Folge 27 - Dr. Jana Nikitin - „Die Alten sind immer die anderen.“

Shownotes

Professorin Dr. Jana Nikitin ist Leiterin des Arbeitsbereichs Psychologie des Alterns an der Universität Wien. Sie erforscht unter anderem, wie sich menschliches Verhalten in der zweiten Lebenshälfte entwickelt. In der Psychologie sind die Wechseljahre erst seit Kurzem ein Thema, ganz aktuell forscht Professorin Nikiton und ihr Team über diese Umbruchzeit in der Lebensmitte und wie unser Denken auch Wechseljahrsymptome beeinflussen kann.

Im Gespräch mit Birgit Fenderl erzählt sie über ihre Forschungen zu den Wechseljahren. Dabei geht es vor allem darum, wie positive Bilder über das Älterwerden und konkret die Wechseljahre auch beeinflussen können, wie sich Frauen körperlich fühlen. Derzeit arbeitet sie gemeinsam mit Wissenschaftlern aus anderen Fachrichtungen an einem weiteren Forschungsprojekt über das komplexe System der Menopause, die Frauen in der Lebensmitte trifft, die für alle eine herausfordernde Zeit ist. Aus Sicht der Psychologin gibt es aber die vielzitierte „Midlife-Crisis“ aber nicht….

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    00:00:00: Wenn die Wechseljahre beginnen, bedeutet das eigentlich auch jetzt beginnt die Phase des Altwerdens?

    00:00:07: Also wir Alten das ganze Leben lang.

    00:00:11: Es gibt nicht eine Phase in der das Alte beginnt.

    00:00:15: Eigentlich beginnen wir zu Alten in dem Moment wo wir geworden sind.

    00:00:19: aber natürlich gibt es bestimmte Übergänge im Leben die das Alten markieren können.

    00:00:26: Nicht für alle aber für bestimmte Personen und Wechseljahre können sein Übergang sein, wo mir das erste Mal bewusst wird, dass das Alten tatsächlich stattfindet.

    00:00:38: Aber es hängt ja auch ein bisschen davon ab wie wir es wahrnehmen.

    00:00:43: Wenn wir nämlich die Wechsel-Jahre tatsächlich als etwas wahrnehmen womit das Alte beginnt dann beeinflusst er sich auch wie wir sie dann erleben und wie wir das auch dann das Altem erleben.

    00:00:57: also es ist beides Es kann das Alten markieren und beginnt das Alte ins Markieren, aber es ist auch irgendwie sehr subjektiv.

    00:01:04: Und dass es tatsächlich tut!

    00:01:06: Das ist alle eine Frage der Psychologie und darüber sprechen wir heute.

    00:01:10: Exakt!

    00:01:24: Einen wunderschönen guten Morgen oder einen schönen Nachmittag.

    00:01:27: Wann und wo immer ihr von wegen Pause hört, ich freue mich sehr dass ihr heute wieder dabei seid.

    00:01:32: ganz besonders herzlich willkommen auch an alle die zum allerersten mal von wegen pause hören und vielleicht ja auch gleich abonnieren wollen wenn es euch gefällt in den Schauen und seht ihr das ist von wegen pause immer wieder auch mal live gibt.

    00:01:45: das finde ich eine ganz tolle Möglichkeit auch das Austausche.

    00:01:48: Das ist für uns Frauen bekanntlicher eine sehr wichtige Geschichte, vor allem in dieser Phase der Wechseljahre wie ich gelernt habe mit vielen Gesprächen hier in diesem Podcast.

    00:01:56: und wenn ihr das Gefühl habt schade dass es von wegen Pause nicht dort gibt wo ich zu Hause bin dann schreibt mir doch vielleicht finden wir einen Weg und kommen auch mal live in eure Stadt.

    00:02:06: ja die Stimme der Frau, die wir schon gehört haben.

    00:02:09: Die heute sehr viel, sehr gescheites zu sagen haben wird.

    00:02:12: Sie gehört Universitätsprofessorin Dr.

    00:02:14: Jana Nikitin.

    00:02:15: Sie ist Leiterin des Arbeitsbereichs Psychologie des Alters an der Universität Wien.

    00:02:21: Herzlich willkommen!

    00:02:22: Vielen herzlichen Dank für die Einladung.

    00:02:24: Leider sitzen wir uns nicht gegenüber, weil sie beruflich sehr gefragt und sehr viel unterwegs sind.

    00:02:28: Aber wir können uns natürlich wunderbar remote zuschalten!

    00:02:31: Ich freue mich sehr dass Sie Zeit gefunden haben auch in diesem Podcast zu Gast zu sein.

    00:02:36: Wir haben es gerade ein bisschen gehört am Anfang Wechseljahre.

    00:02:38: das Altwerden Das kann zusammenhängen, das muss nicht zusammenhängen.

    00:02:42: da werden wir im Detail dann darüber miteinander sprechen.

    00:02:45: aber zuallererst einmal ich muss gestehen ich kannte ihre Fachrichtung nicht.

    00:02:50: Und bevor's losgeht eine kurze Werbeschaltung Omnibiotik aktiv unterstützt nicht nur diesen Podcast, sondern begleitet Frauen auch durch wechselhafte Zeiten im Leben.

