Folge 37 - Simone Kumhofer - „Was die Hirn-Darm-Achse mit Wechseljahre-Symptomen zu tun hat.“

Shownotes

Simone Kumhofer ist ehemalige Profi-Triathletin und Sport- und Ernährungswissenschafterin. Ihr Schwerpunkt liegt auf Ernährungsmedizin, Mikrobiom-Forschung und Produktentwicklung. Gemeinsam mit dem ehemaligen Tennisprofi Alex Antonitsch hostet sie den Podcast „No Guts No Glory“, in dem es um Ernährung, Sport, Leistungsfähigkeit, Stress und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu geht.

Im Gespräch mit Birgit Fenderl erklärt die Wissenschaftlerin, was man unter der sogenannten Hirn-Darm-Achse versteht, inwiefern diese besonders in den Wechseljahren entscheidend ist und welche Rolle dabei das Darmmikrobiom spielt. Dass sich Frauen in den Wechseljahren oft erschöpft fühlen, lässt sich genau messen und biologisch erklären – deshalb ärgert sich die Ernährungswissenschaftlerin besonders, wenn Frauen in dieser Lebensphase nicht ernst genommen werden. Neue Forschungserkenntnisse helfen dabei, Mängel auszugleichen und so für mehr Wohlbefinden zu sorgen.

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00:00:00: Viele Frauen berechnen den Wechsel an, dass sie sich erschöpft fühlen und viele Frauen die hören dann aber das ist halt der Stress sondern das ist psychisch.

00:00:08: Ich frage mich aber wie oft steckt denn da tatsächlich eine biologische Veränderung auch hinter diesem Gefühl der Erschöpfung?

00:00:15: Sehr häufig!

00:00:17: Also alles was du jetzt beschrieben hast ist physiologisch erklärbar.

00:00:22: Das bildet man sich nicht ein

00:00:24: Das ist biologisch und naturwissenschaftlich belegbar.

00:00:27: Und man soll sich nicht abschasseln lassen mit dem, bis heute gestresst?

00:00:32: Nein!

00:00:33: Das ist wirklich genau das – die eigene Wahrnehmung täuscht nicht.

00:00:37: Wir haben da so viele Veränderungen, die einfach auch sich messbar machen.

00:00:43: Also wir können das alles messen.

00:00:44: Wir können es darstellen.

00:00:45: Und wir wissen heute ganz schön viel über diese Verbindungen, über diese Zusammenhänge.

00:00:50: Und nichts davon ist reine Einbildung.

00:00:52: Da haben wir viel zu besprechen.

00:00:53: Danke dir.

00:00:56: Von wegen Pause.

00:00:58: Wechseljahre, ein fulminanter Neustart mit Birgit Vendern!

00:01:06: Guten Morgen liebe Zuhörerinnen.

00:01:08: oder vielleicht ist bei euch der Tage schon fast vorbei und er lässt ihn gerade mit einer Runde Sport ausklingen?

00:01:14: Ganz egal wie und wann und wo ihr von wegen Pause hört ich freue mich sehr dass ihr wieder dabei seid oder vielleicht hörte ja gerade zum ersten Mal hier rein.

00:01:24: dann ganz ganz herzlich willkommen beim meinem Podcast.

00:01:26: Seit April, twenty-fünfundzwanzig geht es hier um die Wechseljahre und die unzähligen Facetten, die diese Lebensphase aufmachen.

00:01:34: Hier kommen Expertinnen zu Wort und bekannte Persönlichkeiten, die ihre eigenen und ganz persönlichen Wechseljarregeschichten erzählen.

00:01:41: Und ich freue mich sehr, dass dieser Podcast wächst und wächst!

00:01:44: Das Bedürfen ist nach Informationen rund um die wechseljahrer ist einfach wirklich groß.

00:01:50: Deshalb gibt es hier viele Informationen – und ganz sicher keine Tabus.

00:01:54: Ich persönlich habe durch meinen Podcast auch unglaublich viel gelernt, ich lese immer wieder ganz neue Dinge und so bin ich auf das Thema Darum Hirnachse gestoßen.

00:02:03: Und was das mit den Wechselern zu tun hat?

00:02:06: Und ich weiß nicht wie es euch geht – ich kann mit meinen Wechselerasymptomen oder auch mit anderen Dingen wenn irgendwas anderes ist im Körper immer dann viel besser umgehen, wenn ich dazu Informationen habe oder diese Beschwerden irgendwie einordnen kann!

00:02:19: Und deshalb freue ich mich jetzt, dass ich heute eine absolute Expertin mir geübersitzen habe.

00:02:24: Herzlich willkommen, liebe Simone Kumhofer!

00:02:26: Hallo und vielen Dank für die Einladung!

00:02:30: Bevor es losgeht – eine kurze Werbeschaltung.

00:02:34: Veränderungen gehört zum Leben, Balance.

00:02:37: auch Omnibiotik aktiv begleitet Frauen wenn sich innen wie außen vieles bewegt.

00:02:43: Erhältlich in deiner Apotheke.

00:02:47: Ich frage mich sehr, dass du dir Zeit genommen hast.

00:02:49: Deine Stimme haben wir Anfangs schon gehört.

00:02:52: Du bist Ernährungswissenschaftlerin, du hast Gesundheitswissenschaften studiert, du bist Expertin für Mikrobiomforschung, du warst eine sehr erfolgreiche Trädlatin und das sei auch vermerkt sehr in der Forschung auch aktiv und diese Darum-Hirn-Axis ist absolut ein Thema von dir.

00:03:10: Und du bist deine Kollegin, eine Podcastkollegin nämlich gemeinsam mit Tennis Legende Alex Antonic bis zu Co-host des Podcasts No Guts nor Glory.

00:03:18: Da geht es um das Mikrobiom, die Ernährung, die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit habe ich da so richtig skizziert.

00:03:24: Perfekt!

00:03:25: Super zusammengefasst und genau das sind die Themen, die wir dann dort ausführlicher besprechen.

00:03:32: Das ist wunderschön.

00:03:33: Eine Link zu eurem Podcast, den gibt es natürlich auch in meinen Schoenuts.

00:03:36: Da könnte ich mir vorstellen dass sich da die Zielgruppen teilweise auch überschneiden.

00:03:40: mit ähnlichem Interesse auch an den Themen und wir haben uns ausgemacht das wir uns heute auf dieses Thema Herendarmachse fokussieren.

00:03:48: Man liest das immer wieder.

00:03:50: auch wenn man irgendwie illustrierten durchliest wo dankenswerterweise sage jetzt mal auch das Thema Menopause immer wieder kommt landet man bald.

00:03:58: daher Was ist damit gemeint mit dieser Hirn-Darm-Achse und warum sollten vor allem Frauen in den Wechsel lernen?

00:04:04: Darüber Bescheid wissen.

00:04:06: Diese Achse beschreibt eigentlich diese bidirektionale Kommunikation zwischen dem zentralen Nervensystem und dem enterischen Nervenystem, also dem zweiten Gehirn.

00:04:16: In der Darmwand sitzen circa hundert Millionen Neuronen und diese Kommunikation, die läuft wirklich bidirektional ab.

00:04:25: Also das heißt... Darf

00:04:27: ich ganz kurz hineinkregen?

00:04:29: Bidirekzional also der eine kommuniziert mit dem anderen oder den anderen kommuniziert zurück

00:04:34: Genau!

00:04:35: Und wir kriegen sogar mehr Informationen aus dem Darm ins Gehirn.

