Folge 22 - Claudia Gföller - „Sprecht mit PartnerInnen und Familie darüber!“
Shownotes
Die Tirolerin Claudia Gföller arbeitete viele Jahre als Juristin bevor sie selbst in die Wechseljahre kam und darüber verwundert war, wie wenig sie und andere Frauen über diese Lebensphase wissen. Deshalb machte sie eine Ausbildung als Gesundheitstrainerin und zusätzlich in Deutschland als Wechseljahrberaterin. Inzwischen arbeitet sie als Expertin für Wechseljahre und Hormongesundheit und hat die „Menoacademy“ gegründet.
Im Gespräch mit Birgit Fenderl erzählt Claudia Gföller, wie sie selbst die Wechseljahre vor allem dadurch bemerkte, weil es ihr psychisch auf einmal schlecht und immer schlechter ging. Ärzte verschrieben ihr Antidepressiva, bis sie sich selbst intensiv mit ihren „Zuständen“ beschäftigte und so zur Wechseljahre-Expertin wurde und schließlich diese zu ihrem Job machte und die Meno-Academy gründete. Ein Schwerpunkt dabei ist, dafür zu werben, dass Wechseljahre auch am Arbeitsplatz als Thema respektiert werden. Ihrer Erfahrung nach gibt es in Österreich nur in 4% aller Unternehmen konkrete Programme, die auf die Wechseljahre abzielen…
Nützliche Links:
- https://www.menoacademy.com
- https://www.top.tirol/news/wechseljahre-ohne-fluesterton
- https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/betriebliche-gesundheit-tabuthema-wechseljahre-was-frauen-im-job-helfen-kann/ar-AA1A77h2
- https://www.oegb.at/themen/gesundheit-und-pflege/wechseljahre-am-arbeitsplatz-
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Transkript anzeigen
00:00:00: Es gibt inzwischen gar nicht so wenige Frauen, die sich der Menopause beruflich widmen.
00:00:05: Obwohl sie davor ganz andere Dinge gearbeitet haben.
00:00:08: Claudia du bist eine dieser Frauen und hast gleich eine Akademie gegründet – die Meno-Akademie.
00:00:14: Wie immer du das aussprichst wie kam es dazu?
00:00:16: Naja, dazu kam es aus der eigenen Betroffenheit und Erfahrung heraus, die ich gemacht habe mit den Wechseljahren.
00:00:23: Und der Grund für die Gründung war einfach... dass ich dieses Wissen wahnsinnig gern an Frauen weitergeben möchte, was ich heute weiß und das ich früher nicht gewusst habe.
00:00:33: Zum Beispiel nämlich auch, dass man oft keine Depression hat sondern eben in der Perimenopause ist.
00:00:38: Dann freuen wir uns sehr, dass du diese Wissen heute mit uns teilst!
00:00:54: Einen wunderschönen guten Morgen oder?
00:00:56: guten Abend, dort einen feinen Nachmittag.
00:00:58: Wann immer und wo immer ihr zuhört?
00:01:01: Ich freue mich sehr, dass ihr wieder dabei seid!
00:01:03: Und ich freue mich auf eine weitere spannende Ausgabe von Von Wegen Pause.
00:01:09: Ein Tipp für Balance und Reset in den Wechseljahren.
00:01:27: Fasten- und Detox mit Genuss im Marienkron, Retreat & Health Resort im Neusiedler Seewinkel.
00:01:35: Für Gesundheit bleibt und Erholung wirkt!
00:01:40: Jetzt aber zu meinem heutigen Gast, die habt ihr schon gehört.
00:01:43: Sie ist eben eine jener Frau und die die Wechseljahre zu ihrem Job gemacht haben und das wir sie gerade erzählt hat aus ihrer eigenen Geschichte heraus.
00:01:50: Claudia Kvöller ist Expertin für Wechsel-Jahre und Hormongesundheit und sie ist die Gründerin der Meno Academy.
00:01:58: Herzlich willkommen liebe Claudia!
00:02:00: Ja, ja.
00:02:00: Vielen vielen Dank, liebe Birgit für die nette Einladung und ich freue mich sehr dass ich heute hier sein darf!
00:02:05: Ich freue mich auch sehr.
00:02:06: leider sitzen wir uns nicht direkt gegenüber Wir sind online miteinander verbunden.
00:02:10: Du bist nämlich im schönen Tirol zu Hause.
00:02:13: Wo genau denn?
00:02:15: Ja, genau.
00:02:15: Ich bin im schönen Tirol zu Hause in zweiter Nähe von Innsbruck – das kennst du vielleicht – ungefähr eine halbe Stunde außerhalb im ländlichen Raum und da ist es sehr schön und sehr ruhig!
00:02:26: Dann freuen wir uns ja, dass die moderne Technik uns hier zusammenbringt für dieses Gespräch.
00:02:32: ein bisschen zu dir vielleicht.
00:02:35: Du widmest dich jetzt ganz beruflich den Wechseljahren aber das ist ja eine relativ neue Geschichte.
00:02:41: was hast du denn vorher beruflos gemacht?
00:02:43: Ja, ich komme eigentlich aus einer ganz anderen Ecke.
00:02:45: Mein Studium war das der Juristerei.
00:02:48: also ich habe als Juristin gearbeitet hab aber auch da schon mit Frauen gearbeitet im Gewaltschutzzentrum damals noch in Innsbruck und im Laufe der Jahre naja man wird älter, man bekommt Kinder es verändert sich einiges im Leben und ja irgendwann hat mich dann dieses Thema Wechseljahre eingeholt wenn ich so sagen kann und auch betroffen und ich habe damals nicht gewusst, was passiert eigentlich mit mir.
00:03:15: Wie so viele halt?