    00:03:00: Omnibiotik aktiv erhältlich in deiner Apotheke!

    00:03:23: des Alterns.

    00:03:24: Was genau erforschen Sie da?

    00:03:26: Wir erforschten, wie Menschliches behalten und erleben sich entwickelt, v.a.

    00:03:33: in der ersten, zweiten Lebenshefte entwickelt.

    00:03:36: Das heißt, wir verändern unseres Denken, unsere Emotionen, unsere Ziele vielleicht auch unserer Persönlichkeit aber erleben und verhalten unsere Entwicklung beeinflusst.

    00:03:54: Das heißt, wie können wir oder was können wir tun um gut gesund?

    00:04:01: Und man nennt das ja auch erfolgreich Alten zu können?

    00:04:05: also es ist ein bidirektionale Zusammenhang einerseits die Frage Wie verändern wir uns und andererseits Wie können wir auch diese Veränderung mitgestalten.

    00:04:16: Das heißt, wenn ich das ein bisschen vereinfacht zusammenfasse, heißt es, dass unsere innere Einstellung beeinflusst aber auch total.

    00:04:24: Und wir gut oder eher weniger gut alt werden?

    00:04:26: Genau und da gibt's ja viel Forschung mittlerweile dazu.

    00:04:30: Wir nennen das Altesbilder,

    00:04:32: d.h.,

    00:04:33: welche Vorstellungen wir vom Alter haben was wir vom Alte erwarten und diese Altesbilde beeinflussen wie wir dann tatsächlich altern.

    00:04:43: D.h.

    00:04:43: Wenn ich positive Bilder habe vom Alten.

    00:04:48: Dann altere ich tatsächlich positiver, erfolgreicher als wenn ich negative Bilder habe.

    00:04:55: und erklärt wird es dadurch dass wir diese Bilder sehr früh im Leben entwickeln.

    00:05:02: Wir hören sie in den Medien.

    00:05:04: wie erleben Sie in unsere Familie In der Gesellschaft in der Kultur in der wir groß werden.

    00:05:11: In einer Phase in der sich uns noch gar nicht beeinflussen sind die anderen die Alten.

    00:05:17: Irgendwann kommen wir aber im Laufe der Jahre selber in die Phase, wo diese Bilder beginnen auf uns zu werken – wie haben sie verinnerlicht?

    00:05:28: Und dann werden wir selbst alt und diese Bilder werken auf uns.

    00:05:33: Wenn ich denke, Alte ist nur noch Verlust!

    00:05:36: Wenn ich denk, wenn ich älter werde, werde ich krank.

    00:05:39: Dann werde ich bei Symptomen, die vielleicht ein bisschen ... uneindeutig sind.

    00:05:45: Ich kann nicht mehr so schnell laufen oder ich schlafe schlecht, dann denke ich oh ja das ist das Alten weil das ist mein Bild vom Alten und ich kann eh nichts machen weil das Alte kann ich ja nicht beeinflussen.

    00:06:00: wenn ich ein positives Bild habe und die gleichen Symptome habe dann denke Schreibe das nicht dem Alte zu, dass ich eben die kontrollieren kann.

    00:06:17: Sondern werde aktiv und könnte es dann auch beeinflussen?

    00:06:21: Jetzt sind die Wechseljahre wahrscheinlich so eine der ersteren Phasen im Leben in dem Fall von Frauen vor allem wobei die Lebensmitte ist ja auch für Männer keine nicht immer so wahnsinnig einfache Phase Das weiß man

    00:06:35: Wo

    00:06:35: die meisten das alle erste mal so das Gefühl bekommen.

    00:06:38: okay Es gibt eine gewisse Endlichkeit In meinem leben.

    00:06:42: Gleichzeitig sind die Wechseljahre auch eine Phase, die natürlich mit Älterwerden zu tun haben.

    00:06:47: Vielleicht sind sie ja auch deshalb ein Tabu immer noch weil das älter werden oder das Alter gesellschaftlich bei uns nicht positiv konnotiert ist.

    00:06:57: Ja, da sprechen Sie einen wichtigen Punkt an.

    00:07:00: Das Alte ist tatsächlich eher negativ.

    00:07:02: also wenn ich eben über diese altes Bilder gesprochen habe die meisten von uns haben tendenziell negative Altesbilder und wir sehen in Studien dass sich das sogar verschlechtert hat in den letzten Jahrzehnten.

    00:07:14: Obwohl wir länger leben obwohl wir länger gesund leben nehmen wir das alte zunehmend negativ war.

    00:07:23: Das hat damit zu tun, dass die Jugendlichkeit sehr prominent ist und hohe Leistungen und Werte mit dem jungen Erwachsenalter verbunden sind.

    00:07:37: Und diese Negative hat zum Effekt... dass wir uns eben mit dem Alten nicht identifizieren wollen.

    00:07:45: Das wundert mich fast ein bisschen, weil ich das Gefühl habe wenn ich jetzt ältere Menschen und ich nehme mal Frauen, denn ich bin eine Frau also schaue ich mir vielleicht Frauen ein bisschen mehr als Identifikationsfiguren auch an die jetzt jenseits... Also ich bin jetzt Mitte fünftiger so schau ich welche an, die wirklich viele Älter sind, dass er sich siebzig oder mich... Die finde ich viel cooler als ich als Jugendliche ältere Personen wahrgenommen haben.