00:04:38: Das ist nämlich spannend weil wir glauben ja immer oben ist die Schaltzentrale aber eigentlich bekommen werden mehr Informationen als umgekehrt.

00:04:46: Ein ganz wesentlicher Faktor ist hier der Nervosvagus, also dieser zehnte Gehirnnerve.

00:04:52: Dieser Wanderer, den ganzen Körper quasi durchwandert oder der sich durch den ganzen Körper zieht und da gibt es eine unglaublich schnelle neuronale Standleitung sozusagen und auch immunologische Signalwege.

00:05:06: das heißt da gibt's Immunzellen die werden ausgeschüttet oder eben auch Botenstoffe Endocrine-Botenstoff wie zum Beispiel Serotonin Quartisol und natürlich auch, das ist ganz wichtig Metapolite die unsere Bakterien im Darm bilden.

00:05:22: Wie zum Beispiel kurzkettige Fettsäuren.

00:05:24: Und entscheidend ist, dass das Darm Mikrobiom moduliert eigentlich diese Achse ganz aktiv.

00:05:30: Das heißt wie gut unser Darm mikrobiomoduliert ist hängt davon ab wie wir uns ernähren, wie viel Stress wir haben in welcher Lebensphase wir gerade sind, wie stark unsere auch Sexualhormone Ausschüttung gerade ist.

00:05:43: und dann wird hier wirklich aktiv produziert, weil da sind ja kleine Chemiefabriken sozusagen.

00:05:50: Also die kriegen von uns ja was zu futtern und dann synthetisieren sie das sozusagen, scheiden etwas aus.

00:05:56: also diese Metapolite und das sind zum Beispiel Neurotransmitter oder bestimmte Vorstufen von Serotonin.

00:06:05: Und das ist genau in der Menopause dann superrelevant, weil eben der östrogehen Abfall genau hier in ein System eingreift dass ganz stark abhängig ist auch von Sexualhormonen.

00:06:17: Wenn das Östrogen abfällt, was es tut in den Wechseljahren dann tickt auch unser Darm nicht mehr ganz so wie vorher.

00:06:24: wird es richtig verstanden?

00:06:25: Ja genau weil wir haben bestimmte östrogen Rezeptoren und die sitzen im Gehirn aber zum Beispiel auch im Darm und auch auf Immunzellen und fällt der östrogenspiegel dann verändert sich natürlich auch diese Signalübertragung auf allen Ebenen also im Geirn in unserem Immunsystem.

00:06:43: und viele dieser, wie du vorher beschrieben hast diese diffusen empfundenen Menopause Symptomen von Brain Fog angefangen über Stimmungsschwankungen vielleicht Schlafprobleme oder eben auch eine veränderte Verdauungsleistung sind aus dieser Perspektive keine unzusammenhängenden quasi Einzelphänomene sondern wirklich Ausdruck einer gestörten Hirn-Darm-Kommunikation.

00:07:08: Also da verändert sich was und das ist ganz stark merkbar.

00:07:12: Das ist eine unglaublich komplexe Geschichte wie überhaupt eben.

00:07:15: du hast schon ein paar Symptome angesprochen wenn man über die Wechsellehre spricht von körperlichen psychischen sonstigen Symptomen, die glaube ich ja noch gar nicht alle ausgepreist sind.

00:07:25: irgendwann habe ich mal gelesen bis zu siebzig oder mehr die man gar nicht aufs Erste vielleicht mit Wechseljahren assoziiert, die aber dann doch, weil das alles eben so komplex ist, miteinander zusammenhängen.

00:07:35: Habe ich trotzdem das Gefühl dass man inzwischen, wo ja Gott sei Dank ein bisschen mehr die Rede davon ist und man langsam auch mehr liest und so, da geht es natürlich ganz schnell um den Abfall von Hormonen, der geht zum Knochen gesondert, um Herzkreislaufgesundheit... Um den Darm geht's eigentlich nicht zu oft!

00:07:50: Das, was du gerade geschildert hast sind das relativ neue Erkenntnisse und ist das deshalb noch nicht so publik?

00:07:56: Oder warum redet man nicht zu viel über den Damen in diesem Zusammenhang.

00:07:59: Also einerseits ist es natürlich alles, was darmspezifisch ist, Verdauung im Stoffwechsel dann die Ausscheidung also Stuhlgang ist irgendwie unsexy da redet Man nicht so gern drüber.

00:08:10: Und man muss aber auch fairerweise sagen Die Forschung also Mikrobiomforschung ist wirklich ein sehr junges Feld.

00:08:16: also richtig losgegangen ist es vor dreißig Jahren.

00:08:19: das klingt jetzt vielleicht gar nicht so wenig, aber dreizig Jahre in der Forschung das ist wirklich noch quasi in den Kinderschuhen bis sowas dann in die Lehre kommt und bis aus der Lehre dann heraus auch therapeutische Konzepte abgeleitet werden können, das dauert dann oft sehr lange leider.

00:08:37: Deswegen ist es mir auch so wichtig und deswegen freue ich mich auch dass wir darüber sprechen weil wir müssen einfach quasi das Wissen da ist aus der Wissenschaft, aus der Forschung kommunizieren und dann ist quasi auch etwas dabei wo jeder einzelne sich angesprochen fühlt und wirklich intervenieren kann und natürlich auch ganz viele Therapeutenärzte damit mittlerweile schon arbeiten weil der Leidensdruck natürlich enorm ist.

00:09:00: alles, was wir tun können um diesen Leidensdruck zu minimieren.

00:09:03: Das sehe ich auch wirklich in unserer Aufgabe und in unsere Verantwortung in der

00:09:07: Wissenschaft.".

00:09:09: Mir kommt ja voralles schon eine Liste nur noch mediale Beobachterin, dass sich vermehrt das Thema Mikrobiome lesen.

00:09:14: In diversen Zusammenhängen vor zehn Jahren glaube ich habe ich das noch recht selten gelesen ehrlich gesagt?

00:09:21: Ja, das ist definitiv so.

00:09:24: also wenn man sich so in den Fach... Seiten anschaut, wie stark Publikationen zugenommen haben in den letzten Jahren.

00:09:33: Dann ist das wirklich exponentiell.

00:09:35: Also dass er richtig Fahrt aufgenommen hat.

00:09:38: Wir haben natürlich auch technologische Möglichkeiten.

00:09:41: mittlerweile.

00:09:42: früher.

00:09:43: hat man im Labor angezüchtet, also wir konnten auf einer Agerplatte bestimmte Bakterien anzüchten.

00:09:48: Heute machen wir das alles über Sequenzierung, also DNA-Sequenzierung bis sequenzieren quasi das komplette Genom von Bakterie.

00:09:56: Wir wissen also ganz genau was machen die?

00:09:58: Was haben sie für einen Stoffwechsel?

00:10:00: Welche Enzyme exprimieren Sie?

00:10:02: und so weiter.

00:10:03: Und es ist natürlich auch dem geschuldet dass immer mehr Erkenntnisse nach außen kommen wir auch mehr darüber lesen und natürlich in der populären, allgemein wissenschaftlichen Zeitschriften oder Magazinen einfach mehr darüber gelesen wird.

00:10:22: Das was ich darüber gelesene habe oder auch schon im persönlichen Gespräch mit Experte erfahren hab ist das wenn man älter wird und auch wenn diese Hormonumstellung gerade diese abrupt geht.

00:10:30: bei Frauen darum gibt es ja auch da so viele Symptome die dann das unangenehm machen weil sich so schnell ändert alles im Körper.