00:03:16: Also ich glaube bis jetzt ist es ja auch endlich gegangen.
00:03:19: Sitz bei meinem Boot!
00:03:22: Ich bin da hineingestolpert und habe mich dann irgendwann gedacht warum gibt's ja eigentlich so wenig Informationen, so wenig Aufklärung, so wenige Wissen darüber sein Thema das jede Frau betrifft über kurz oder lang?
00:03:34: Dann habe ich einfach angefangen, mich damit zu beschäftigen und auch verschiedene Ausbildungen gemacht im Gesundheitsbereich um mich eben mit dieser Thematik noch mehr auseinanderzusetzen.
00:03:45: Und irgendwann dann eben auch das zu meinem Beruf zu machen.
00:03:49: Da gibt es ja ein paar Frauen die jetzt einfach genug davon haben dass wir davon so überrascht wurden so sagst du mal so und deshalb sich da engagieren die einen mehr den anderen weniger.
00:03:58: Ich mache deshalb auch diesen Podcast auf als eigener Betroffenheit natürlich Und du auch.
00:04:06: Wir haben alle erfahren, dass wir nicht wirklich informiert wurden wie das begonnen hat.
00:04:10: Jetzt hast Du aber Ausbildungen dazu gemacht?
00:04:12: Die gab es dann schon.
00:04:13: oder welche Ausbildung hast Du gemacht und wie bist Du an die gekommen überhaupt?
00:04:17: Ja also ich habe natürlich einmal eine ganz allgemeine Ausbildung gemacht nämlich die zur Gesundheitstrainerin.
00:04:22: Das umfasst ja den ganzen Menschen, also auch Männer, Frauen, den ganzen Körper und hab mich aber dann in Deutschland zur Wechseljahreberaterin ausbilden lassen.
00:04:34: Ja, ein Modell das es bei uns in Österreich so noch nicht gibt.
00:04:39: Habt es aber doch machen wollen und bin dann auch noch zur Kräuterpädagogin ausgebildet worden und bin jetzt auch noch nächstes Jahr, wenn ich dann fertig mit meiner Ausbildung zu psychologischen Beraterin weil ich eben einfach gemerkt habe dass sehr viele Frauen mentale Themen haben, psychologische Hintergründe da große Rolle auch spielen.
00:05:01: Deswegen habe ich mir gedacht, das lege ich jetzt noch drauf.
00:05:04: Weil auch ich selber die Erfahrung gemacht habe dass ich mental nicht so gut darauf war.
00:05:11: Ich hab sehr starke Stimmungsschwankungen gehabt... Schlafsterungen, also das übliche was man eben so hat in den Wechseljahren.
00:05:18: aber ich war relativ lebenslustlos kann man so sagen.
00:05:22: Also sie sind da früh aufzustehen.
00:05:24: meine Verpflichtung zu erfüllen war einfach ein Funktionieren aber die Lebensfreude ist mir abhandengekommen und es war so dieser ausschlaggebende Moment wo ich mir gedacht habe so kannst nicht weitergehen und dann bin ich einfach selber wieder aus diesem Loch heraus und hab angefangen mich damit zu beschäftigen.
00:05:42: Dann bleiben wir gleich vielleicht ein bisschen bei dieser psychischen Komponente, weil du beschäftigst dich damit und du arbeitest auch mit anderen Frauen die das betrifft.
00:05:50: Das ist ein großer Aspekt auf der einen Seite.
00:05:53: Die sind ja nicht alle Frauen, die die Wechseljahre so beuteln.
00:05:55: Das wissen wir eh diese Drittel-Drittel-Drittel-Geschichte.
00:05:58: Ein Drittel spürt nix die Glücklichen, ein Drittel doch relativ und ein Dritter erwischt wirklich... Das sind die körperlichen Geschichten und natürlich dann die psychische Komponente.
00:06:11: Und das ist ein wahnsinnig verunsichernendes Moment, dass wissen alle Frauen, die das gerade spüren oder der durchgegangen sind oder Freunde in ihnen das erzählt haben.
00:06:22: Es ist so schwierig festzunehmen – es kann ja auch passieren -, dass einem im Leben mal eine depressive Verstimmung oder wirklich eine Depression erwischt.
00:06:29: Wo ist aber dann der Punkt wo ich festmachen kann?
00:06:33: Der Grund ist meine Hormonumstellung und die Wechseljahre oder es ist wirklich ein psychisches Geschehen um das mal so zu sagen.
00:06:41: Du kannst sicherlich, weil du dich damit sehr intensiv auseinander setzst und nach Ausbildungen hast, sagen wie kann man diesen Unterschied festmachen?
00:06:48: Ja ich glaube also woran ich es gemerkt habe war Es ist ja ein schleichender Prozess.
00:06:54: Das ist ja nicht von heute auf morgen, dass du jetzt aufwachst und dann frühen sagst, sorry!
00:06:57: Jetzt bin ich depressiv verstimmt im Gegenteil.
00:06:59: also du merkst es ja anfangs gar nicht das die einfach gewisse Dinge zu viel sind, dass Du keine Lust mehr hast auszugehen Dass Du keine lust mehr hast Leute zu treffen Freunde zu treffen irgendwas zum Unternehmen.
00:07:09: Du bist eigentlich nur schlafen Ja?
00:07:11: Du bist müde
00:07:12: Und Schlafen kannst Du aber nicht
00:07:14: Und schlafen kannst du da nicht, genau.
00:07:16: Das heißt das ist an dieser Kreislauf.
00:07:18: Du kannst dich schlaven dadurch wirst du natürlich noch unzufriedener und noch lustloser.
00:07:23: Da beißt sich der Hund so zu sagen in den Schwanz ja?
00:07:26: Das ist ein Kreislaf, da kommst du ganz schwer raus!