    00:08:08: Und ich hätte mir gedacht, lustigerweise geben gegensatz zu dem was Sie da jetzt sagen, was sicherlich irgendwie stimmt weil es Ihr Forschungsergebnis ist dass das nicht mehr so uncool ist als alt werden weil man ja recht viele coole alte Menschen rund um sich

    00:08:21: war.

    00:08:21: Ja genau und wir also das sind die zwei Forschungs Ergebnisse die wir haben einerseits befinden das Alter der Menschen eben länger fit sind, länger gesund und cool sind.

    00:08:34: Wie Sie das genauer nennen?

    00:08:36: Und gleichzeitig das Alte als solches ist immer noch sehr negativ verhaftet.

    00:08:42: Also irgendwie sind ja diese Veränderungen die wir in den letzten Jahrzehnten erlebt haben nämlich dass älterne Menschen aus Gruppe tatsächlich gesünder zufriedener Glückliches engagiert sind.

    00:08:57: Die sind noch nicht in die Altesbilder reingeflossen.

    00:09:02: Das dauert und wir sollten auch als Gesellschaft, also es ist nicht nur ein passiver Prozess, sondern natürlich auch aus Gesellschaft etwas dagegen unternehmen indem wir zum Beispiel darüber sprechen in dem wir zeigen dass Alten sehr wohl auch mit Gewinnen, also nicht nur mit Verlusten, sondern auch mit gewinnen verbunden ist das er sehr wohl eine Phase sein kann die sehr zufriedenstellen sein kann.

    00:09:27: Sie hat ja auch ihre Herausforderungen, wie jede Lebensphase ihre Herausforderung hat.

    00:09:32: Aber sie ist nicht negativ.

    00:09:35: Was aber das ... was Sie vorher angesprochen haben dieses negative zufolge hat, ist dass wir uns eben vom Alte distanzieren.

    00:09:42: also alle wollen halt sein, aber niemand wird älter werden.

    00:09:47: Aber jung aussehen?

    00:09:47: Alle wollen lange leben, aber jemand wird alt sein.

    00:09:51: Das hat übrigens Zitzero vor zweitausend Jahren gesagt.

    00:09:56: Und diese Distanzierung für dazu, dass wir uns alle Jünge fühlen.

    00:09:59: Also es sind ja immer die anderen sind, die Älteren und es ist egal welcher Gruppe sie fragen.

    00:10:04: Sie können die Sechzig-Siebzig-Achtzigjährigen fragen Die Alten sind immer die Anderen Auch die Neunzigjährigen, die Alten Sind immer die andern.

    00:10:12: also Es Ist wirklich nicht etwas womit wir uns gerne identifizieren.

    00:10:16: Jetzt um auf die Phase der Wechseljahre zurückgekommen, da landen wir bei der Lebensmitte.

    00:10:21: Ich spreche in dem Podcast auch viel über diese Phase, weil das geht ja Hand in Hand.

    00:10:27: Das ist eine ganz spezielle Phase im Leben von Frauen genauso wie von Männern.

    00:10:32: Wie definiert das denn die Wissenschaft dieser Lebensmite?

    00:10:35: Was macht ihr aus?

    00:10:37: Also wir können ja einerseits mit dem chronologischen Alter abgrenzen.

    00:10:42: dann wird mir sagen dass es etwa Phrase zwischen dem vierzigsten, den sechzig- sechzigsten, fünf und sechszigsten Lebensjahr.

    00:10:50: Aber das entspricht natürlich nicht jedem und nicht jeder findet sich hier auch in dieser Beschreibung.

    00:10:57: Daher ist glaube viel besser sie sich aus der individuellen Perspektive anzuschauen oder sie aus der Individuen Perspektiven zu definieren.

    00:11:07: Und was passiert?

    00:11:08: In der Lebensmitte ist dass wir eine Zeit Perspektiveumkehrung haben.

    00:11:14: Wir beginnen, in die Zukunft zu schauen und wahrzunehmen wie viel Zeit uns noch bleibt.

    00:11:22: Das passiert vorher so gut wie gar nicht.

    00:11:25: Nicht dass wir nicht wüssten schon mit dreißig das unser Leben irgendwann endet.

    00:11:29: aber wir nehmen das nicht wirklich wahr.

    00:11:32: also uns erscheint das Leben wenn wir jung sind quasi unänglich.

    00:11:37: Wenn wir dann in der Lebensmitte dann passiert genau diese Zeitperspektive umgehört.

    00:11:42: Das heißt, die Endlichkeit des Lebens wird uns bewusst und dieses Bewusstwerden der Endlichkeit macht etwas mit uns.

    00:11:51: Wir beginnen anders zu denken wir beginnen uns auch anders zu verhalten.

    00:11:56: es verändert unsere Motivation.

    00:11:58: das heißt zum Beispiel Es wir legen mehr Wert auf Bedeutsamkeit.

    00:12:04: weil wir nicht mehr so viel Zeit haben im Leben wollen wir diese Zeit auch sinnvoll verbringen.