00:10:38: Dass das Mikropion weniger vielfältig ist mit zunehmenden Alter, korrigiere mich wenn ich das irgendwie falsch sage.

00:10:44: Liegt es auch an dieser hormonellen Geschichte?

00:10:47: Ja unter anderem also ein ganz großer wesentlicher Einfluss ist eine große bakterielle Gruppe die bestimmte Gene exprimieren, die für Enzyme zuständig sind, die Östrogeen Ausscheiden, weil auch östrogen ist ja ausscheidungspflichtig.

00:11:05: Das heißt das wird dann quasi über die Leber wieder in den Darm gespielt und ein Teil abgespalten.

00:11:11: Und diese Bakterien sind dafür zuständig diesen Spaltungsmechanismus.

00:11:16: anzutrickern.

00:11:17: Wir wollen nicht zu viel von dem haben, wir wollen aber nicht zu wenig davon haben und das verändert sich ganz massiv quasi durch diese starken Schwankungen der Sexualhormone.

00:11:25: Aber nicht nur Sexualhomonen spielen eine große Rolle sondern auch Kategorlamine also Stresshormon, weil die laufen natürlich parallel, die kommunizieren ja auch miteinander.

00:11:35: Das hat alles einen Einfluss, wie viele verschiedene Bakterien vorhanden sind und natürlich auch wie gut unsere Verdauungsleistung zum Beispiel ist.

00:11:44: Und das ist etwas was glaube ich sehr viele Frauen gerade in der Vorphase der Menopause, also eine Bärimenopause oder Bremenopausal merken dass sich die Verdauerungsleistungen verändert auch zyklos abhängig und das macht natürlich ganz vielen zu schaffen oder auch natürlich dass sich vielleicht das Gewicht verändert usw..

00:12:02: Ja, die klassischen Themen mit den Frauen zu kämpfen beginnen sage ich jetzt mal so oder die Stören sind.

00:12:08: Das heißt aber wenn sich da mein Darum so verändert kann das dann tatsächlich auch beeinflussen wie ich dann schlafe?

00:12:15: Wie es mir psychisch geht oder auch mich fühle und wie ich denke.

00:12:19: also inwiefern beeinflusst dass mich als ein ganzen Menschen?

00:12:24: Ja mechanistisch ist es völlig plausible und teilweise ist auch sehr, sehr gut belegt.

00:12:28: Also das Mikrobiom also so wie ich vor erklärt habe produziert bestimmte Vorstufen und Modulatoren zum Beispiel von Neurotransmittern.

00:12:37: Rund neunzig Prozent zum Beispiel des Serotonins entstehen im Darm, auch wenn dieses quasi perifere Serotonin nicht direkt ins Gehirn gelangt.

00:12:46: Beeinflusst es aber trotzdem die Achse und wir kennen das ja Serotoninen-Mellatonin.

00:12:51: Das heißt diese, der Serotonin ist so unser Munter und unser gute Laune Neurotransmitter.

00:12:58: und das Mellatoninin da spricht man ja vom guten Einschlafen und Gabber unter anderem auch einem Neurrotransmittern.

00:13:06: Mikropion produziert sozusagen ist fürs Durchschlafen zuständig und das verändert sich genau in dieser Zeit.

00:13:12: Das

00:13:12: geht ja meistens dann gar nicht mehr, ne?

00:13:14: Genau!

00:13:14: Und das ist meistens dass Gabber als die Gammaaminoputtersäure wird quasi auch weniger vorhanden.

00:13:22: Dass durchschlaven fällt schwerer usw.

00:13:25: Gabber gibt es mittlerweile zum Beispiel als Supplements aber das kann nicht die Blut Hirnschranke passieren.

00:13:30: also da muss man ein bisschen vorsichtig sein Weil das ist oft dann auch so, dass man sich denkt ja ich brauche zum Durchschlafen mehr Gabber und dann kauft man quasi guten Mut des Gabbers.

00:13:40: Und dann schläft man erst nicht besser.

00:13:42: Also Gabber hat auch ganz viele andere Vorteile aber es kann leider nicht die Blut Hirnschranke passieren und hat da nicht diesen Effekt.

00:13:50: also hier gibt's leider nicht den Weg sondern wir brauchen ihn direkt aus dem Mikropion.

00:13:55: Das heißt wir müssen darauf achten, dass eben die Diversität du hast schon erwähnt also der Artenreichtum erhalten bleibt Und dass wir genau hier eben eine Balance schaffen und das schaffen wir eigentlich nur durch unseren Lebensstil.

00:14:08: Und auch Ernährung,

00:14:09: ne?

00:14:09: Ja, also für mich ist die Ernährungen immer ein Faktor im Lebensstiel und die Ernärung ist natürlich ... ja als ernährungsmedizinischer Sicht zeige ich immer es ist super wenn wir Dinge essen, die uns gut schmecken.

00:14:21: aber eigentlich sollen wir auch daran denken, dass wir quasi unser Mikrobiom damit zufrieden stellen weil unsere Mikrobiomen hat jetzt nicht so unbedingt Geschmacksrichtungen, auf die es besonders abfährt.

00:14:33: Sondern da geht's eher darum, welche Ballaststoffdichte hat ein Lebensmittel?

00:14:37: Wir brauchen eine hohe Ballaststiftigte, die müssen fermentierbar sein und das ist auch noch einmal ein Unterschied also fermentierba von den Bakterien.

00:14:45: Das heißt, die Bakterie müssen sie als Futter nutzen können.

00:14:48: ich höre sehr häufig ja Ich nehme eflosamen Schalen dass ist super ist quasi sekundär Einflussreich fürs Mikrobiom, aber leider nicht primär.

00:14:57: Weil es nicht fermentierbar ist oder nur zu einem kleinen Bestandteil.

00:15:00: Fermentierbare werden zum Beispiel Arkazianfaser, Goa-Kernmehl, Inulin, Bektine und so weiter.

00:15:06: Das sind die Dinge, die unser Mikrobiome wirklich feiert und wo dann quasi die Post abgeht in der Produktion von kurzgedingten Fettsäuren oder eben auch von diesen Neurotransmittern.

00:15:15: Ja, die Belaststoffe sind wunderwutzig.

00:15:17: Das sagt Males Gruber, Ernährungswissenschaftlerin und Geschäftsführer von der Ernährung.

00:15:22: Warum heute mit ihr seine extra Folge auch zum Thema Ernährungen und Wechseljahre gibt?

00:15:25: Die hat auch die Belastingstoffe richtig hoch leben lassen hier in unserem Gespräch.

00:15:31: Die sind sehr wichtig.

00:15:32: Das heißt Lebensstil, Bewegen ordentliche Sachen essen.

00:15:37: Manchmal hat man das Gefühl in dieser Phase beziehungsweise berichten viele Frauen ich habe das an mir selbst auch beobachtet dass Dinge auf einmal nicht mehr so verträgt, wie man sie früher vertragen hat.

00:15:47: Hat das auch mit dieser Umstellung zu tun?

00:15:50: Ja, absolut.

00:15:51: Also unsere Verdauungsleistung hängt ganz stark natürlich davon ab auch wie in Tegern unsere Damparriere ist und dafür ist auch wieder unser Mikrobiom zuständig.

00:16:01: Wir gehören ja manchmal von einem sogenannten Lickiga-Zyndrom also quasi eine Barriere-Störung der Dame sehr immer permeabel weil eigentlich es ist ein geschlossenes System vom Mund bis zum Rektor irgendwie so einen Rohr oben kommt Nahrung rein und unten kommt dann das Stuhl raus.