00:07:29: Wenn wir uns aber dann irgendwann bewusst werden Moment einmal ich bin jetzt in dem Alter wo das sehr wohl eine Rolle spielen kann, dass ich eben nicht mehr so gut drauf bin.
00:07:38: Dann kann ich das einordnen.
00:07:40: nur ich konnte es nicht einordern und auch nicht meine Ärzte die konnten sie auch nicht ein ordnen.
00:07:46: Also man wurde also mir wurde gesagt naja du hast halt der Depression ja das kann schon mal passieren worauf Ich auch antidepressiv bekommen habe.
00:07:55: nur irgendwann hab ich mich gedacht weil das ist es Nicht Ja Es Ist keine depression also klassische Das ist was anderes.
00:08:02: Und durch dieses Beschäftigen dann damit bin ich draufgekommen, woran es liegt.
00:08:06: Dass das eben mit den Hormonen zusammenhängen kann und auch zusammengehängen hat.
00:08:10: Heute habe ich keine Stimmung geschwankt.
00:08:14: Ich habe für mich lange Zeit am Minoday, das wechselweise nicht organisiert eine Podiumsdiskussion genauso diesem Thema moderiert und dabei eine Psychotherapeutin auch am Podium.
00:08:24: Und das war sehr interessant weil eben das was du sagst wo man sich dann selber denkt okay man kriegt vielleicht das ist ja auch ein Faktum dass Frauen in dieser Phase besonders viel Psychopharmaker verschrieben bekommen was ja prinzipiell mal ok sein kann aber was oft an eigentlich nicht der Weg dazu ist irgendwie die Symptomatik zu lösen.
00:08:43: Und dann ist eben die Frage, habe ich eine Depression oder im Nicht-?
00:08:46: und die Psychotherapeutin hat etwas sehr Interessantes gesagt.
00:08:49: Weil sie sieht das sofort wenn Leute zu ihr kommen und dir das erzählen Ist es jetzt wirklich eine Depression?
00:08:55: Oder ist es eben eine depressive Verstimmung oder eben in Folge der Hormonumstellung?
00:09:00: denn wenn du wirklich eine depression hast dann stehst du in der Früh vielleicht gar nicht mehr auf.
00:09:05: nur Du hast auch noch was anderes angesprochen was auch so wahnsinnig typisch.
00:09:09: leider ist eben dass du auch ein Ärztinnen und Ärzte geraten bist die nicht wirklich mit etwas anzufangen wussten in dieser Phase.
00:09:16: Und das ist nicht mal ein Vorwurf, glaube ich den vielen Frauen machen einen Ärztin, sondern an das System und dann die Ausbildung.
00:09:22: Ihr habt unbedingt mit deinen Ärzten gesprochen.
00:09:24: wie gesagt wird es bei mir angefangen, weil ich bin Ärztinnen und ich wusste nicht was das isst und hat nur den Kopf geschüttelt darüber.
00:09:32: Das heißt du bist auch jemand der diese Lücke schließt, die da einfach vorhanden.
00:09:37: Genau, das ist auch mein großes Bestreben.
00:09:40: Schau dir Frauen mit denen ich arbeite Birgit die sind natürlich in der Situation dass es ihnen nicht so gut geht.
00:09:47: ja sie spüren also unterschiedliche körperlich aber auch mentale Beschwerden.
00:09:51: und dann haben Sie das Thema naja wo kann ich denn jetzt hingehen?
00:09:54: Zu welchem Arzt zu welcher Ärztin kann Ich gehen?
00:09:56: wer kann mir da weiterhelfen?
00:09:57: Und ich bin dann immer ein bisschen in dieser misslichen Lage dass ich zwar schon Ärztinnen und Ärzte kenne, die sich mit der Thematik beschäftigen.
00:10:06: Aber diese sind dann so voll, sie nehmen keine neuen Patienten auf.
00:10:10: Und jetzt stehen wir da und haben dieses große Problem, wohin gehen wir jetzt?
00:10:15: Das ist etwas... Wo ich glaube, da haben wir ganz viel Nachholbedarf.
00:10:19: Wir brauchen viel mehr Ärzte, Ärztinnen die wirklich dieses Thema auf dem Schirm haben, die sich gut damit auskennen und die Frauen da gut auch beraten können.
00:10:28: Und wenn heute jemand zuhört, ja Arzt-Ärzte immer auch bitte meldet euch bei mir!
00:10:34: Ich suche wirklich verzweifelt Kontaktadressen um Frauen da auch weiterleiten zu können.
00:10:39: Das ist ganz wichtig.
00:10:40: Ganz ein wichtiger Aufruf.
00:10:42: Es ist tatsächlich so...ich tauche in diesem Thema auch immer tiefer ein seit ich diesen Podcast mache und auch in meinen anderen Zusammenhang mit dem Thema zu tun habe.
00:10:51: Und ich hab auch eh, in diesem Podcast war Dr.
00:10:54: Boschitsch unlangs zu Gast, der ein Pionier ist und schon in den Siebzig-Achtzigerjahren sich mit dem Themen beschäftigt hat – er hat sich dann sehr auf Astioporose spezialisiert.
00:11:04: Das ist auch das Thema vor allem in dieser Folge mit ihm.
00:11:08: aber die hat mir auch erzählt dass es vor zwanzig dreißig Jahren besser war.
00:11:14: Da gab es Hormonambulanzen, da gab es Therapien die von der Krankenkasse gezahlt wurden und jetzt hat man so das Gefühl wenn man sich zu diesem Thema engagiert sowie du auch.
00:11:23: Es tut sich eher ein bisschen was und gleichzeitig aber wird strukturell gestrichen und sollte ja für alle Frauen zugänglich sein und das kostet auch ein Geld.