    00:12:12: Also, wir sehen das zum Beispiel in unseren Studien ältere Menschen berichten viel mehr Bedeutamkeit in ihren alltäglichen sozialen Interaktionen als jüngeren Menschen.

    00:12:23: Was ja schon sehr erstaunlich ist, weil eben es ist.

    00:12:28: einzige was sie unterscheidet ist natürlich die Lebenserfahrung aber auch dieses wieviel Zeit bleibt mir noch?

    00:12:34: und was mache ich mit dieser Zeit?

    00:12:36: Die Mitte des Lebens assoziiert man sehr oft auch mit der sogenannten Midlife-Crisis.

    00:12:41: Gibt es die wirklich?

    00:12:41: Nein,

    00:12:42: sie gibt sie nicht.

    00:12:43: als normatives Phänomen und wenn ich sage als Normatives Phenomen meine ich, sie betrifft ... Normativ wäre.

    00:12:51: sie betrift die meisten Menschen und sie hat immer den gleichen Ablauf.

    00:12:56: was wir wissen das gibt es nicht.

    00:12:59: Es gibt bestimmte Gruppen, es gibt bestimmten Individuen die tatsächlich eine Krise erleben in der Lebensmitte, aber es gibt auch Individuen, die in einer Krise erleben im jungen Erwachsenalter oder im höheren Erwachsenalter.

    00:13:12: Also das ist nicht eine Phase wo wir als normativ etwas was alle betrifft mehr erleben oder sehen würden.

    00:13:20: Was es aber ist?

    00:13:22: Ist eher eine Zeit der Bilanzierung.

    00:13:25: also es ist tatsächlich die Zeit wo wie am Kiek höchsten Niveau unserer Leistungsfähigkeit, auch dessen was wir vielleicht beruflich schon erreicht haben familiär.

    00:13:39: Wir sind etabliert, wir haben vieles erreicht und wir können eben aufgrund dieser Zeitperspektive die sich beginnt zu verkürzen, können wir tatsächlich uns fragen ja ist das jetzt?

    00:13:53: Gut, was sich schon passiert ist.

    00:13:55: Was will ich noch im Leben machen?

    00:13:57: Also dieser Bilanzierung?

    00:13:58: die findet tatsächlich stärker in der Lebensmittel als in anderer Lebensphasen aber es ist keine Krise.

    00:14:05: also das ist eine Ausrede Die Midlife Crisis.

    00:14:08: Es ist entstanden in den sechziger Jahren aus der Forschung an bestimmten Männern Meistens waren das Künstler, bei denen das als Phänomen beobachtet wurde und daraus entstand ja die ganze Idee von einer Midlife Crisis.

    00:14:31: Aber in der Forschung zeigt sie sich tatsächlich nicht.

    00:14:35: Eine gewisse Art von Krise... können müssen nicht, aber können natürlich die Wechseljahre auch für viele Frauen sein.

    00:14:41: Mir sitzen hier viele Frauen gegenüber der erzählen sie am sich selbst nicht wieder erkannt und es hat sie durchgebäutelt.

    00:14:46: dazu kam das wird ja langsam Gott sei Dank besser wenig Informationen und all das und auf jeden Fall wenig Erforschung dieses Gebiet.

    00:14:55: Und die Wechseljahre sind ja, man kommt ja zu jedem Thema eigentlich weil es betrifft ja viel mehr als quasi nur unter anführendstechnenden hormonellen Umbau eines Körpers.

    00:15:03: aber auch in der Medizin ist das nicht wahnsinnig erforscht.

    00:15:07: wie schaut denn das in der Psychologie aus?

    00:15:09: Gibt's da schon viele Studien zur dem Thema wechseljahr?

    00:15:12: Es gibt noch gar nichts auf jener Studie und es fängt gerade erst an.

    00:15:17: also in der medizin gibt es deutlich mehr Studien zu wechseln als in der psychologie.

    00:15:23: Und das Phänomen der Wechseljahr ist komplex und das macht ja natürlich schwierig, es zu untersuchen.

    00:15:30: Es ist ja auch wie wir vorher gesagt haben eine Phase eben der Lebensmitte.

    00:15:35: da kommt sehr viel zusammen.

    00:15:36: Es kommen die hormonellen Veränderungen und damit ja auch die ganzen wechseljahre aber eben die berufliche Herausforderungen, familiäre Herausforderungen.

    00:15:46: Die Eltern werden älter und vielleicht kommen ja auch eben so Pflege-Herausforderungen bei den eigenen Eltern.

    00:15:51: also man ist ja in so eine Sandwich Position, alle wollen etwas von einem Und gleichzeitig kommt diese hormonelle Umstellung, die das nicht unbedingt besser macht und das kannte sie tatsächlich herausfordernd machen.

    00:16:06: In der Psychologie war das aber lange eben kein Thema.

    00:16:09: wir haben jetzt in den letzten Ein, zwei Jahren beginnt es so richtig anziehen.

    00:16:13: Das heißt wir beginnen jetzt Studien zu machen.

    00:16:16: Wir haben selber eine erste Studie durchgeführt wo die Alltagssyptome bei Frauen zwischen fünfundvierzig und fünfundfünfzig untersucht haben.

    00:16:26: Die Datenerhebung ist gerade abgeschlossen, wir haben erste Ergebnisse Und was wir zum Beispiel sehen ist genau das Was ich vorher angesprochen habe.