00:16:15: aber irgendwie müssen wir die Nährstoffe diffundieren

00:16:17: d.h.,

00:16:18: die Makronährstoffen die uns Energie liefern oder auch die Mikronährstoffe, die ja als Co-Faktoren dienlich sind müssen ja irgendwie aus dem Darm loomen quasi hinaus.

00:16:26: Deswegen ist der Darm immer vermehrbar aber wenn er übermäßig durchlässig ist sprechen wir eben von seinem sogenannten Lickigat.

00:16:34: und das entsteht sehr häufig eben durch eine Veränderung in den Sexualhormonen, durch eine verarmung der Diversität oder natürlich auch wenn wir Medikamente nehmen mussten oder wenn wir enorm viel Stress haben.

00:16:45: also Stress ist natürlich ein wesentlicher Faktor.

00:16:48: jetzt wissen dass wir oft nicht so resilient sind in dieser Phase.

00:16:52: Und dann schütten wir mehr Stresshormone aus.

00:16:55: und es ist spannend, wir wissen mittlerweile heute das es bestimmte Bakteriengruppen gibt die haben Oberflächenrezeptoren über Stresshormone Energie bekommen und so dann quasi, über ein System das nennt sich Quorum Sensing.

00:17:10: Das ist WhatsApp unter Bakterienfamilien miteinander kommunizieren und sagen da tut sich irgendwas im Außen.

00:17:16: wir wissen nicht genau was es ist.

00:17:17: Es ist jetzt ein fieses E-Mail vom Chef oder ist es?

00:17:21: Wir laufen gerade eine Marathon aber wir müssen uns darauf irgendwie einstellen und sie reagieren drauf.

00:17:26: und Stress ist für mich eigentlich nach der Ernährung der wesentlichste Modulator fürs Mikropion und deswegen

00:17:32: Stress ist nie gut.

00:17:34: Nein, Stress ist nie gut.

00:17:35: Weil haben wir alles so oft Stress?

00:17:36: Ja.

00:17:36: Manchmal ist es leider auch nicht vermeidbar.

00:17:38: Ich sage immer wenn's ein positiver Stress ist dann finde ich das ja schon besser.

00:17:41: Schlimm sind diese Dinge die wirklich negativen Stress machen wo du wirklich irrsinnig arbeitest oder was auch immer dich nur ärgerst.

00:17:47: Das ist eigentlich die schlimmste Kombination.

00:17:49: Ja, Hilflosigkeit oft ist es so dass man nicht darauf reagieren kann oder das Gefühl hat man kann nicht drauf reagieren.

00:17:55: Sobald wir ins Tun kommen wirds immer schon leichter.

00:17:58: Jetzt

00:17:58: immer besser!

00:17:59: Wir haben sich im Intro schon gehört aber natürlich absolut nicht ausreichend genug, weil ich am Anfang ja immer so das Thema ein bisschen anreise und da ging es um das Thema Erschöpfung.

00:18:07: Das zieht sich auch glaube ich quer durch das erleben- und erzählen viele Frauen in dieser Lebensphase.

00:18:13: Man fühlt sich wirklich erschöpft.

00:18:15: Es funktioniert nicht so, wie es sonst funktioniert hat.

00:18:17: und auf diese Dinge dass einem dann jemand sagt das ist psychisch oder du bist halt gestresst.

00:18:22: Das ist wahnsinnig unangenehm wenn man mit dem konfrontiert ist.

00:18:25: deshalb habe ich sehr gern gehört wie du gesagt hast das ist alles absolut biologisch beweisbar.

00:18:31: warum sind wir denn so erschöpf in dieser Phase?

00:18:35: Also ich spreche in meinen Vorträgen und das ist ein Teil meiner wissenschaftlichen Arbeit sehr lange Zeit gewesen.

00:18:41: Sehr gerne über die sogenannte Darm-Mitochondrienachse, also Mikrobiom-Metochondrierenachse... Da

00:18:47: muss ich jetzt ganz kurz mal hineingreischen.

00:18:50: Mitochондren haben wir alle in der Schule gelernt, haben wir zickfach gehört.

00:18:53: Bist du so nett?

00:18:55: Und erklärst du uns das aber

00:18:56: noch?

00:18:56: Sehr gern.

00:18:57: Also mit Touhouren sind die Kraftwerke in unseren Zellen, hier wird ATB produziert und ATB ist quasi die Währung für die wir Muskelkraft bekommen, für die Wir Energie bekommen und dies wirklich essentiell.

00:19:10: Die Mitochondrien sind spannenderweise den Bakterien sehr ähnlich weil Mitochen wurden entwickelt oder sind entstanden aus sogenannten Alpha-Proteopakterien, also evolutionär bedingt.

00:19:23: Die schauen nicht nur ziemlich ähnlich aus sondern die zwei kommunizieren ganz diffus miteinander über unterschiedliche Wege.

00:19:30: und deswegen ist es auch so gut erklärt weil Erschöpfung gerade in dieser menobausalen Phase multifaktoriell ist.

00:19:37: Also ein zentraler roter Faden ist aber die celluläre Energieproduktion also in unserer Mitochondrien Weil diese östrogen Abfall betrifft die Mitochronrien direkt Dazu gehe ich gerne gleich mehr, aber verschlechtert oft dann auch zum Beispiel Schlafqualität oder eben auch Stressresilienz.

00:19:56: Wir haben Hitzeballung die komplette Architektur unseres Schlafs verändert sich und somit verschiebt sich in weiterer Folge dann auf der Stoffwechsel und erhöht auch diese niedriggradigen oder niedrigschwelligen Entzündungen.

00:20:10: Wir nennen das Low-Grade oder Silent Inflammation und diese Faktoren, die summieren sich also das kumuliert sich auf zu einem Gefühl dass quasi nicht mehr schlafen alleine das Problem ist, sondern weil oft eben diese Energieproduktionenstätten dann auch eingedämmt sind und hier einfach diese Erschöpfung.

00:20:29: Also wirklich auch körperliche Erschöffungen aber auch natürlich kognitiv.

00:20:33: also man vergisst schneller Dinge

00:20:35: usw.,

00:20:35: denn die Mitochonren sind überall aktiv.

00:20:38: um so mehr Mitochenre oder Organe mit einer hohen Energieverbrauchrate sozusagen haben sehr viele Mitochanren.

00:20:46: wir sehen auf einmal schlechter Auch die unterschiedlichen Faktoren, Oestrogena dann auch zusätzlich.

00:20:52: unsere Schleimhäute spielen mit einer Rolle auch wieder in Korrelation mit unseren Sexualhormonen.

00:20:59: Aber natürlich immer auch die Mitochondrien und da wird es ganz spannend weil eben quasi Mitochen sind ja kleine Organälen, die diese Energie produzieren, die wir tagtäglich brauchen.

00:21:12: wenn sie nicht funktionieren, dann funktionieren wir auch nicht mehr und man kann mittlerweile das alles messen.

00:21:18: Deswegen habe ich das eingehens auch gesagt Ich liebe Laborarbeit!

00:21:22: Ich liebe es zu messen.

00:21:23: vielleicht kommt das aus der Sportwissenschaft weil wir einfach unglaublich viel gemessen haben Und die finde so schön dass wir heute so viele Tools haben um diese Dinge auch darstellen zu können.

00:21:32: Das heißt wir können die Mitochondrien dichter messen.