00:11:33: dann also es ist eine nicht so ganz einfache Situation die sich darstellt
00:11:38: Da hast du es sicher absolut recht.
00:11:40: und zu dem Thema Hormonambulanzen kann ich auch folgendes sagen.
00:11:43: Ich habe selber mal eine Zeit lang in der gynäkologischen Ändokrinologie in Innsbruck gearbeitet, da ist auch eine Hormонambulanz wo Frauen beraten werden.
00:11:53: nur wie du schon gesagt hast das ist ein Systemproblem.
00:11:56: wir haben viel zu viele Patientinnen.
00:11:58: die Zeit ist viel zu kurz ja die du pro Patientin hast.
00:12:01: um eine gute Beratung zu machen bräuchte es viel mehr Zeit.
00:12:05: Die Ärztinnen können nicht mehr, es ist also kein Vorwurf an sie um Gottes Willen.
00:12:09: Nur das System gibt nicht mehr her und deshalb versuche ich auch mit der Meno Academy da ein bisschen diese Brücke zu machen zwischen Medizin und eben dem anderen Teil ja dem Teil der Aufklärung des Wissens, der Beratung damit eben das was medizinisch nicht abgedeckt werden kann, systembedingt einfach irgendwo anders zu finden ist.
00:12:31: Und das ist ja auch das große Anliegen dass wir aufklären wollen wissen weitergeben wollen beraten wollen damit die Frauen dann mal wissen okay was ist eigentlich mit mir los?
00:12:40: wo kann es hingehen?
00:12:41: Was habe ich für Möglichkeiten?
00:12:43: Das ist ein Teil deiner Arbeit, die du in der Academy machst.
00:12:47: Da arbeitest du auch mit deiner Kollegin zusammen, die aber in den USA sitzt?
00:12:50: Wenn ich das richtig verstanden habe, weil ich mir die Homepage angeschaut hab gibt es da schon einen gröberen oder erfordernen Zugang und mehr Informationen.
00:12:59: für die Frauen
00:13:03: In den USA ist es ganz ein bisschen anders.
00:13:05: Die haben natürlich jetzt sehr, sehr berühmte prominente Rollmodels in den USA von Oprah Winfrey angefangen und Halle Berry also die ganz viele Schauspielerinnen, die auf dieses Boot auch aufgesprungen sind aus der eigenen Betroffenheit heraus.
00:13:19: Das Thema ist in aller Munde, es ist publik.
00:13:22: Aber im Alltag haben die das gleiche Problem.
00:13:24: Also ein bisschen
00:13:25: wie bei uns.
00:13:27: Im Prinzip endlich!
00:13:28: Die Frauen haben auch Schwierigkeiten da wirklich eine gute Beratung zu finden.
00:13:32: Es ist auch sehr ähnlich würde ich sagen
00:13:35: Und jetzt ein bisschen Werbung Gefühlschaos.
00:13:38: Omnibiotik aktiv begleitet Frauen in wechselhaften Zeiten.
00:13:42: Omnibiotik aktiv In deiner Apotheke erhältlich.
00:13:47: Das ist die eine Geschichte, dass du eben mit Frauen einzeln arbeitest und so wie du das schön geschildert hast diese Brücke baust.
00:13:53: Das andere ist das Thema.
00:13:55: ja wenn es uns so geht und wenn sonst nicht gut geht in dieser Phase ist es ja nicht so, dass wir permanent auf Urlaub sind oder zu Hause sitzen sondern die meisten Frauen schleppen sich so in die Arbeit Kann auch was davon erzählen.
00:14:08: Ich hatte, hab's eh schon öfter erzählt, Michel Obama hat mich so erleichtert als ich meine Wahlungen in den ZIP Live-Sendungen hatte, habe ich von ihr gelesen, sie hat es im weißen Haus, aber das ist noch schlimmer.
00:14:19: also du kommst da irgendwie durch!
00:14:21: Aber du gehst ja ganz anders ins Büro wenn du wirklich jeder kennt das mal dass man mal an Tag nicht gut drauf ist, aber die eine Phase die länger dauert und das heißt Du hast doch einen Schwerpunkt zum Thema Wechseljahrer Minupause Und Arbeitswelt.
00:14:36: Wo setzt du da an?
00:14:39: Genau, das ist mir ein sehr großes Anliegen, nämlich das Thema auch in der Arbeitswelt anzubringen.
00:14:45: Weil ich weiß auch aus einer eigenen Erfahrung und auch wie Du jetzt gerade erzählt hast man schleppt sich zur Arbeit, muss funktionieren, muss seine Leistung bringen soll ja auch jetzt immer länger arbeiten.
00:14:57: Wir sind ja jetzt, glaube ich mittlerweile bei siebenundsechzig, wenn ich jetzt am aktuellsten stand bin.
00:15:02: Ja wie soll denn das gehen?
00:15:04: Wenn du Wochen monatelang nicht schlafen kannst.
00:15:06: Denn du körperliche Beschwerden hast!
00:15:08: Wenn du dich nicht konzentrieren kannst... Denn du keine Motivation mehr empfindest.
00:15:13: Ja, das ist ein ganz wesentlicher Faktor und ich glaube es wird kommen dass wir auch als Arbeitgeber in Unternehmen und auch bei Versicherungen zum Beispiel dieses Angebot machen werden müssen alle lang.
00:15:26: ja Dass man hier hinschaut dass man etwas anbietet wenn wir uns die Engländer anschauen sie machen das schon seit einigen Jahren also die sieht uns ja weit voraus Das betrifft weit varaus.
00:15:37: natürlich die haben auch andere Gesundheitssysteme das darf man nicht vergessen.
00:15:40: Aber trotzdem glaube ich, dass wir nicht drum herumkommen werden dieses Thema auch in Angriff zu nehmen.