    00:16:35: mit den Altersbilden wenn nicht des alten und meinen Alterungsprozess als etwas erlebe, was eher positiv ist habe ich auch im Alltag wenige Symptome und ich kann mit den Symptomen – und das ist vielleicht noch wichtiger die ich hab – besser umgehen.

    00:16:50: Ich habe bessere Strategien.

    00:16:52: Ich fühle mich mehr in Kontrolle über diese Symptom, als wenn ich das Alten aus einem negativen Prozess wahrnehme.

    00:17:00: Also hier ist unser Denken ein Faktor der beeinflusst wie wir die Symptomme wahrnehmen.

    00:17:08: Ich würde mich gerne noch länger mit Ihnen über diese Studie unterhalten, weil ich das wahnsinnig spannend finde.

    00:17:14: Haben Sie da ein Forschungshypothese oder ein Ziel?

    00:17:17: Oder was haben sie sich erhofft auch von dieser Studie, was daraus kommt?

    00:17:22: Wir haben mehrere Hypothesen.

    00:17:25: Die eine war eben dass wir den Alters bilden.

    00:17:27: Das ist ja auch das erste, was wir analysiert haben in den Daten und das was wir jetzt gleich vortragen werden an einem Kongress.

    00:17:35: Dann haben wir die zweite Hypothese gehabt zur sozialen Einbetrung von der Menopause, weil die Menopau ist kein individuelles Ereignis.

    00:17:47: Es sind zwar individuelle, es sind ja keine hormonellen Umstellungen aber ich bin in einem sozialen Umfeld eingebettet.

    00:17:53: und wie weckt dieses soziale Umfeld auf uns?

    00:17:57: Und auf die Wahrnehmung des Symptome und auch der Umgang mit den Symptomen.

    00:18:01: und eine Hypothesis Wenn wir das schaffen, mit dem Partner den darüber zu sprechen.

    00:18:08: Was ja gar nicht so oft vorkommt und nicht so üblich ist, dann können ihr das auch besser erleben für uns mehr unterstützt als wenn wir es eben nicht schaffen, wenn das eine halbe Partnerschaft ein Tempo Thema ist.

    00:18:21: Gibt's da schon Ergebnisse

    00:18:22: zur Hypothese von Ihrer Studie?

    00:18:24: Leider noch nicht!

    00:18:25: Das haben die ja tatsächlich noch nicht analysiert.

    00:18:30: Und dann eine weitere Hypothese ist, dass Natur und ob wir uns in der Natur befinden auch auf die Wahrnehmung des Symptome ein Einfluss haben kann.

    00:18:42: Da haben wir schon vorarbeiten, was Ähnliches untersucht haben aber nicht wirklich im Alltag.

    00:18:47: Das ist der Vorteil unserer Studie das wie die Frauen jeden Tag mehrmals pro Tag befragen und sie immer bitten, genau die Situation in der Sie sich gerade befinden zu beschreiben.

    00:18:59: Die Symptome in der Situation zu beschreiten.

    00:19:02: Das habe ich wirklich gesagt.

    00:19:03: jetzt da wo ich mich in der Natur aufhalte erlebe ich weniger oder mehr Symptomen oder eben kann auch damit besser umgehen als wenn ich das nicht tue.

    00:19:13: Und wir untersuchen Natur nämlich überhaupt im als ein Faktor, der das Alten sehr positiv beeinflusst.

    00:19:22: Also wir fühlen uns jünger in der Natur, wir haben ein positiveres Bild von uns in der natur und vom Alten und wir denken eben dass es auch einen positiven Einfluss auf die Wechseljahre hat

    00:19:36: kann.".

    00:19:36: Und jetzt ein bisschen Werbung!

    00:19:38: Gefühlschaos Omnibiotik aktiv begleitet Frauen in wechselhaften Zeiten.

    00:19:45: in deiner Apotheke erhältlich.

    00:19:50: Das bestätigt so Trends wie Wald, Baden und andere Dinge dass man wirklich auch sich bewegt.

    00:19:55: viele in der Natur vor allem Menschen die großen Steffen leben.

    00:20:02: Erste Ergebnisse.

    00:20:03: Die Studie ist ja gerade im Laufen oder im Augen der Auswertung, aber sie haben noch ein anderes Forschungsprojekt am Laufern interdisziplinäres wo Sie mit vielen anderen Richtungen über die Wiener Pause forschen wollen.

    00:20:16: Mit wem wollen Sie da alle zusammenarbeiten?

    00:20:20: Das sind Biologen, Makrobiologen das sind Sportwissenschaftler Ernährungswissenschaftlern, Humanwissenschafteln Und wir wollen uns die Menopause von all diesen Perspektiven anschauen.

    00:20:35: Wirklich als ein Phänomen, das eben auf vielen Ebenen stattfindet und deshalb auch diese vielen Ebenden zusammenkommen müssen in der Forschung um die Menopause als das komplexe Phänomente, dass es ist zu verstehen.

    00:20:49: Und wir haben noch nicht begonnen, wir warten noch auf die Finanzierung aber jetzt biologisch anzuschauen, was passiert.

    00:20:58: und eben was die Psychologie also das, was wir denken.