00:21:35: wie viele Mitochen hab ich?

00:21:37: Weil umso mehr Mitochanren umso besser.

00:21:39: zum Beispiel als Ausdauersportler hast du ca drei mal so viele Mitoschanren also Couchpotato.

00:21:43: Das macht natürlich dann auch schon Sinn, das zu trainieren.

00:21:47: Auch wenn wir wissen in der Minobause sollen man da noch viel Kraft trainieren und so weiter.

00:21:51: aber da ist natürlich ganz essentiell dass wir auch darauf achten sind die in ihrer Arbeitsleistung intakt?

00:21:58: das können wir auch messen.

00:21:59: also wir können das ganz genau darstellen und deswegen glaube ich dass wir hier eine gute Möglichkeit haben.

00:22:05: viele Dinge die oft abgetan werden als naja das sind halt die Hormone du fühlst dich halt nicht gut bin quasi nicht uma.

00:22:13: Das hört man ja leider immer noch, dass man das schon sehr gut darstellen kann und dann einfach sieht wie stark das alles miteinander verknüpft ist und wie sehr der Leidensdruck dadurch auch zunimmt, dass ein einerseits nicht gehört wird oder andererseits dass man sich selber in Frage stellt und sich denkt er bin ich jetzt wahnsinnig weil Mit den Hormonen ist es ja in der Darstellung oft sehr, sehr schwierig.

00:22:34: Also wir können eine Speichelhormon-Test, wir können auch bestimmte Blut-Tests... Wir müssen immer ganz genau schauen, wann schauen wie uns was an und da ist das natürlich unglaublich diffus und ich hoffe dass wir in Zukunft einfach Lösungen haben wo wir auch zum Beispiel Hormone wirklich kontinuierlich messen können.

00:22:50: Wir kennen das ja von der Glukose

00:22:52: z.B.,

00:22:52: also so Glukosemonitoring, das eigentlich für Diabetika sehr relevant ist.

00:22:58: aber ich hoffe, dass wir finden, dass wir das für Hormone schaffen.

00:23:02: Weil das wäre ein Game Changer!

00:23:05: Das Interessante ist nur das, was du schilderst.

00:23:09: Eben warst dieser Abfall – ich bleibe jetzt einfach um es zu vereinfachen.

00:23:12: Ich weiß, dass liegt nicht ausschließlich am Oestrogen und man bleibt mir mal bei einem, was der auch in den Mitochondrien macht irgendwie, was dann auch messbar ist.

00:23:19: also was erklärt warum sich Frauen so fühlen und sich keinesfalls damit abschasseln lassen sollten, dass das halt so ist.

00:23:26: Es ist aber ein Faktum, dass ihnen wechseln an das Oestrogén zur Abfeldt.

00:23:29: Das heißt wo ist die Lösung?

00:23:31: Ja, wir können da einerseits natürlich über unseren Lebensstil ganz gut intervenieren.

00:23:35: Andererseits natürlich uns auch begleiten lassen in dieser Phase also wir kennen ja bioidentische Hormontherapien und so weiter.

00:23:42: Also das macht dann schon absolut Sinn.

00:23:44: mit der Chondrein gezielt zu unterstützen wäre natürlich auch sinnvoll.

00:23:48: Da kommt die Bewegung wieder ins Spiel auch wenn wir das Gefühl haben Wir sind antriebslos, wir sind müde und es dabei wirklich quasi ein bisschen auch dahingehend Bei der Nase packen und versuchen eine Kombination aus, da an Krafttraining zu schaffen, Atemübungen.

00:24:03: Und vielleicht auch ganz einfache Dehnübung und so weiter.

00:24:06: Also die kleinste Bewegung tut unsere Mitochondren schon gut.

00:24:10: Krafttrainig ist natürlich so wesentlich weil uns die Muskelmasse ja irgendwann so stark flöten geht.

00:24:15: Das sind durch im Alter eigentlich die Bankes auf die wir bauen müssten.

00:24:19: Das heißt das Krafttrainen ist wirklich essentiell also Radposten, Menopausal überproportional wichtig.

00:24:26: Und dann die Ernährung, weil wir können natürlich auch unsere Mitochonren quasi ausreichend versorgen.

00:24:31: hier spielen zum Beispiel Omega-Treife zu euren an eine entscheidende Rolle.

00:24:34: aber auch Polyphenole das sind diese sekundären Pflanzenstoffe also alles was die quasi Pflanzenweltbund macht oder gut riechen lässt, besonders aussehen lässt sind als eine Polyphenole und dann natürlich ausreichend Protein.

00:24:47: Das kennen wir auch weil diese Substrate für unsere Atmungskette also für die Produktion von ATP entscheidend sind.

00:24:53: da brauchen wir die B-Witamine da brauchen wie das Magnesium und natürlich dann auch zeitlich strukturierte Nahrungsaufnahme kann Das wissen wir, die sogenannte Mythophagie.

00:25:04: Wir kennen alle wahrscheinlich den Ausdruck der Autophagien also das

00:25:07: Entzellenreinigung oder so.

00:25:09: Genau!

00:25:10: abführen von nicht mehr funktionsfähigen Zellen, brauchen wir auch für unsere Mitochondrien.

00:25:15: Das nennt man eine Mithophagie.

00:25:17: Wenn Mithochondriere nicht mehr aktiv sind oder nur mehr teilweise aktiv müssen sie auch entsorgt werden das nennt mal einer Mithophagie.

00:25:24: und das alles fördert dann noch die metabolische Flexibilität und das ist ja das was da ganz entscheidend auch für Gewichtsstabilität ist.

00:25:32: Da muss gleich wieder Zwischenfragen.

00:25:33: Ich hoffe, ich habe mich richtig gemerkt als strukturiertes Essen oder strukturierte Ernährung hast du gesagt?

00:25:39: Heißt das dass es darauf ankommt wann nicht was esse oder wie mein ess verhalten ist?

00:25:45: ja also dass man sich für sich und da ist es ganz individuell also wenn man wird von mir nie hören quasi im Sinne von Das ist gesunde Ernährungen weil das so hoch individuell ist.

00:25:56: wir wissen heute dass wir eigentlich jeden einzelnen Menschen ganz individuell.

00:26:02: abstimmen müssen, was für ihn gesund ist.

00:26:05: Was für ihn die ideale Nahrungsaufnahme ist.

00:26:08: Intervallfasten ist nicht für jeden ideal, kann aber für viele total dientlich sein.

00:26:12: mit strukturierter Nahrungsaufnahmen meine ich einerseits dass man sich wirklich mal die Zeit nimmt und vielleicht ein bisschen mittrackt.

00:26:19: Ich weiß das es unsächsig mag das auch nicht so gerne, aber dass man ungefähr so ein paar Mahlzeiten hat, die man gern isst, die leicht zu bereiten sind, die einem quasi gut versorgen wo man weiß wie viel Proteine sind da enthalten?

00:26:31: Wieviele Fette halten, wie viel Kohlenhydrate und dann auch so quasi eine Struktur zu schaffen.

00:26:36: Was brauche ich?

00:26:37: Wie viel brauche Ich überhaupt?

00:26:39: Und das auch Versuche in meine Basisanierung zu integrieren.

00:26:44: Das ist natürlich super wenn man gern kocht und gerne viel ausprobiert.

00:26:47: Das verstehe ich aber die meisten sind oft überfordert haben nicht so viel Zeit.

00:26:51: Es kostet

00:26:51: doch Zeit!

00:26:52: Genau.