00:15:46: Ganz enden!
00:15:47: Entschuldige?
00:15:49: Bitte!
00:15:50: Nein, nein, wollte nicht unterbrechen!
00:15:53: Und das ist auch... Ich gehe in Unternehmen ja, ich mache Vorträge, Seminare, ich mach Schulungen für Führungskräfte weil einfach kein Wissen da ist und das glaube ich ist der erste Schritt die Wissen aufzubauen um dann in der Folge Zum Beispiel diese Gesundheitsprogramme, die wir entwickelt haben den Mitarbeiterinnen auch anzubieten.
00:16:12: Das finde ich ganz großartig weil da haben wir ein gemeinsames Schwerpunktthema auch wobei bei mir ist es im Moment nicht so ein Schwerpunkthema weil meine Erfahrung Ich arbeite ganz viele andere Dinge und mache diesen Podcast.
00:16:22: Aber ich hab schon die Wechslehrer auch als inhaltlicher Schwerpunkt ein bisschen, und habe auch eine Keynote dazu.
00:16:28: Dich anbiete eben zum Thema Arbeitsplatz, weil ich bin nicht die Expertinärztin, aber die Journalistin, die mal das Thema aufreißen kann.
00:16:37: Ja?
00:16:38: Aber ich habe nicht viele Buchungen für diesen Vortrag und jetzt bin ich ganz begeistert, dass das bei dir offensichtlich wirklich gut funktioniert wie du angefangen hast damit.
00:16:49: Ich meine, die Firmen sagen nicht Juhu und kommen sie.
00:16:52: Meistens sind auch Männer in wenigen Schäfpositionen.
00:16:55: Und wir haben ja kurz miteinander telefoniert um ein bisschen dieses Gespräch abzusehen.
00:17:01: Aber du warst jetzt am Anfang mal ganz weniger da?
00:17:02: Wie hat das angefangen?
00:17:04: Du kannst klassisch Kalt akquise einfach Unternehmen anschreiben, anrufen nachfragen.
00:17:11: Habt ihr Interesse?
00:17:12: Wollte einmal was machen zu dem Thema?
00:17:15: Das ist ein Knochtjob!
00:17:16: Ganz klar weil wie du gesagt hast Sechsundneinzig Prozent der Unternehmen haben bis heute das überhaupt noch nicht auf dem Schirm, vier Prozent machen was.
00:17:25: Zumindest mal einen Vortrag
00:17:27: und ein Kino.
00:17:28: Das ist leider die Realität!
00:17:31: Aber es wird besser.
00:17:32: also da bin ich überzeugt davon und ich glaube je mehr man macht, es spricht sich herum.
00:17:37: Also ich merke jetzt bei in Tirol wo ich natürlich auch in verschiedensten Unternehmen schon war dass eben dann Leute anrufen euch habe gehört du warst da und dort könntest du bei uns auch einmal etwas machen.
00:17:49: Aber ich mache auch sehr viel online, also auch in Deutschland zum Beispiel.
00:17:52: Seminare, Workshops geht ja ganz wunderbar online und ich glaube schon dass das Bewusstsein steigt zwar langsam aber stetig.
00:18:01: Das glaube ich auch und vielleicht der Druck wird vielleicht auch größer weil immer mehr Frauen auch nicht mal bereit sind einfach still zu leiden.
00:18:07: was wir ja doch durchaus oft gelernt haben ein Frauenleben lang aber auch wissend auch länger arbeiten werden, also noch vor zwanzig Jahren sind Frauen de facto nicht die Jury aber de facto mit sechs auf fünfzig in Pension gegangen.
00:18:21: Das heißt wir sind in dieser Phase einfach aus Arbeitswelt verschwunden und das ist jetzt nicht mehr so.
00:18:26: Du hast Großbritannien schon angesprochen da gibt es ja menopolisisten verbindliche Geschichten.
00:18:34: Was schlagst du konkret Firmen
00:18:36: vor,
00:18:38: was sie tun können?
00:18:39: Und das geht ja auch darum um gut ausgebildete und erfahrene Arbeitskräfte in den Firmen zu halten.
00:18:44: Das Ganze ist ein wirtschaftliches
00:18:45: Thema.
00:18:46: Auf jeden Fall ein wirirtschaftliches Thema!
00:18:48: Wenn wir von Fachkräften meinen sprechen dann müssen wir halt auch schauen dass wir die Leute die wir haben im Unternehmen behalten.
00:18:55: Und ich habe jetzt erst längst wieder einen Workshop gemacht mit Mitarbeiterinnen von Gesundheitseinrichtungen und wir haben so ein bisschen Brainstormen gemacht, was kann der Unternehmer oder die Arbeitgeber machen damit ihr euch besser aufgehoben fühlt, beziehungsweise er etwas unterstützt werdet.
00:19:11: Und das waren ganz einfache Geschichten!
00:19:13: Die Arbeitskleidung weg von der Synthetik hin zur Baumwolle oder Leinen.
00:19:17: Das ist jetzt nicht die Welt.
00:19:19: Esko hat das in Großbritannien ja gemacht zum Beispiel die Supermarktkette.
00:19:22: Die Frauen müssen nicht mehr im Plastik schwitzen sondern sie können in den Baumwollen schwitze.
00:19:26: aber das ist ein großer Unterschied.
00:19:28: Das ist ein Riesenunterschied natürlich.
00:19:31: Oder ich war auch zum Beispiel mehr Pausen, dass man öfter mal eine Pause machen kann wenn es fünfzehn Minuten sind einfach mal raus zu gehen an die frische Luft.
00:19:38: das sind also das was mir die Frauen da so erzählt haben.