    00:21:02: Welche Erwartungen wir haben auch diese biologischen Prozesse beeinflusst?

    00:21:08: Weil was wir in der Psychologie machen, wir fragen nach Symptomen aber was wir mit den anderen Disziplinen machen können Wir können ja dieser Symptome auf der biologische Ebene auch messen Und die Humanwissenschaften schauen sich das an wie es auch so wie das Bild der Menopause und die Frau sich verändert, zum Beispiel in den Medien.

    00:21:29: Das ist unglaublich spannend!

    00:21:31: Und dann wird es irgendwann... also ich hoffe sie kriegen die Finanzierung dafür?

    00:21:34: Dann gibt es diese Studie.

    00:21:38: Was hilft die Frauen in den Wechseljahren?

    00:21:40: solche Studien?

    00:21:42: Was ist wirklich das was auch weiterhilft?

    00:21:49: Wir dann sagen können, wann und für wen Interventionen helfen.

    00:21:56: Und das ist ein Teil der Studie.

    00:21:57: wir wollen auch eine Intervention einer Bewegungs- und Ernährungsintervention durchführen Was wie das Denken über die Wechsel, ja oder wie das denken über das Alter auch beeinflusst ob diese Intervention wirken.

    00:22:12: Und wir haben eine starke Vermutung dass wir eben wenn wir mit positiven Bildern über das Alte zum Beispiel kommen, dass wir von diesen Interventionen d.h.

    00:22:19: Bewegungen, gute gesunde Ernährung viel mehr profitieren können.

    00:22:24: es ist wirklich nicht nur immer.

    00:22:26: Wir wissen alle, Bewegung hilft bei Wechseljahren.

    00:22:29: Das ist bekannt und wir wissen, gesunde Ernährung hilft beim Wechsel-Jahren.

    00:22:34: Aber es hilft nicht bei jedem und in jeder Situation.

    00:22:37: Und wir wollen wissen warum das der Fall ist?

    00:22:39: Die Psychologie kann da auf jeden Fall helfen!

    00:22:43: Jetzt sind Sie daran, das von der Uni Wien aus zu erforschen.

    00:22:46: Als Forscherin und Wissenschaftlerin sind sie viel international auch unterwegs?

    00:22:49: Ist das in anderen Ländern schon besser erforscht?

    00:22:51: oder ist es überhaupt eine Disziplin sich hier den Wechseln nach so vielen verschiedenen Zeiten zu nähen die noch sehr jung

    00:22:57: ist?

    00:22:58: Es ist tatsächlich in allen Ländern sehr jung.

    00:23:01: also wir sind sehr gut international vernetzt vor allem mit Forscher in den USA und dort ist es genauso ein Thema, wo aus der psychologischen Perspektive und auch aus der gesellschaftlichen Perspektiven es beginnt Untersuch zu werden.

    00:23:21: Wenn Sie das erzählen vielleicht doch so im Kollegenkreis ich sage jetzt mal bewusst nicht Kolleginnen sondern Kollegen Kreis auf wie viel Verständnis stoßen sie dafür?

    00:23:32: oder erleben sie vielleicht auch dass das so ist?

    00:23:35: ja kann man machen muss man nicht abgetaniert.

    00:23:39: in der Forschung gibt es ja ein sehr großes Interesse mittlerweile und das ist unabhängig vom Geschlecht der Forscherinnen, ob sie das untersuchen wollen oder nicht.

    00:23:52: Ich glaube alle sehen mittlerweile dass es ein Thema ist, das total wichtig ist weil das eben die Hälfte Population betrifft und wir so wenig wissen, wir brauchen hier auf jeden Fall mehr Forschung.

    00:24:07: Da sehen ja auch die männlichen Kollegen.

    00:24:10: aber warum das ja so lange nicht erforscht wurde hängt natürlich damit zusammen dass wir ja auch in der Akademie dieses Ja nicht sehr viele Frauen in den höchsten Positionen haben, die dann ja auch beeinflussen welche Themen beforst werden.

    00:24:26: Und jetzt in den letzten Jahren wo auch Frauen in die höchste Positionen gekommen sind beginnt ihr auch das Thema endlich an der Forschung anzukommen?

    00:24:34: Es müssen Frauen an entscheidenden Positionen sitzen damit dieses Thema besser behandelt wird.

    00:24:40: Ich habe gehört von Zeiten zum Beispiel der Pharmaforschung oder Pharmaindustrie sei dieses Thema Wechseljahre nicht so wahnsinnig interessant weil man mit diesen Produkten Gewinn machen kann.

    00:24:50: Haben Sie das auch schon mal gehört?

    00:24:53: Davon weiß ich zu wenig, ich kann mir aber vorstellen dass wie jede sehr komplexe Veränderung im Leben ist die Menopause auch pharmakologisch sehr schwierig zu erfassen und dadurch auch zu behandeln weil das eben bei die Symptome so unterschiedlich sind weil wir nicht wirklich ins Detail wissen was wirklich passiert, ist es halt schwierig.

    00:25:22: Es ist ja wie Schwangerschaft.

    00:25:23: Wir wissen bis heute nicht warum es die Übelkeit gibt in der Schwangersschaft.

    00:25:29: Also wir wissen sehr viel.