00:26:53: Und das ist oft Zeitersparnis, weil dann hat man so zehn verschiedene Gerichte sozusagen wo man gut weiß.

00:26:59: da bin ich eigentlich versorgt mit Vitamine, Mineralstoffen Spurnelemente und eben den Makronährstoffen die ich brauche.

00:27:06: und die Proteine werden immer wichtiger quasi um den Muskel auch zu erhalten, aber bitte nicht nur an die Muskulatur denken bei Proteinen sondern vor allem auch an das Immunsystem zum Beispiel.

00:27:16: Jede Immunzelle besteht aus Proteinstrukturen am Minus Euren und das ist so essentiell.

00:27:21: also kann man nicht oft genug wiederholen auch wenn es in diesem ganzen Thema mittlerweile hoffentlich schon angekommen ist.

00:27:29: aber ich wiederhole es deswegen auch nochmal weil unsere Mitochondrien abhängig davon sind wie gut ausreichend wir uns mit Protein versorgen.

00:27:37: Bei Protein muss ich natürlich ein bisschen nachfragen.

00:27:38: Das ist ein wirklich unfassbar Trend, der nicht übersehbar ist und ich muss gestehen in mir regt sich teilweise schon ein bisschen einen Widerstand wenn ich durch den Supermarkt gehe und mir auf egal welchem Lebensmittel oder wenn sein Eis irgendwie Protein entgegen kommt.

00:27:56: Es ist trotzdem ein guter Trend nämlich mal anwürst zu sagen oder wird da auch Schindludder geträumt?

00:28:01: Ja Also, ich glaube Marketing ist all over.

00:28:04: Wir sind da im absoluten Hype und das ist nicht notwendig.

00:28:08: aber ich denke wir kommen alle auch aus so einer Phase Da wurden die Kohlehydrate eine Zeit lang verdäufelt Die Fette wurden irgendwann mal verdäuffelt Das Protein war irgendwie so unterschwellig Ist aber dann auch irgendwie einen Verruf geraten wenn man quasi an den Fleischkonsum denkt Und auch Eier waren in der Zeit lang nicht wirklich sexy Es gar nicht so einfach alles High Protein ist und das man quasi Lebensmittel, die von Haus aus ja proteinreich sind dann noch mehr anreichert.

00:28:38: Und dass nochmal drauf schreibt, das halte ich für absolut unnötig.

00:28:42: aber natürlich eine bestimmte hochqualitative Proteintichte Das kann vegan-vegetarisch sein, das funktioniert wunderbar.

00:28:50: also es sollte überhaupt kein Problem mehr, das kann auch als tierischen Ursprung sein.

00:28:55: Aber einfach, dass man so ein bisschen einen Gefühl hat wie viel quasi ist notwendig.

00:29:01: Ich denke mal, so dieser eine Kilo pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag ist eine gute Annäherung.

00:29:10: Obwohl wir immer noch hören, dass es nach einer Nährung von ca.

00:29:18: höher heben kann.

00:29:19: Also viele Fachgesellschaften diskutieren da natürlich sehr viel drüber und einer meiner Professor an, die nicht immer sehr geschätzt hat, der hat immer gesagt umso älter wir werden, umso stärker müssen wir uns ernähren.

00:29:30: wie Bodybuilder brauchen wir immer mehr Protein und das Seniore ist dann wirklich so quasi zu ernählen wie ein Bodybilder der auf die Bühne will.

00:29:40: Mach's wie ein bodybuilder gut das ist ja vielleicht auch eine Motivation.

00:29:43: ich esse nicht mehr so früher.

00:29:44: trotzdem nehme ich zu einen Satz, den man sehr oft hört.

00:29:48: Das sage ich jetzt mal in meinem Alter von Gleichaltrigen weil der Stoffwechsel einfach nicht mehr so ist wie er ist.

00:29:54: was hat denn das mit Herrn Damachs zu tun?

00:29:57: Ja auch das ist keine Einbildung.

00:29:59: also grundsätzlich der Grundumsatz sinkt durch einerseits Muskelverlust man möchte es nicht glauben aber wir verlieren bereits ab dem im dreißigsten Lebensjahr, also Roundabout wirklich sehr viel Muskelmasse pro Jahr.

00:30:12: und das verändert natürlich einerseits auch unsere Mitochondre alle Effizienz.

00:30:16: Also wie gut unsere Mitorchondren arbeiten!

00:30:18: Und es verschlechtert vor allem die Insolinsensitivität und begünstigt Fetteinlagerung statt Fett zu verbrennen.

00:30:25: Und diese Fettverteilung verschiebt sich hormonell bedingt eher nach Viszeral, also das ist quasi dieses Fett dass ich dann um die Organe anlagert... Das böse

00:30:35: Bauchfett!

00:30:36: Genau, weil es hochinflammatorisch ist, also sehr stark Entzündungsneigung antriggert.

00:30:44: und das verändert auch unseren Schlaf und erhöht zusätzlich unseren Cortisolspiegel,

00:30:49: d.h.,

00:30:50: das moduliert alles in weiterer Folge auch Appetit zusätzlich blöderweise die Speicherung, also wie wir einspeichern.

00:30:57: Und das ist dann wirklich teilweise so.

00:30:59: es ist nicht unbedingt mehr Essen sondern ein verändertes quasi metabolisches Umfeld sozusagen dass dieselbe Kaloriemenge anders verschiebt.

00:31:09: und da gibt's halt leider auch noch die GLB-I Biologie Die ja jetzt durch die Abnehmenspritze in aller Munde ist aber die eigentlich ganz viel mit unserem Darm zu tun hat.

00:31:21: Kurze Zwischenfrage, ich bin über diesen Begriff auch gestolpert.

00:31:24: Aber der war mir nicht präsent und wahrscheinlich ist ja viel unserer Hörerinnen auch noch so präsend.

00:31:30: GLP-I Biologie.

00:31:32: was heißt das?

00:31:34: Also GLP I ist das sogenannte Klucagon Likepeptideins.

00:31:37: Das ist sein Name also ein sogenanntes Peptid.

00:31:40: Also Peptider sind Aminosäureketten bis circa fünfzig die Wissenschaft streitet sich oder einen Fünfzig weil Insulin es auch ein Peptit Und das hat eilnundfünfzig Aminosäuren.

00:31:53: Aminosauren sind quasi die Bestandteile von jedem Protein, ich stelle mir das immer vor wie so Perlenketten.

00:31:58: wir kennen ja alle Arginin, Lysin, Methionin, überall wo dieses In hinten ist, da sind alles Aminosaueren und dies werden unterschiedlich zusammengesetzt.

00:32:07: und dann sind es Ketten.

00:32:08: und wenn sie länger sind spricht man von einem Protein.

00:32:10: und wenn Sie quasi fünfzig-eilnudfünfzig sind, dann sprechen wir noch von einem Peptid

00:32:14: d.h.,

00:32:15: diese sind relativ kurz.

00:32:16: und dieses GLP I ist so ein genanntes in Kredinhormon.

00:32:21: Das heißt, das wird von unseren Darmzellen, also von den L-Zellen im Darm zetsaniert, also ausgeschüttet wenn wir gegessen haben und es verstärkt quasi die Glukose abhängige Insulinauschüttung.

00:32:35: Glukos ist Zucker.

00:32:36: Also wenn wir Zucker Kohlerhydrate zu uns nehmen, wird dann auch die Insulinausschützung angetrilliert und verlangsamt die Magenentklärung und signalisiert dem Gehirn irgendwann ich bin satt.