00:19:40: das sind keine riesengeschichten wo man am Mörderbudget braucht weil das haben wir die Unternehmen dann immer die Angst das kostet alles so viel.
00:19:49: Es sind Kleinigkeiten.
00:19:50: aber es geht nicht nur um die Kleinigkeit sondern auch um das gesehen werden Wenn du als Arbeitgeber etwas anbietet.
00:19:58: Das kann auch Information im Internet zum Beispiel sein, dann merken die Frauen okay gut der interessiert sich dafür.
00:20:04: ich kann mir da was für mich rausholen und die glaubt mit kleinen Schritten kann man schon ganz viel bewirken.
00:20:10: Das ist ja, wie du so richtig sagst das kostet die Firma nicht wirklich viel und kann aber sehr viel vielleicht auch Geld sparen.
00:20:17: Abgesehen davon des Frauen wenn sie dann Konsequenzen ziehen wir wissen dass es der Menore Report der jetzt auch in der Schweiz gemacht wurde von der Hochschule für Recht und Wirtschaft in Berlin.
00:20:26: Dass wirklich manche Frauen dann verschwinden aus dem Arbeitsleben und die Pensioner noch eländer werden bei Frauen durchschnittlich schon sind.
00:20:34: Ich habe eine schöne Geschichte.
00:20:36: ich weiß gar nicht ob ich sie im Podcast schon mal erzählt hab aber die passt so gut.
00:20:40: Nach den ersten Folgen meines Podcasts hat mir eine Frau geschrieben, die hat dem Podcast im Auto gehört mit ihrem Mann gemeinsam.
00:20:48: Also der musste im Miet hören sozusagen.
00:20:49: und jetzt denke ich, ich habe einen Mietebeiterin!
00:20:52: Genau in dem Alter und die ist irgendwie nicht so wie sie war.
00:20:55: Und irgendwie habe ich das Gefühl, der geht es nicht gut.
00:20:58: Und er hat das dann irgendwie ganz vorsichtig angesprochen und die war so dankbar weil es genau das Thema war.
00:21:04: Deshalb finde ich das auch wahnsinnig wichtig dass auch Männer darüber informiert sind gerade auch in irakischen Positionen.
00:21:11: Wer das Thema geht ja alle an!
00:21:13: Natürlich.
00:21:15: Stichwort Männer, das ist ein ganz wichtiger Stichwort.
00:21:18: Das geht natürlich die männlichen Führungskräfte an aber auch die Männer zu Hause.
00:21:22: Das dürfen wir ja auch nicht vergessen.
00:21:25: Weil ich weiß dass die Männer, Kinder und Familie das Umfeld kriegt es ja auch mit.
00:21:31: Leider dir manchmal auch mit!
00:21:33: Genau so ist es.
00:21:34: Und deswegen glaube ich, dass Informationen und Aufklärungen genauso wichtig sind für die Herren als wie für die Damen.
00:21:41: also Wir brauchen beides brauchen einfach ein Bewusstsein in unserer Gesellschaft dafür und dann wird vieles leichter.
00:21:48: Ja, ich finde das ja so erstaunlich weil eigentlich leben wir in einer Gesellschaft wo man das Gefühl hat es wird ihr alles diskutiert aber es gibt dann immer wieder so Themen die eben doch ein bisschen tabus sind haben wir ein bissel dann öfter auch mit Frauen zu tun wenn man sich das genau anschaut.
00:22:02: also wieder anderes Thema.
00:22:04: Aber dass das ist ja natürlich ein Prozess.
00:22:07: Es ist ja nichts was jetzt jemand hysterisch inszeniert oder sich wichtig macht damit irgendwie passiert einfach und es ist auch ein Wettbewerbsnachteil, eine gewisse Zeit lang für Frauen.
00:22:18: Auf jeden Fall!
00:22:19: Und unser Leben als Frau ist ja grundsätzlich immer wieder mal durch Karriereinbrüche gekennzeichnet.
00:22:26: Wir denken an Schwangerschaft, Geburtkinder... Das ist natürlich eine andere Voraussetzung wie bei den Männern.
00:22:31: die können immer durcharbeiten also sie gehen vielleicht einmal in Vaterteilzeit.
00:22:36: Aber für uns ist es natürlich schon ein Stück schwieriger, Karriere zu machen, Spitzenpositionen zu bekleiden.
00:22:44: Das darf man nicht vergessen – das ist der Alltag!
00:22:46: Und da sollte jetzt auch noch diese Lebensphase der Wechseljahre diesen Einschnitt darstellen und da wollen wir einfach wirklich aufklärend begleiten unterstützen damit wir diese Lebensfase gut abfedern können weil die geht ja vorbei.
00:23:00: Genau, sie sind eine Übergangsphase.
00:23:04: Die dauert ja nicht bis zum Rest unseres Lebens.
00:23:07: Und ich weiß aus der eigenen Erfahrung, wenn du da mal diese Jahre in der Post-Meterpause dann bist, dass es dir mental zum Beispiel wieder viel besser gehen kann und auch körperlich... Also wenn diese Akuten beschwerden vorbei sind, können Frauen wirklich ganz tolle Karrieren machen, super arbeiten, super Leistungen bringen!
00:23:29: Ich glaube, das ist auch für unsere Zuhörerinnen ein ganz wichtiges Ding.
00:23:33: Wenn sag ich jetzt mal wir, nämlich dich jetzt mit rein so wie du das geschildert hast die wir über das Schlimmste schon drüber sehen sozusagen.
00:23:40: Auch denen die gerade in der Perimenopause oder wo immer richtig drin entstecken... Es ist ein Prozess, der kann mühsam sein aber man kann sich ja helfen Gott sei Dank auf unterschiedliche Art und Weise.
00:23:49: Aber danach ist es eigentlich... Ich habe jetzt fast mehr Kraft als vorher.
