkommen.
00:36:47: Da sind, die machen Puppentheater.
00:36:49: Und
00:36:49: immer nach,
00:36:50: Sabine, echt Puppentheater.
00:36:51: Und ich hatte damals meine Tochter sehr klein und jede Minute weggehen.
00:36:55: Hier ist Babysitter zahlen, immer noch da für Puppentheater.
00:36:58: Und dann war ich einmal bei euch und seitdem liebe ich euer Puppentheater, weil das einfach ganz was anderes
00:37:03: ist.
00:37:03: Ja, du warst bei was geschah mit Baby Jane.
00:37:07: Ja, aber auch bei deiner Wurst-Urstand-Frau.
00:37:10: Da war mir doch schon mit.
00:37:11: Stimmt, stimmt, genau.
00:37:13: Also dort seid ihr wieder?
00:37:14: Genau, dort bin ich nach wie vor.
00:37:18: Und da darf ich auch diesmal Kohlische machen.
00:37:20: Ich freue mich schon sehr, mit dem Simon Meusburger gemeinsam.
00:37:23: Und das wird Geister in Princeton.
00:37:26: Genau, das kommt im Frühjahr raus und das sind jetzt mal so die nächsten Dinge, aber ich habe eh Repertoire, also in diesem, in dieser Saison sind die irgendwie alle sieben Stücke am Plan und das läuft dort und da.
00:37:38: Ergeben wir sicherlich auch die Homepage vom Schubert-Tater in die Show noch.
00:37:41: Sehr gerne.
00:37:42: Dann könnt ihr schauen, wann es das spielt, meine allergrößte Empfehlung dafür.
00:37:46: Sehr schön, danke.
00:37:48: Am Ende, das weißt du schon, weil du gesagt hast, du hörst immer wieder zu beim Podcast, gibt es mal eine Frage nach dem ganz persönlichen Menotyp.
00:37:55: Jetzt bin ich neugierig, was von hier kommt.
00:37:57: Na ja, da bei mir diese wirkliche, unfassbare Zerstreutheit wirklich ein Thema ist, ist mein Meno, die einfach die Küche nicht verlassen wird, was am Herd steht.
00:38:10: Aber
00:38:11: grundsätzlich glaube ich, dem Meno-Nebel einen Meno-Schmäh entgehen setzen, weil ja, anders glaube ich, geht's nicht.
00:38:23: Ja, und ein bisschen ernsthaft gesagt, so eine Achtsamkeit und mit sich selber haben und liebevoll damit umgehen, was da alles passiert, das sage ich mir auch selber, das sage ich jetzt nicht, weil ich es so gescheit weiß und das übe ich einfach auch selber.
00:38:38: Und das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig.
00:38:40: Das ist ein schöner Tipp.
00:38:43: Früher hat man einmal geschaut, ob der Herr hat abgedreht, jetzt schaut man vielleicht dreimal.
00:38:47: Richtig.
00:38:48: Nach dem
00:38:49: Jahr.
00:38:49: Und mein Schlüssel.
00:38:50: Und die Purille braucht man auch.
00:38:52: Ob man die dabei erinnert.
00:38:54: Und plötzlich das Handy anstecken und nicht mehr finden, obwohl es dort ist, wo es immer ist.
00:38:58: Was Gutes mit dem Handy in der Hand, das Handy suchen, machst du das auch?
00:39:00: Ja, das
00:39:01: habe ich auch schon mal gehabt.
00:39:01: Das ist sofort das Liebeste.
00:39:03: Da habe ich früher noch bei meiner Oma drüber gelacht, wie sie mal mit der Taschenlampe in den Garten gegangen ist, die Taschenlampe suchen und uns nachher angerufen hat und gesagt, jetzt spinne ich.
00:39:12: Das waren meine Kindheit, vielleicht war sie damals auch im Wechsel, ich weiß es nicht.
00:39:16: Aber an das erinnere ich mich relativ oft.
00:39:18: Ich glaube, es überlappt sich, dass älter werden mit dem Weg zu den Schwerden, weil du hast Männer, die vielleicht nicht so viel Menonibel haben, auch mal irgendwas suchen.
00:39:26: Ja, liebe Manuela, vielen lieben Dank, dass du dir Zeit genommen hast, dass der Startober hierher gehüpft von den Proben, große Ehre.
00:39:34: Freue mich sehr, wenn wir uns wieder begegnen, spätestens, wenn ihr wieder spielt im Schubbattärter, da werde ich schauen, dass ich das schaffe.
00:39:40: Bei Euch bedanke ich mich fürs Zuhören und freue mich auch.
00:39:43: Immer darüber, wenn ihr vielleicht das Gefühl habt, da gibt es eine Kollegin oder einen Schäf oder einen Partner, der sollte mehr über die Wechseljahre wissen, dann empfehlt doch bitte diesen Podcast.
00:39:52: Und wie gesagt, wo und wie hört ihr den?
00:39:55: Also man wieder den Inzahlen weiß, wissen wir jetzt, da stellen wir uns Handeln dazu, so hört ihr den Podcast.
00:40:01: Hashtag wie ich von wegen Pause höre, wär schön, wenn ihr das postet.
00:40:06: Weil vielleicht kann man sich auch so austauschen und der Austausch ist wie auch besprochen natürlich immer eine ganz wertvolle Sache und das.
00:40:13: Ich bin schon wie ein Verkäuferin.
00:40:14: Das gibt's auch beim Live-Podcast.
00:40:16: Nächstes Jahr alles in den Schonern.
00:40:18: Danke dir.
00:40:18: Danke für die Einladung.
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