00:32:49: Deshalb sagt

00:32:50: man so, wenn man proteinreich ist, ist man auch länger satt zum Beispiel beim Frühstück.

00:32:54: Ja unter anderem weil auch die Magenpassage eine längere ist.

00:32:56: Proteinverdauung ist hochkomplex also es ist durchaus schwierig für den Körper.

00:33:01: Es ist in einer längeren Verweildauer weil das einfach länger braucht und dadurch ist die Sättigung auch länger da.

00:33:08: Diese Inkredine, also da gibt es ja mehrere aber dieses GLB-Eins ist damit wirklich so ein zentraler Schlüsselpunkt oder ein Bindeglied zwischen unserem Darm unserer Bauchspeichel größer weil die schüttet ja das Insulin aus und unserem Gehirn.

00:33:23: Weil das Gehirnen darüber entscheidet sind wir satt oder haben wir noch Hunger?

00:33:28: Und der Angriffspunkt Modernen GLP-I Rezeptoragonisten, so heißen die ja also diese Abnehmenspriste.

00:33:35: Die setzt ihr genau dort an weil spannenderweise wir sehen wenn Östrogen abfällt, dann fällt auch die GLP-I Produktion ab.

00:33:46: Das hat wieder was mit Rezeptoren zu tun.

00:33:48: Diese Östrogenrezeptoren sitzen ja überall und das ist ganz spannend.

00:33:54: Und da kommt nämlich genau dieser Punkt dass wir quasi genau das gleiche essen, dass wir uns gleich viel bewegen und dass wir aber doch trotzdem durch diesen veränderten Sättigungsreflex im Körper eine Veränderung der Magen entlebt und so weiter in den Wechseljahren merken, dass wir zunehmen.

00:34:14: Und das hat ganz viel auch quasi mit vorhandenen GLP-Eins zu tun.

00:34:18: also da gibt es mittlerweile wunderbare Studien und deswegen sieht man ja jetzt bei nicht nur übergewichtigen Menschen, dass man zu diesen GLP-Eins-Argonisten greift in den Wechseljahren.

00:34:31: Also viele Gynäkologen arbeiten damit auch off label weil man hier einfach mit niedrigeren Tossierungen schon eigentlich einen positiven Effekt in diese Richtung erzielen kann.

00:34:40: das heißt jetzt vom anderen Seite nicht, dass jeder bitte die Abnehmenspritze braucht oder nehmen soll aber wir haben da leider quasi ein bisschen eine falschen Stempel auf diesem sehr, sehr wichtigen Peptid draufgepackt.

00:34:55: Das ist die Abnehmenspritze und wir hören ja immer wieder das es für die, die quasi nichts von selber abnehmen können.

00:35:00: Und soweit sehe ich ganz anders.

00:35:03: Darüber sprechen wir in unserem Podcast auch relativ viel weil das halt so ein starkes Thema ist und gerade in den Wechseljahren sieht man dann einen totalen Erfolg auch in der Mikrotossierung weil es hier einen positiven Effekt hat auch für unseren Stoffwechsel

00:35:17: Wobei es hier, glaube ich, wichtig ist zu sagen.

00:35:19: Hier geht's nicht darum die Bikini-Figur wieder zu erlangen sondern eben gerade was du angesprochen hast eben auch das doch gefährliche Bauchfett und all diese Dinge in Zaum zu halten?

00:35:29: Genau vor allem weil dieses Bauch fährt und dieses also viszarelle Fett einfach quasi wirklich gesundheitsschädlich ist was im ganzen Körper dann zu erhöhten Entzündungswerten führt und das kann natürlich dann über Gefäß Veränderungen bis hin zu neurodegenatrativen Erkrankungen und so weiter.

00:35:48: Also da gibt es wirklich ganz viele Korrelationen, dass das dann eben zunimmt.

00:35:53: Da am Leberachse also auch das viscerale Fett und die Leber haben eine permanente Kommunikation und einen Austausch.

00:35:59: Und hier geht's wirklich um einen ganzheitlichen Gesundheitsansatz.

00:36:04: Das ist alles natürlich unfassbar komplex.

00:36:07: wenn du jetzt versuchen würdest zusammenzupassen wir Frauen in den Wechseln lernen und ihnen sage ich mal drei Tipps auch für eine Umstellung von Ernährungsgewohnheiten empfehlen könnt.

00:36:19: Das lässt sich das ein bisschen verallgemeinern, ich weiß schon es ist wahnsinnig individuell.

00:36:23: aber was könnte für jede das Wichtigste sein, was sie verändert?

00:36:27: Also Ballaststoff vielfalt steht bei mir immer ganz oben.

00:36:30: also es ist nicht nur die Menge sondern auch die Diversität.

00:36:34: also auch wieder unterschiedliche Ballaststoffe unterschiedliche pflanzliche Phasern.

00:36:39: Sie sind wirklich quasi das Substrat für unsere Bakterien, dann haben wir auch viele verschiedene Bakterie.

00:36:44: Das heißt es wäre schon nochmal ein ganz wesentlicher Faktor.

00:36:48: da kann man einerseits natürlich mit Dingen arbeiten wie zum Beispiel in einem AKCM-Phase, dass ich immer Müsli rühren kann zusätzlich oder eben ein Goa-Kernmehl und so weiter.

00:36:59: Also ich mache mir im Moment zum Beispiel mal gern selber Eis.

00:37:02: Ich liebe Eis aber versuche halt natürlich den hohen Zuckergehalt im Eis ein bisschen zu vermeiden.

00:37:07: mach mir selber ein Eis Und Goa Kernmehl ist super spannend weil das hat eine hohe Bindungseigenschaft.

00:37:13: Das wird oft auch wirklich in der klassischen Eisproduktion verwendet Weil es das Eis quasi cremig macht.

00:37:18: und wenn man das Zuhause macht einfach nur ein paar Früchte und einen eingefrorenen Joghurt damit püriert, dann wird das wirklich wie Eis.

00:37:27: Also das ist ein absoluter Tipp!

00:37:29: Und dann ist es natürlich Bewegung und Muskelaufbau oder Muskelerhalt so gut wie's geht.

00:37:35: Das heißt wir haben hier natürlich auch eine Achse – Muskledarmachse – und die hat ganz viel damit zu tun quasi wie stark unser Grundumsatz.

00:37:46: stabil oder gleich bleibt, also wie stark er sich verändert.

00:37:50: und dann ist es natürlich so ein schwieriges Thema Stressregulation.

00:37:54: Schlaf priorisieren das heißt wirklich schauen dass man möglichst zu gleichen Zeiten ins Bett geht, dass man quasi rund um die Einschlaffase auch noch Stressoren vermeidet nicht mehr unbedingt wird diskutiert oder auch nicht mehr thumbscrawled am Handy.

00:38:12: Oder vielleicht keine aufregenden Dinge mehr anschaut und da sind eigentlich schon, das ist relativ simple.

00:38:18: Das sind schon die Basis-Dinge, die für mich immer entscheidend sind.

00:38:22: Dann können wir natürlich über supplement sprechen.

00:38:24: Wir können über Probiotika nachdenken also lebensfähige Bakterien, die das Darmikrobium in dieser Phase auch noch modulieren macht absolut Sinn.

00:38:32: Können über Mikronährstoffe nachdenkt und so weiter.

00:38:35: Also hier gibt es wirklich mittlerweile tolle Ansätze Aber ich denke, die Basis muss immer... Das sind die Hausaufgaben, die müssen gemacht werden.