    00:25:31: aber weil eben jedes so komplexe Phänomen ist so schwierig herunterzubrechen auf testbare Hypothesen, sodass das auch in der Pharmakologie ein Thema ist.

    00:25:42: Ich kann mir nicht vorstellen dass das nicht druckrativ ist sind etwas, was sehr gefragt ist.

    00:25:50: Aber ja, da kenne ich mich einfach zu wenig aus.

    00:25:53: Interessant ist ja auch eben weil der weibliche Körper so viel komplexer ist als der männlicher, sind Frauen ja solange bei Testung von Medikamenten oder medizinischen Untersuchungen nicht vorgekommen?

    00:26:06: Weil es einfach zu kompliziert war mit den Frauen?

    00:26:09: Genau und beim Endobhause kann man natürlich die männlichen Versuchspersonen nicht nehmen.

    00:26:17: Da muss man die Frau nehmen!

    00:26:20: Wie geht es Ihnen denn?

    00:26:21: Sie sind ja selbst eine Frau mit diesem Thema, wenn sie sich so viel auch wissenschaftlich damit beschäftigen.

    00:26:28: Was ist Ihr persönlicher Zugang dazu?

    00:26:30: Das ist ne gute Frage weil ich einerseits alles was ich lerne sehe ich, dass ihr auch bei mir.

    00:26:37: Ich erlebe sie auch bei Mir und dann kann ich ja auch viel mitnehmen.

    00:26:40: Andererseits trenne ich natürlich die Forschung und das eigene Erleben.

    00:26:44: aber es ist klar also man... Es ist ja wie immer mit dem Alten.

    00:26:47: Fennopause ist jetzt ein Thema Aber Alten als Prozess, als Forschungsfeld ist etwas was ich jeden Tag mache und klar beeinflusst mich das hier auch so dass ich sehr sehr viel glaube sind stärker sensibilisiert bin ja auch zum Beispiel wir Menschen über Alten oder eben über die Menopause reden.

    00:27:08: Was sehen wir in den Medien?

    00:27:10: Ich sehe so viele Witze über alte Menschen, die wir einfach keine andere soziale Gruppe machen würden und beim Alter ist es irgendwie gesellschaftlich akzeptiert dass man darüber lachen kann.

    00:27:23: Gibt's da um nochmal zur Psychologie des Alters und zu ihrem Kernbereich auch zurückzukommen Also ich kenne mich nicht so gut aus, aber ich höre mal wieder in Asien beispielsweise hätten alte Menschen einen ganz anderen Stellenwert auch und so.

    00:27:34: Gibt es da aus ihrer Sicht eine Gesellschaft die schöner oder vorbildhaft mit dem Älterwerden umgeht?

    00:27:41: Interessanterweise sind das eben nicht die asiatischen Kulturen.

    00:27:46: Wir haben Kollegen in asiatischen Ländern, vor allem in Taiwan und in Hongkong mit denen wir zusammenarbeiten.

    00:27:55: Und die haben das Untersuch – es gibt ja mehrere dieses Untersuchen – und finden dass die Altesbild sogar negativer sind mittlerweile in diesen sogenannten kollektivistischen Kulturen.

    00:28:07: Es ist nicht gänzlich erklärt, eine Erklärung ist das auch durch die Einkindpolitik vor allem in China dazugeführt hat.

    00:28:15: Dass es immer weniger Kinder gibt, die sich um ihre Eltern kümmen müssen und dieser Verpflichtung den Eltern gegenüber ist viel stärker in diesen Ländern was ja mehr Belastung für die jüngeren Generationen bringt.

    00:28:27: aber es ist wie gesagt nicht die einzige Erklärungen.

    00:28:31: Wo?

    00:28:31: Wo ist es besser?

    00:28:34: ist in den skandinavischen Ländern.

    00:28:39: Wieder mal die Skandinavia und wir sehen zum Beispiel auch fürs Engagement von älteren Personen sind diejenigen Länder, da sind ja auch vor allem die skandinawischen Länder Vorreiter, die auch Engagement erlauben oder fördern von Gruppen, die vielleicht nicht mehr die höchste Leistung haben also wo alle integriert werden, alle etwas beitragen können.

    00:29:05: Und deshalb ... Weil das ja dann passiert dieses Engagement eben auch von älteren Personen und vielleicht gebrechlicheren älternen Personen hat man mehr Kontakt zu diesen Personen.

    00:29:17: Wir wissen aus der Psychologie, je mehr Kontakt es zwischen Gruppen gibt, desto besser die Sicht über die andere Gruppe.

    00:29:25: Wir können wieder mal was von den Skandinavierinnen lernen?

    00:29:28: Definitiv, ja!

    00:29:30: Sehr, sehr spannend.

    00:29:32: Wir kommen schon langsam auch zum Ende dieses Podcasts und da frage ich immer alle meine Gesprächspartnerinnen nach ihrem ganz persönlichen Menotyp und da bin ich wahnsinnig neugierig was da heute von Ihnen kommt?

    00:29:42: Ich habe es mir überlegt!

    00:29:43: Ich hab eigentlich zwei Sachen die ich sagen will.

    00:29:46: also mein Motto per persönliches Motor ist man wächst mit den Herausforderungen.