00:23:54: Und viele Frauen erzählen das ja, man weiß auch mehr was man will und man hat bestimmte Erfahrungen.
00:24:01: Eigentlich ist das eine super Feeling in unserem Alter.
00:24:03: dann finde ich!
00:24:06: Auf jeden Fall.
00:24:06: Und da gibt es sogar Studien dazu, das habe ich mir heute wieder angeschaut, dass Frauen befragt wurden in der Postmenopause bis ihnen geht wie glücklich sie sind in ihrem Leben und die Koffe geht nach oben also gerade in dieser Zeitspanne ab Mitte fünftig bis siebzig.
00:24:22: also da sind wir wirklich zufriedener glücklicher gelassener vor allen Dingen auch.
00:24:28: ja so bringt uns nichts mehr so schnell aus der Ruhe.
00:24:30: und was vielleicht auch noch ganz wichtig ist wir wollen nicht immer allen gefallen sondern es geht uns um uns.
00:24:37: und wie geht's mir, was möchte ich eigentlich in meinem Leben?
00:24:39: Und das ist ein ganz wesentlicher Punkt.
00:24:41: Die Kurve geht nach oben, das ist doch schön.
00:24:45: Und er stimmt!
00:24:46: Es ist jetzt nicht so.
00:24:47: dahin gesagt was mich sehr interessieren würde du hast es schon angesprochen ein bisschen glaube ich zumindest auch in unseren in den Blasen oder in diesen Gruppen mit denen wir sind wo man dann mit dem Thema zu tun hat.
00:24:58: dann hat man das Gefühl okay ist gd etwas weiter und alle reden drüber und dann sieht man wieder die nackten Zahlen.
00:25:06: Was war das?
00:25:06: Sechs und neunzig Prozent der Firmen ist kein Thema, wenn es die Arbeitswelt betrifft oder auch Frauen finden.
00:25:12: Keine Anlaufstellen und so.
00:25:14: Jetzt hast du gerade gesagt, du bist in der Nähe von Innsbruck und bist auch am Land unterwegs.
00:25:18: Stellst du da ein Gefälle auch statt?
00:25:24: Also ja, stellst du dir irgendwie auch einen Gefälle statt dass du siehst?
00:25:27: Das ist vielleicht noch schwieriger im ländlichen Kontext wo jeder jeden kennt und dieses Thema einfach einmal aufs Tapet zu bringen.
00:25:36: Ja, ich glaube im ländlichen Bereich herrscht ganz stark diese... Da muss sich durch Mentalität.
00:25:44: Die Frauen im lndlichen Bereich gerade wenn wir jetzt in der Landwirtschaft zum Beispiel schauen das sind Frauen die sind arbeiten gewöhnt ja die arbeiten viel die arbeiten haut die sind es gewohnt sich zurückzustellen.
00:25:57: und wenn man mit denen natürlich dann über solche Themen spricht wie eben die Wechseljahre Dann kriegt man halt zu antworten, ja mei da schwitze halt aber das geht schon wieder vorbei.
00:26:06: Also das ist natürlich eine andere Art.
00:26:10: die sehen es vielleicht auch anders Die sind's nicht so sehr gewöhnt auf sich zu schauen selber und aufsich zu hochen.
00:26:17: Aber ich glaube die können auch irgendwie damit umgehen Und wenn sie das für sich gut regeln können dann ist es wunderbar.
00:26:25: Aber natürlich ist das Wissen und diese Bubble wie du so schön gesagt hast in der wir uns ja befinden Wir haben ja eigentlich nichts mehr anderes, also wie Wechseljahre.
00:26:33: Also mir geht es halt zumindest einmal so...
00:26:35: Ich nur dann meine ich Podcaste, aber ja!
00:26:40: Die Hand ist natürlich nicht zu aufm Schirm.
00:26:42: Das ist ganz klar.
00:26:44: Im städtischen Bereich sicher mehr.
00:26:48: Hängt natürlich auch viel mit den sozialen Medien zusammen.
00:26:51: Ältere Frauen sind nicht in den sozialem Medien so vertreten als die Jüngeren und bekommen da natürlich auch nicht so viel Information.
00:26:59: die sozialen Medien, die ja sehr kritisch zu sehen sind.
00:27:01: Die kann man aber in dem Fall vielleicht auch wirklich gut nützen!
00:27:04: Du bist ja auch präsent im Sozialen Medien weil ich denke mir erreicht man dann vielleicht auch Frauen, die man sonst nicht erreicht beziehungsweise es ist niederschwelliger einfach da mal reinzuschauen?
00:27:16: Natürlich hat alles Vor- und Nachteile.
00:27:17: Ja...die Informationsdichte, die wir jetzt haben in den sozialen Medien, die ist sehr groß.
00:27:23: Weil das Thema also habe ich das Gefühl überall aufploppt
00:27:26: Ist der Algorithmus.
00:27:29: Das ist so einfach richtig gut, genau.
00:27:30: Dass wenn du einmal Wechseljahre eingibst dann bist du gefangen also du gibst permanent irgendwas drüber Auf der einen Seite gut auf der anderen Seite natürlich mit Vorsicht zu genießen.
00:27:39: weil es sind natürlich auch viele Informationen im Netz die einfach blödsinn sind oder nicht den Tatsachen entsprechen.
00:27:46: und da ist jetzt für den Lein für die Frau die sie jetzt nicht das studiert hat schwierig zu differenzieren was kann ich jetzt für Bare Münze leben?
00:27:54: Und was ist eigentlich Unsinn.
00:27:56: Hast du oft damit zu tun, dass Frauen zu dir kommen die eben solche unsinnigen oder fehl Informationen auch irgendwo gelesen haben wo man erst einmal filtern muss um an quasi verlässliche Informationen zu kommen?