00:38:42: Und sonst ist das Add-on quasi dann auch nicht zielführend aus meiner Sicht.

00:38:47: Worüber wir noch gar nichts gesprochen haben und ich weiß eh schon was du sagen wirst.

00:38:51: Ich frage dich trotzdem, is das Thema Alkohol trinken?

00:38:56: Ja also... Ich würde es dir

00:38:56: nicht empfehlen!

00:38:58: Nein, kann ich leider nicht empfehlen.

00:39:00: Also Alkohol auch in geringen Mengen ist nicht nur fürs Darmikropium, nicht unbedingt dientlich... Wir wissen was Alkohl ist?

00:39:07: Wir können mit Alkuhl desinfizieren!

00:39:09: Es ist hoher antimikropial antiseptisch das heißt wir desinfiziieren damit.

00:39:14: und wenn wir eh schon quasi damit zu kämpfen haben dass wir genügend verschiedene Bakterien haben dann möchte ich nichts quasi zu mir nehmen was da zusätzlich einen negativen Einfluss hat Und ich rede jetzt im Moment wirklich nur über das Mikropiomonteil Einfluss von Alkohol.

00:39:28: Also wir kennen ja den negativen Einfluß von Alkol auf allen Ebenen und wenn wir über rotem Wein und Polyphenole nachdenken, dass ihr immer quasi als Gegenargument kommt warum Wein-Rotwein vor allem gesund ist dann bin ich eher jetzt um die Jahreszeit bei dem Beeren im Idealfall irgendwo bekommen, vielleicht vom Biopauernmarkt oder selber pflücken gehen und davon kann ich wirklich viel essen.

00:39:52: Also um dieser Jahreszeit bären in jeder Farbe und in jeder Form da ist man richtig safe und das gut versorgt mit Polyphenolen.

00:40:00: Aber es berichten ja auch oft Frauen dass sie das Glasalweinen was sich halt auch so gesellschaftlich etabliert hat dann einfach nicht mehr so gut vertragen.

00:40:08: aus den eben vorher besprochenen Gründen also sagt einem eigentlich jeder Körper wo die Reise hingeht, weil Dinge, die man nicht gut vertragt, sollte man wahrscheinlich eher weniger zu sich nehmen.

00:40:17: Ja absolut und das hat auch ganz viel wieder mit dieser Bakteriengruppe zu tun, die ich eingehends erwähnt habe dieses Östropolom, so nennen wir das diese Bakterie, die diese Enzyme produzieren, Betaglokorinitasen, Sorgungen auch vom Oestrogen zuständig sind.

00:40:34: Die sind nämlich auch zuständig für die Entsorgung von anderen Xenobiotikern, also von anderen Giftstoffen sozusagen, die wir über Medikamente zu uns nehmen oder aber auch zum Beispiel Alkohol.

00:40:44: Das ist natürlich auch Aufgabe.

00:40:46: Wir kennen diesen bidirektionalen Verbindungsweg zur Leber und deswegen ja umso weniger Alkohl in dieser Phase getrunken wird für mich in jeder Phase, aber umso besser.

00:40:58: Umso mehr unterstützen wir unseren Körper quasi sich selbst zu unterstützen.

00:41:02: also Selbstteilungskräfte werden durch Alkohol nicht unbedingt angeregt.

00:41:07: Und die Kölnern?

00:41:08: Wir brauchen die Selbstteilungskräfte in einer Phase.

00:41:10: das Umbau mit all den Symptomen und Problematiken, die du jetzt auch alle angesprochen hast eine Unmenge an Informationen.

00:41:18: Ich bedanke mich jetzt mal bei dir ganz herzlich!

00:41:19: Wir werden in die Show Notes wie immer da auch einige Artikel natürlich über dich noch eines geben.

00:41:25: Da kann man sich auch vertiefen.

00:41:27: Also da waren nicht so viele Dinge dabei, weil ich mir denke das kann man mal sicken lassen und wenn man möchte, kann man das natürlich auch vertiefen.

00:41:33: Ich möchte dich gerne am Ende unseres Gesprächs auch noch um deinen ganz persönlichen Menotyp bitten.

00:41:39: Ich frage alle meiner Gesprächsparten, auch die Männer, die hier zu Gast sind um einen Menotypen und ich bin sehr neugierig wie dein erlautert!

00:41:47: Ja, mein Menotip ist wirklich quasi den Stress auf allen Ebenen zu reduzieren.

00:41:53: Also versuchen so gut wie es geht in seine eigene Mitte zu kommen.

00:41:58: Ich denke auch wenn man kurz vor dieser Phase steht wirklich schon ein bisschen abzuchecken wo sind meine persönlichen Grenzen setzen?

00:42:08: Ist ganz ein wesentlicher Faktor um Stress zu reduziern.

00:42:11: nein sagen und vielleicht auch mal sagen ich habe heute keine Lust du hast das vorhin erwähnt gesellschaftlich Alkohol ist so quasi da muss man ja, nein muss man nicht.

00:42:20: Also quasi dieses wirklich zu sie stehen und zu sagen ich bin jetzt ganz wichtig weil da verändert sich viel das ist super komplexes, das ist sehr unangenehm.

00:42:30: für mich persönlich ist es eigentlich gar nicht eine Frage nur für die Menopause aber da wird's umso wichtiger und wenn auf allen Ecken und Enden gezogen und gezerrt wird Dieses klassische Nein ist nicht Egoismus.

00:42:43: Das darf man gar nie quasi falsch verstehen, sondern das ist ganz klar um seine eigenen Grenzen abzustecken und dient glaube ich der nächsten Generation auch wirklich als Vorbild dass man dann auch stark sein kann wenn man es stark sein muss aber quasi auch durch diese Resilienz die man dadurch schafft überhaupt erst die Möglichkeit hat und das gebe ich allen mit also wirklich nein sagen seine eigenen Grenzen abstecken und dadurch Stress reduzieren.

00:43:10: Ich werde ganz fest an dich denken, das nächste Mal in so einer Situation vorbei!

00:43:14: Das Gute dabei ist ja auch dass viele meiner Gesprächspartnerinnen erzählen es ist eine Phase dieser Wechseljahre wo man auch langsam lernt, nein zu sagen.

00:43:24: Also das ist ja etwas was man vielleicht jetzt langsam auch schon mal öfter machen kann oder er tut als früher.

00:43:29: insofern trifft sich das ja ganz gut weil man sollte auch öftern einsagen und sich nicht in unnötig stressige Situationen hinein treiben lassen einfach.

00:43:39: Ja genau.

00:43:40: Dann bedanke ich mich ganz, ganz herzlich für deine Zeit.

00:43:44: Alle die zugehört haben da gibt es ganz viel Informationen auch noch dazu in den Show-Notes und vielleicht wollt ihr auch bei der Simone und dem Alex mal reinhören in den Podcast wäre ja auch ganz spannend!

00:43:54: Ich freue mich dass ihr sozial recht zugehört habt.

00:43:56: Ich denke jetzt immer sehr an diese Themen alle in meinem Alltag und ja meine Ernährung schaut jetzt schon ein bisschen anders aus.

00:44:03: Ein bisschen was muss man ja lernen wenn man hier permanent im Podcast sitzt?

00:44:07: Ich bedank mich ganz herzlich bei dir Simone.

00:44:10: Vielen Dank für die Einladung, hat mich sehr gefreut.

00:44:12: Alles Liebe!

00:44:13: Danke

00:44:37: schön!

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