    00:29:51: wir unterschätzen wie adaptiv Menschen sind.

    00:29:56: Wie adaptiv wir auf Änderungen in unserem Leben reagieren?

    00:30:01: Wir sehen das Alte eben meistens eher negativ und denken, ich will so nicht leben.

    00:30:08: Also ein schönes Beispiel ist mein Vater der immer gesagt hat also wenn mir jetzt mit fünfzig jemand gesagt hätte dass sich mit neunzig So gebrechlich sein werde wie ich es bin und so eingeschränkt wie ich Es bin Ich hätte gesagt ich will das nicht.

    00:30:22: Und jetzt bin ich neunzig und ich bin gebrechlich.

    00:30:25: Ich bin eingeschränkt, und ich will

    00:30:26: leben.".

    00:30:27: Das ist das, warum zum Beispiel auch diese Anzüge... Vielleicht kennen Sie, dass es gibt so Anzügen, die simulieren sollen wie sich eine ältere Person körperlich fühlen.

    00:30:39: Die können das nie wirklich abbilden, weil sie den jahrelangen Prozess nicht abbildet indem wir uns an diese Veränderungen anpassen.

    00:30:49: Also wir unterschätzen unsere Anpassungsfähigkeit und das macht, dass für dazu, dass ältere Personen im Schnitt zufriedener sind, glücklicher sind, bessere soziale Beziehungen haben als jeder andere Altersgruppe.

    00:31:04: Es gibt ja diese Glückskurve,

    00:31:05: glaube ich.

    00:31:06: Entschuldigen Sie es gibt diese Gluckskurve oder die habe ich dann sogar wieder raufgeht?

    00:31:10: Genau genau.

    00:31:11: also eigentlich ist die Lebensmitte Eher die herausfordernde Phase, wenn man das Volb befindet sich jetzt anschaut.

    00:31:19: Wir haben viel zu tun und wir haben ja auch die größte Machtkante oder Verantwortung aber die geht natürlich auch mit Einbrüchen zum Teil in Volbe finden einher.

    00:31:31: Und der zweite Tipp ist gehen Sie wirklich in die Natur?

    00:31:34: Es ist...wir finden es in unseren Studien, in anderen Studien.

    00:31:38: Natur ist wirklich Heilmittel Nummer eins.

    00:31:41: Ich mache Jeden Morgen, nämlich mache ich mir einen grünen Tee, setz mich unter unseren Lindenbaum.

    00:31:47: Wenn das Wetter das erlaubt und fünf Minuten sitze ich unter dem Lindenbaum und der Tag ist einfach viel besser als ich das nicht tue.

    00:31:55: Es ist nachgewiesen dass Natur hilft auch bei der Menopause.

    00:32:00: Das sind großartige Tipps.

    00:32:01: Der Frühling ist ja auch schon angebrochen, also man hat jetzt auch keine Ausrede mehr dass das Wetter ungut ist.

    00:32:06: raus in die Natur weil es tut uns auch psychologisch und wissenschaftlich erforscht wirklich gut.

    00:32:11: Vielen vielen lieben Dank.

    00:32:12: eine Frage zum Schluss habe ich noch weil ich sehr neugierig wäre und mich vielleicht auch gerne mit dem Podcast wieder bei ihnen melden würde wann haben sie denn die Ergebnisse auch ihrer Studie fertig beziehungsweise auch diese interdisziplinäre Studie?

    00:32:24: was hat das für einen Zeithorizont?

    00:32:26: Wann darf ich Sie wieder anrufen nachfragen?

    00:32:28: Also von unserer Studie sicher im Herbst, da haben wir ja schon alles ausgewertet und die Propagationen sicher auch schon eingereicht.

    00:32:38: Bei der interdisziplinären Studie müssen wir wirklich schauen wie die Finanzierung klappt?

    00:32:43: Wenn sie klappt dann würden wir mit den nächsten Jahres beginnen!

    00:32:48: wünsche ich Ihnen dafür alles Gute und finde es wahnsinnig spannend, was Sie vorstellen.

    00:32:52: Und ich melde mich sicher wieder wenn ich darf weil das ist ein glaube ich sehr wichtiger Aspekt der vielleicht auch vielen Frauen die die Phase als herausfordernd empfinden auch helfen kann auch dass mein Zett vielleicht ein bisschen zu drehen und so schauen was dann passiert.

    00:33:06: Sehr

    00:33:06: gerne!

    00:33:07: Vielen, vielen lieben Dank.

    00:33:10: Das war schon wieder ein von wegen Pause über die Psychologie des Althans und wie das mit den Wechselern zusammenhängt.

    00:33:15: Unglaublich spannendes Thema!

    00:33:16: Wenn ihr andere Themen habt, die euch interessieren würden dann schreibt mir doch E-Mail, wie immer findet ihr in den Show Notes auch.

    00:33:23: falls ihr das Gefühl habt von wegen pauses sollte man live auch in eurer Stadt vorkommen.

    00:33:27: wir freuen uns über Vorschläge über Weiterempfehlungen und Abonnierungen so und so und uns gibt es wieder in vierzehn Tagen.

    00:33:33: Danke schön

    00:33:54: Das Pod.

    00:33:56: Deine Podcastagentur.

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