00:28:11: Es wird viel geredet, es gibt viele Mythen um die Wechseljahre nach wie vor.
00:28:15: Das hat sich noch nicht geändert und das verbreitet sich natürlich ganz klar und deshalb ist es umso wichtiger dass man eine wirklich fundierte Aufklärung macht mit qualifizierten Aussagen und nicht mit diesen Allerweltsgeschichten.
00:28:28: dann nimmt halt das Nahrungsergänzungsmittel dann geht
00:28:32: das alles schon wieder.
00:28:34: Informationen und vor allem verlässliche und wissenschaftliche Informationen ist einfach so wahnsinnig wichtig.
00:28:41: Du hast halt gesagt, diese Zahl eben quasi nur in vier Prozent der Unternehmen.
00:28:46: ist das irgendwie auch schon ein Thema, blicken wir ja in die Zukunft.
00:28:50: was ist denn deine optimistische Einschätzung wo wir in zehn Jahren diesbezüglich sind?
00:28:56: In zehn Jahren also?
00:28:57: meine Vision ist die dass ich sagen kann haben mindestens, mindestens dreißig Prozent der Unternehmen ein qualifiziertes Angebot für Frauen in den Wechseljahren in ihren Betrieben und dass es dann auch endlich diese Angebote über Versicherungen gibt, ja?
00:29:17: Dass man die abrechnen kann.
00:29:18: Über die öffentlichen Versicherungsanstalten damit jede Frau die Möglichkeit hat in den Genuss von Beratung zu kommen und von Begleitung zu kommen.
00:29:27: Das wäre so mein größter Wunsch denn ich habe.
00:29:30: Die dreißig Prozent in Firmen da wär mal in zehn Jahren ungefähr dort wo Großbritannien jetzt ist oder?
00:29:34: Ja!
00:29:34: Du weißt ja, Österreich dauert immer ein
00:29:38: bisschen länger.
00:29:42: Wobei das Gesundheitssystem in Österreich sicher wesentlich besser ist als in Großbritannien.
00:29:45: aber bei diesem Thema offensichtlich gab es schon früher eine Menge Frauen so wie uns die da irgendwie gesagt haben, das lassen wir uns nicht mehr gefallen.
00:29:52: Da schauen wir jetzt, dass sich irgendwas tut.
00:29:54: Genau, so bist du.
00:29:55: Sonst wollen wir auch sein!
00:29:57: Ja wunderbar, liebe Claudia.
00:29:59: am Ende frage ich alle meine Gäste.
00:30:01: Meine Gästinnen.
00:30:01: Ich rede ja mit Männern auch ab und pro weil ganz ganz wichtig... ...ich habe ja auch mit einem Paar schon gesprochen mit dem Schauspieler Cornelio Sobonni und seiner großartigen Frauenregisseurin Kalorien Pinkos.
00:30:12: das ist sehr interessant auch mal zu hören wie seinem Paar mit den Wechselern geht oder einem eschelfianes Kopfer da.
00:30:18: Also ich finde, wie du sagst natürlich muss man mit Männern auch reden.
00:30:21: also meine Gäste und Gästinnen die frage ich am Ende nach ihrem ganz persönlichen Menotyp was wäre denn deiner?
00:30:28: Das hast du jetzt eh gerade angesprochen.
00:30:29: Mein Menotyp ist für alle Frauen, sprecht es in der Familie darüber?
00:30:34: Sprecht es darüber wie es euch geht?
00:30:36: Sprecht es darüber, wie ihr euch fühlt und erklärt vielleicht auch euren Partner, Partnerin und auch eure Kindern, warum das so ist?
00:30:45: Weil es gibt nichts Schlimmeres für Familie oder Umfeld wenn diese... diese nicht greifbare Missstimmung da ist.
00:30:53: und keiner weiß eigentlich, warum ist denn die Mama jetzt so müde?
00:30:55: Warum ist sie denn so traurig?
00:30:57: Warum weint sie dann auf
00:30:58: einmal?".
00:30:59: Und ich glaube, da kann man ganz viel im Gespräch aufräumen.
00:31:03: Das fördert natürlich auch wieder das ganze Familienleben und das harmonische Miteinander.
00:31:08: Ja, das ist ein schöner wichtiger Tipp.
00:31:10: Danke dir dafür!
00:31:13: Ich hoffe wir begegnen einander mal im echten Leben möglicherweise irgendwo in einem Wechseljahr Blaseneventor oder was?
00:31:23: Ich bedanke mich ganz herzlich, dass du dir Zeit genommen hast.
00:31:28: Finde das ganz großartig was du tust und werde in die Show noch sowie bei allen dem Podcast zu Gast sind auch noch ein paar Informationen zu dir hinterlegen.
00:31:37: vielen vielen lieben Dank liebe Claudia.
00:31:40: Ja ich sage vielen, vielen Dank liebe Birgit für die Einladung.
00:31:43: Es hat mich sehr gefreut und vielleicht machen wir mal gemeinsam eine tolle Keynote!
00:31:48: Was
00:31:48: wäre überhaupt großartig?
00:31:49: Wir müssen uns auch bündeln da bleiben wir dran
00:31:51: So wie
00:31:52: es ist.
00:31:53: Wunderbar, am Ende bedanke ich mich erstmals bei allen die auch dabei waren zugehört haben.
00:31:58: sagt das weiter redet's mit eurem Umfeld dann nehme ich gleich den Tipp von meinem heutigen Gast auf und sonst freue ich mich.
00:32:05: weitersagen gerne posten freue mich über positive Anmerkungen aber auch über konstruktive Kritik weil wir reden hier weiter über die Wechseljahre bis zum nächsten mal sagen tun.
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